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Im Blues, Rock und Jazz eine absolute Größe: Gitarrist Michael Landau.

Konzertmitschnitt von einzigartigem Ort

Gitarrenvirtuose Michael Landau mit neuer Live-Platte

17. August 2020, Von: Redaktion, Foto(s): Austin Hargrave

Es gibt einige große Namen, die in der US-amerikanischen Studioszene und auf den Bühnen der Welt einen sehr großen Klang haben. Kommt die Sprache auf besonders arrivierte Gitarristen im weiten Feld von Pop, Rock, Blues, Jazz und Fusion fallen Namen wie Steve Lukather und auch der von Michael Landau mit als erstes. Michael Landau hat im vergangenen Jahr mit seinem erlesen besetzten Liquid Quartet ein Konzert im sehr speziellen Potato Jazz Club in Los Angeles gespielt. Mit dem Titel „Liquid Quartet Live“ erscheint am 21. August das dazugehörige Live-Album. Wir haben schon einmal vorgehört.

Ähnlich wie Steve Lukather, der von Michael Landau sagt, er sei einer der besten Gitarristen und Musiker der Welt, zählt der inzwischen 62-Jährige seit Ende der 1980er-Jahre zu den gefragtesten Studiogitarristen. Landau spielte Gitarre auf zahlreichen Alben von Weltstars des Rock und Pop. Darüber hinaus ist er seit langem in einigen musikalischen Projekten engagiert, spielte unter anderem mit Robben Ford und James Taylor und gehört zur Band der Schlagzeug-Ikone Steve Gadd.

Und dann sind da noch Solo-Platten mit den eigenen Kompositionen von Michael Landau, der stilistisch meist zwischen Rock, Blues und Jazz agiert. Sein bis dato letztes Studioalbum „Rock Bottom“ wurde 2018 veröffentlicht und bildete die Grundlage für ein Konzert, das Michael Landau mit seinem Liquid Quartett um Schlagzeuger Abe Laboriel Jr., Bassist Jimmy Johnson sowie Sänger und Gitarrist David Frazee im November im berühmten Potato Jazz Club in Los Angeles gab.

Der Club zeichnet sich dadurch aus, dass sich die Bühne sehr, sehr kleinen Ausmaßes in der Mitte des Raumes befindet. Publikum und Soundsystem umgeben die auftretende Band jeweils. Es ist ein trocken klingender Raum mit sehr niedriger Decke, der jede Menge besonderes Flair und Intimität versprüht. Man könne sich bei Auftritten dort nicht "durchbluffen", wie Landau sagt, man höre jede einzelne Note, es gehe nichts im nicht vorhandenen Hall unter, so der Gitarrist.

Mit seinen Musikern verbindet Landau eine langjährige künstlerische Beziehung. Man spielte auf diversen Alben zusammen und versteht sich praktisch blind. Entsprechend hören sich die Live-Aufnahmen auf dem Album an, das am 21. August zu haben sein wird.

Es ist eine abwechslungsreiche Mischung aus Jazz, Blues und Rock einer routiniert und gleichzeitig leidenschaftlich zusammenspielenden Band. Von feurigen Jazz-orientierten Instrumental-Jams über bluesig-rockige Stücke bis hin zu reduzierten Balladen mit Gesang, die vom variablen Gitarrenspiel Michael Landaus geprägt oder verfeinert werden, ist es eine dynamische, große Palette Musik, die nicht nur Gitarristen gefallen dürfte.

Mehr zu Michael Landau über den Link unten in der Infobox.


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