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Alice Cooper veröffentlichte gerade eine neue Version des Lou Reed Klassikers „Rock & Roll“.

Musikalische Geschichten aus Detroit

Alice Cooper mit erster Single aus neuem Album

14. November 2020, Von: Redaktion, Foto(s): Jenny Risher

Das Jahr 1971 war für Alice Cooper und seine Band ein sehr wichtiges. In seiner Heimatstadt Detroit herrschte damals eine Art Aufbruchstimmung, was die Rockszene angeht. Diese konnten sie nutzen und sich als eine der wichtigsten Hard-Rock-Bands etablieren. Der neue Song von Alice Cooper „Rock & Roll“ wirft einen Blick zurück in diese Zeit und ist gleichzeitig so etwas wie eine Hommage an seine Heimatstadt. Das Cover des Velvet Underground Klassikers wird auch auf seinem neuen Album „Detroit Stories“ vertreten sein, das am 26. Februar auf den Markt kommen soll.

Auch wenn Alice Cooper schon 1969 und 1970 seine ersten beiden Alben „Pretties for You“ und „Easy Action“ veröffentlichte, hatte er seinen Durchbruch erst ein Jahr später. Mit den beiden Alben „Love It to Death“ und „Killer“, die er im Januar beziehungsweise November 1971 veröffentlichte, konnte er sich erstmals zweistellige Platzierungen in den UK-, sowie US-Charts sichern.

Zu dieser Zeit war seine Heimatstadt Detroit zum Hotspot des Hard-Rocks geworden, wie sich Alice Cooper erinnert: „Detroit war wirklich der Ort für Heavy Rock. Im Eastown zum Beispiel konnte man an einem Abend Alice Cooper, Ted Nugent, The Stooges und The Who sehen, und das alles für 4$! Dann am nächsten Wochenende im Grande standen MC5, Brownsville Station und Fleetwood Mac auf der Bühne, oder auch Savoy Brown und die Small Faces. Als Soft-Rock-Band hatte man da echt nichts verloren.”

In diesem Umfeld entstanden auch seine beiden Alben „Love It to Death“ und „Killer“, bei denen er zum ersten Mal mit dem Musikproduzenten Bob Ezrin zusammenarbeitete, was sich später als wahrer Glücksgriff für Alice Cooper herausstellen sollte. Ungefähr zur selben Zeit nahm auch die Band Detroit die Arbeit von Bob Ezrin in Anspruch. Zusammen mit ihm nahmen Mitch Ryder, Johnny Bee und Steve Hunter, einen neuen Song auf: Eine neue Version von Lou Reeds "Rock & Roll“. Durch diese Coverversion wurde Lou Reed nicht nur auf die Band Detroit aufmerksam, sondern auch auf Bob Ezrin, mit dem er später den Klassiker „Berlin“ produzierte.

Aufgrund der engen Verbindung des Songs „Rock & Roll“ mit seiner Heimatstadt Detroit und seiner jahrelangen Freundschaft sowohl mit Lou Reed, als auch Bob Ezrin, entschied sich Alice Cooper ihn als erste Single seines kommenden Albums „Detroit Stories“ zu veröffentlichen. Für den Song hat er sich auch einige Gastmusiker mit ins Boot geholt. Zu ihnen gehören Johnny “Bee” Badanjek (Detroit Wheels), Steve Hunter (Detroit), Paul Randolph (Detroiter Jazz- und R&B- Bassist) und die Ehrengäste Joe Bonamassa und Tommy Henriksen.

Doch nicht nur der Song soll eine Hommage an seine Heimatstadt sein, sondern das komplette Album. Denn wie wichtig die Stadt für seinen Erfolg war erklärt Alice Cooper im Interview: „Los Angeles hatte einen eigenen Sound mit The Doors, Love und Buffalo Springfield. In San Francisco gab es The Grateful Dead und Jefferson Airplane. In New York The Rascals und The Velvet Underground. Aber in Detroit wurde wütender Hard Rock geboren. Alice Cooper mit dem gitarren-lastigen Hard-Rock-Sound und der krassen Bühnenshow hat einfach nirgendwo in den USA reingepasst, weder musikalisch noch imagetechnisch. Detroit war der einzige Ort, an dem Außenseiter wie wir reinpassten. Und als die Leute noch rausfanden, dass ich im Osten von Detroit geboren wurde… waren wir zu Hause angekommen.”

Das Album „Detroit Stories“ soll am 26. Februar auf den Markt kommen. Mehr Informationen zu Alice Cooper und seinem neuen Album gibt es über die Links in der Infobox.


INFO-BOX

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