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Freundlich-entspannte Interview-Runde: Lisa von Rockszene.de mit Eric und Johann von Kyles Tolone (v.l.n.r.)

Ins kalte Wasser springen

Ein Interview mit Kyles Tolone

18.04.2017, Von: Lisa Eimermacher, Foto(s): Cao-Tri Huynh

Die Göttinger Band Kyles Tolone spielt melodischen, modernen Alternative-Rock mit Tiefgang. Wenn am 21.April ihr Debütalbum „Of Lovers And Ghosts“ auf den Markt kommt und man im Rahmen der ersten eigenen Tournee am 25.April im LUX in Hannover spielt, ist das für die vier Musiker das Ergebnis zielführender Arbeit. In den letzten zwei Jahren hat es einen Schub nach vorn gegeben: Gewinner local heroes Niedersachsen, Agenturvertrag mit Spider Promotion, Deutschland-Touren mit The Parlotones und Terry Hoax – dies sind nur einige markante Ereignisse der jüngeren Vergangenheit. Wir trafen Kyles Tolone in Hannover zum Interview.

Sich als junge aufstrebende Band Gehör zu verschaffen ist gar nicht so leicht. Das wissen auch die Göttinger Alternative Rocker Kyles Tolone. Sänger und Gitarrist Eric Pulverich und Bassist Johann Giertz sprechen im Rockszene-Interview über ihr kommendes Debütalbum, kalte Füße beim Videodreh, Starfotografen, Crowdfunding, Bandwettbewerbe und lassen schon ein wenig durchblicken, was beim Hannover-Konzert am 25.April im LUX passieren soll.

Rockszene.de: Was waren besondere Herausforderungen beim Dreh des Musikvideos zum Song Black Hole? Am Ende bist du, Eric, ins Wasser gefallen...

Eric: (lacht) Ja, das war auf jeden Fall für mich eine Herausforderung. Das war Anfang März und der See war drei Grad kalt. Dass ich mich da reinfallen lasse, hatten wir uns schon vorher so überlegt. An dem Morgen hatte ich ein bisschen gezögert, aber habe es doch noch am Ende gemacht. Johann ist aus Solidarität vorher einfach mal reingesprungen.

Johann: Ja, weil wir nur diesen einen Shot hatten. Denn Eric war in den Aufnahmen vorher in trockenen Klamotten zu sehen, musste dieser eine Take passen. Dafür musste die Kamera vorher richtig eingestellt werden. Also bin ich vorher in Badehose in den See gesprungen und habe versucht, mir nicht anmerken zu lassen, wie kalt es war.

Gab es noch weitere Herausforderungen?

Johann: Die Unterwasserszenen mit unserer Protagonistin waren sehr schwer umzusetzen, weil wir die Szenen in einem Pool gedreht haben, in dem eine Plane ausgelegt wurde. Die Schwierigkeit bestand darin, dass man nicht sieht, dass es ein Pool ist, sondern dass es nach einer Tiefe aussieht. Für unseren Kameramann war das Scharfstellen Unterwasser auch ein wenig schwierig.

Eric: Alle unsere Musikvideos haben wir mit Mario von Farbton Videos aus Göttingen/Bonn gemacht. Der Kameramann hatte solche Unterwasserszenen auch zum ersten Mal gemacht. Da weiß man nie, ob das am Ende funktioniert. Aber glücklicherweise sieht das ganz cool aus.

In einem Interview habt ihr mal gesagt, dass ihr mit eurer Musik beim Hörer bestimmte Gefühle auslösen wollt. Um welche Emotionen soll es bei eurem Album denn diesmal gehen?

Johann: Für mich ist es so, dass bei Kyles Tolone nicht die Virtuosität eines Einzelnen hervorgehoben werden soll. Wir möchten, dass wir zu viert an einem Strang ziehen. Die Emotionen reichen von Trauer, Bedrückung bei Songs wie „Kryptonite“ und „Black Hole“ bis hin zu positiven Gefühlen wie bei „She Got Away“ oder „World Outside.“ Zum Ende des Albums hin wird es Versöhnlicher mit dem Song „A Wonderful Place.“

Eric: Es schwingt dieses Grundgefühl mit, dass man nicht weiß, wie man sich überhaupt sortieren soll gedanklich und dass man sich ein bisschen „lost“ fühlt. Das Album heißt „Of Lovers And Ghosts“, weshalb immer wieder die Beziehungsebene mit drin ist. Es geht auch um Vergangenes, vergangene Liebe und Selbstfindung. Melancholie ist auf jeden Fall ein großes Thema.

Was hat euch beim Songwriting des Albums inspiriert?

Eric: Manchmal fängt es damit an, dass man eine Person vermisst und dann fängt der Text mit „There’s another long lonely day“ an, wie bei „Kryptonite“. Dann setzt sich das fort und so entsteht die Geschichte während man schreibt. Das ist der Spaß für mich beim Songschreiben. Obwohl wir zwar immer sagen, wir sind keine politische Band, habe ich mich beim Song „Aftermath“ von den rechtspopulistischen Tendenzen, die wir zurzeit erleben, der Flüchtlingskrise und deren Folgen inspirieren lassen.

Eric, hast du denn noch Kontakt zu Kyle, dem Namensgeber eurer Band?

Eric: Nee,ich habe ihn dann vor sechs Jahren das letzte Mal gesehen. Ich war in Australien als Backpacker unterwegs. Zu dem Zeitpunkt war ich in Sydney relativ neu da und kannte niemanden. Da habe ich in einem Modshop gearbeitet, Schalteschränke zusammengebaut. Dort hatte ich einen Kollegen, das war ein Zeitarbeiter, der mir die Stadt zeigen wollte. Der war ein bisschen crazy drauf. Ich habe ihn erst bei ihm zu Hause besucht. Das waren sehr ärmliche Verhältnisse. Dann sind wir in die Stadt gegangen und er hat sich die ganze Zeit schon Drogen reingepfiffen.

Damals war ich 19 Jahre alt. Für mich war das auch sehr weit weg alles. Irgendwann hatte er riesige Augen und verzweifelt versucht, uns in irgendwelche Clubs reinzubekommen. Das hat überhaupt nicht funktioniert, weil er auch kreidebleich war. Das war sehr merkwürdig. In dieser Verfassung blieb er mit als Person in Erinnerung. Als wir dann zwei Jahre später nach einem Bandnamen gesucht haben, dachte ich mir, „Kyle is together alone“. „Tolone“ war dann Johanns Idee gewesen.

Johann: Es gab ja auch den Song „Kyle“. Das war einer der ersten Songs, die Eric und ich, als wir uns 2011 in meiner kleinen Studentenbude getroffen haben, gemacht haben.

Ihr seid ja bereits auf die aufwendige Produktion des Musikvideos zu "Black Hole" zu sprechen gekommen. Hinter der Produktion eure Albums „Of Lovers And Ghosts“ steckt Arne Neurand vom Horus Studio in Hannover, der unter anderem Revolverheld, Subway To Sally und Guano Apes produziert hat. Die Bandfotos wurden von Olaf Heine gemacht. Wie kommt man als junge Band an solche hochrangigen Leute und wie finanziert man das?

Eric: Bei Olaf Heine war das so, dass Daniel ihm einfach eine E-Mail geschrieben hat. Daniel hat unsere Agentur-Kollegen bei Spider Promotion - Terry Hoax- erwähnt, die Olaf schon fotografiert hat. Ich glaube, uns war wenig bewusst, wer Olaf Heine in der Fotografenwelt überhaupt ist. Das haben wir auch erst später gemerkt, was der schon alles für berühmte Leute vor der Linse hatte. Olaf Heine fand das wohl sehr witzig, dass wir ihn ausgerechnet wegen Terry Hoax angeschrieben haben. Terry Hoax war damals in den 90ern die erste Band, die er fotografiert hat. Dann ist seine Karriere überhaupt erst gestartet. Dass wir ihn auf Terry Hoax angesprochen haben und nicht auf all die anderen berühmten Persönlichkeiten, die er fotografiert hat fand er, glaube ich, sehr witzig und sympathisch.

Johann: Es war auf jeden Fall cool mit ihm und ein sehr witziger Tag in Berlin. Bei Arne im Horus Studio war das so, dass wir Anfang 2016 ein Crowdfunding gestartet hatten, bei dem am Ende unsere Zielsumme ein bisschen überschritten wurde. Wir wollten von Anfang an mit Arne im Studio arbeiten, aber so hatten wir auch noch die Möglichkeit, ein paar schöne Musikvideos aufzunehmen und mehrere Tage zu shooten. So kam dann nicht nur die Produktion bei Arne vom Crowdfunding, sondern auch die Musikvideos und ein bisschen Promotion.

Eric: Es war auch wirklich kein Selbstläufer mit dem Crowdfunding. Wir hatten schon zwischendurch Angst, dass das schiefgeht.

Johann: Das hat jeder.

Eric: Das ist dann aber die Dynamik eines Crowdfundings. Am Ende wird es dann ein bisschen mehr. Man muss sich auch ständig dafür einsetzen, Werbung machen und Leute darauf hinweisen. Das darf man nicht unterschätzen. Im Endeffekt war das Crowdfunding für uns eine sehr wertvolle Sache.

Johann: Sonst hätten wir das alles nicht machen können.

Hat es zu Anfang Überwindung gekostet, ein Crowdfunding zu starten?

Eric: Ja, es war ein Risiko. Das kann ja auch schiefgehen.

Johann: Überwindung würde ich jetzt nicht sagen, wir hatten nur Angst, dass es nicht klappt. Wir haben ein bisschen gebangt, dass es über die zwei Monate, die es lief, dann auch klappt. Es hat ja dann mehr als gut funktioniert.

Wie animiert man die Leute dazu, dafür zu bezahlen?

Eric: Ich glaube, es ist bei so einem Projekt erst mal wichtig, dass man den Leuten am Anfang die Motivation, die man hat, nahebringt. Damit sie wissen, die Band meint es ernst, die wollen das machen und die werden das auch machen, wenn das Projekt erfolgreich ist. Damals haben wir mit Mario zusammen ein Crowdfunding-Video gedreht, in dem wir erklärt haben, wie das Prinzip Crowdfunding funktioniert. Damit wollten wir auch zeigen, dass wir nach den vier Jahren, die es uns schon gab, unser Debütalbum machen wollen. Ich denke, wenn die Leute merken, das sind Jungs, die Bock haben, denen nur das Geld fehlt, sind sie eher bereit, das zu finanzieren.

2015 habt ihr am Bandwettbewerb local heroes teilgenommen. Was für Erfahrungen habt ihr dort gemacht?

Eric: 2015 hatten wir noch einmal einen Besetzungswechsel. Da kam Daniel dazu, erstmal mit Synthesizern. Als unser ehemaliger Gitarrist Paul die Band verlassen hat, mussten wir uns erstmal neu orientieren. Dafür war der Bandwettbewerb super, weil man wieder Termine hatte, sich einspielen konnte und viele neue Leute kennengelernt hat.

Johann: Vor allem, um Netzwerke zu knüpfen, war das hilfreich. About Béliveau haben wir da kennengelernt. Die Band wird uns am 27. Mai bei unserer Göttingen-Show und in Münster am 25. Mai supporten. Was Konzerte angeht, helfen Bandcontests sehr, mit Aufregung umzugehen. Wenn man in der Running-Order an siebter Stelle steht und dann noch etwa zwei Stunden warten muss, lernt man, damit umzugehen. Außerdem lernt man von der Bühnenshow der anderen Bands.

Im Herbst habt ihr The Parlotones auf deren Tour unterstützt. Wie war dort die Publikumsresonanz? Was war das für eine Erfahrung?

Eric: Das war unsere erste wirkliche Tourerfahrung. Das waren zwölf Konzerte in 14 Tagen. Es hat uns sehr viel Spaß gemacht. Die Parlotones waren auch super drauf, also überhaupt keine Allüren oder so. Mit denen haben wir uns ziemlich gut verstanden. Wir haben auf der Tour auch viele neue Leute kennengelernt und neue Fans dazubekommen, die auch bei der anstehenden Tour wieder da sein werden. Wir machen zwar schon ein bisschen andere Musik als die Parlotones, aber es hat sich relativ gut ergänzt, sodass wir auch deren Fans ein Stück weit ansprechen konnten.

Wie habt ihr die Tour mit eurem Studium arrangiert?

Johann: Man muss schon früh aufstehen, um alles vernünftig unter einen Hut zu bekommen. Wir wollen ja auch beides so vernünftig machen, wie es geht. Und das ist anstrengend. Da muss man dann halt auch Abstriche machen, wenn es um Freizeitgestaltung geht. Die Wochenenden sind verplant. Und wenn man dann nichts mit der Band hat, muss man die Unisachen aufarbeiten. Das sind schon Opfer, die man da teilweise bringt (lacht).

Eric: Es ist wie ein Nebenjob, nur dass die Kohle noch nicht so kommt (lacht). Wir würden es, glaube ich, nicht mehr machen, wenn uns das zu dolle abfuckt.

Johann: Es geht schon.

Ihr habt eben schon Terry Hoax und die Parlotones erwähnt. Wie wichtig sind solche Connections zu anderen Bands?

Eric: Für uns ist es eine super Gelegenheit, bei den Supportshows für Terry Hoax nochmal Leute zu erreichen, die wir sonst nicht erreichen würden. Auch, um unsere Platte vorzustellen, uns bekannt zu machen. Die jüngeren Bands haben auch ihre Fanbase, die immer wieder zu Konzerten kommt. Für kleinere oder jüngere Bands ist es wichtig, dass man sich gegenseitig unterstützt, sich gegenseitig Gigs verschafft.

Johann: Und halt auch die Möglichkeit, zu spielen. Ein schöner Gig ist immer was Feines.

Euer Gitarrist und Keyboarder Daniel kümmert sich ja um euren Social Media Auftritt. Macht ihr das immer noch alles selber oder habt ihr helfende Hände?

Eric: Wir machen das immer noch alles selbst.

Wie behält man da den Überblick neben dem eigenen Account?

Eric: Das geht relativ gut.

Johann: Man fuchst sich da auch ein bisschen rein und Daniel macht das auch sehr selbstständig. Natürlich gibt es auch Absprachen. Instagram und sowas macht Daniel. Wir hauen auch mal ab und zu was in die Story. Eric ist da auch aktiv und hat auch immer die Kamera mit und macht Fotos. Ich habe auch eine Kamera mit und mache Videos von der Tour oder, wenn man unterwegs ist. Das läuft dann Hand in Hand.

Eric: Bei Instagram bekommt man einen ganz guten Eindruck, was bei uns gerade so abgeht. Bei Facebook achtet man natürlich mehr, was für Informationen man veröffentlicht. Zum Beispiel Konzerttermine, Musikvideos etc. Da muss man ein bisschen mehr darauf achten, was man schreibt, wie man es schreibt. Das ist ein bisschen offizieller.

Wie pusht man Social Media weiter und wie erreicht man noch mehr Menschen? Vielleicht habt ihr ein paar Tipps für aufstrebende, junge Bands.

Eric: Ich glaube, am wichtigsten ist es einfach, dass es ein wenig ordentlich aussieht. Dass man gute Designs hat, wenn man eine Facebookpage aufbaut und planvoll vorgeht, wenn man sie betreibt. Man kann es übertreiben und zu viel posten, man kann aber auch zu wenig machen. Das ist relativ schwierig. So einfach, wie manche sich das vorstellen, ist es nicht. Und wir glauben auch nicht, dass wir das „Facebookgame“ total verstanden haben. Wir versuchen einfach unser Bestes. Es gibt bestimmt Sachen, die wir nicht hundertprozentig richtig machen, wenn man möglichst erfolgreich auf Social Media sein will. Aber das muss man ein bisschen für sich selbst rausfinden.

Johann: Vernünftige Bandfotos sind schon mal ein guter Start.

Eric: Es kommt auch immer darauf an, um was für eine Band es sich handelt. Das ist sehr individuell.

Am 21. April beginnt eure Tour. Was sind eure nächsten Pläne?

Eric: Eigentlich haben wir uns bislang echt erst mal nur auf das Album und die kommende Tour konzentriert. Wir wissen auf jeden Fall, dass wir mit der Musik weitermachen wollen. Im Sommer werden wir noch ein paar Termine haben. Da stehen Open Airs an.

Johann: Dazu haben wir noch nichts veröffentlicht. Erst mal ist jetzt die Tour im Fokus und da wollen wir auch ein vernünftiges Set abliefern und unser Album präsentieren.

Eric: Nach der Zeit im Studio müssen wir uns erst wieder eingrooven.

Was erwartet die Besucher der Show im LUX in Hannover?

Johann: Wir haben ein Cover in Petto, das wir noch nie gespielt haben.

Eric: Genau, das werden wir in Hannover auf jeden Fall spielen. Wir verraten aber noch nicht, welches.

Johann: Helene Fischer! (lacht)

Eric: Normalerweise spielen wir auf eigenen Konzerten nie Cover. Das haben wir zu Anfang gemacht, als wir noch nicht so viele Lieder hatten. Irgendwann hatten wir dann genug Lieder, so dass wir keine Cover mehr spielen mussten. Als support haben wir die Hamburger Band Leto dabei. Das sind ziemlich coole Jungs mit cooler Musik. Ich glaube, das wird ein runder Abend. Wir freuen uns sehr darauf.

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