Bildrechte: Christoph Eisenmenger

Vor kurzem haben The Hirsch Effekt den Song „Torka“ veröffentlicht.

Die Musik zum „systematischen Kollaps"

The Hirsch Effekt bringen neues Album auf den Weg

27. April 2020, Von: Redaktion, Foto(s): Christoph Eisenmenger

Drei Jahre ist es her, dass die hannoversche Band The Hirsch Effekt ihr Album „Eskapist“ auf den Markt brachte. Es erreichte Platz 21 in den deutschen Albumcharts und war damit die bisher erfolgreichste Veröffentlichung der Artcore Band. Jetzt haben sie mit „Torka“ bereits die dritte Vorabsingle aus ihrem fünften Studioalbum „Kollaps“ herausgebracht. Das komplette Album soll ab dem 8. Mai im Handel erhältlich sein.

Die Anfänge von The Hirsch Effekt gehen bis ins Jahr 2008 zurück. Damals lernten sich Nils Wittrock und Ilja Lappin an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover kennen und gründeten mit Philipp Wende die Band. Letzterer wurde 2013 allerdings durch Moritz Schmidt ersetzt. 2009 erschien dann ihre erste EP „The Hirsch Effekt“, die in Eigenregie entstanden ist.

Nur ein Jahr später konnten sie schon ihr Debütalbum „Holon: Hiberno“ beim saarländischen Independent-Label Midsummer Records veröffentlichen. Den kommerziellen Durchbruch schafften sie mit ihrem dritten Album „Holon: Agnosie“, das 2015 Platz 61 in den Albumcharts belegen konnte. Ihr viertes Album „Eskapist“ schaffte es sogar bis auf Platz 21 der deutschen Albumcharts.

An diesen Erfolg möchten The Hirsch Effekt mit ihrer neuesten Platte „Kollaps“ natürlich anknüpfen. Die insgesamt zehn Songs sollen am 8. Mai auf den Markt kommen. Bisher hat die Band mit „Noja“, „Bilen“ und „Torka“ bereits drei Singles aus dem Album veröffentlicht.

„Torka“ ist erst vor kurzem erschienen und wurde von Ilja Lappin im Alleingang geschrieben und bis auf das Schlagzeug und eine kurze Gitarrendopplung wurden alle Instrumente von ihm auch selbst eingespielt. In der offiziellen Pressemitteilung spricht er über die Entstehung des Songs: „Der Ursprung des Songs liegt im Loop der Industrial-artigen Elektro-Bass-Figur, die im Intro ertönt und später von der Bassgitarre und noch später von den Gitarren als Riff aufgegriffen wird und von der gesamten Band unisono interpretiert wird. Der Song endet mit der Reprise des Interludes moment, nur dieses Mal im Band- anstatt einem Streicherarrangement.“

Inhaltlich bildet „Torka“ mit dem Titeltrack „Kollaps“ laut Pressemitteilung „eine Geschichte, die auf der Osterinsel angesiedelt sein könnte und auf den Untergang vergangener Kulturen anspielt.“ Der „Torka“ soll daher zu den melancholischeren Songs auf dem Album gehören.

Insgesamt beschäftigt sich das Album „Kollaps“ mit politischen und gesellschaftlichen Themen, wie es in der Beschreibung heißt: „Mit dem aktuellen Konzeptalbum, versetzt sich die Band noch stärker in die Rolle von anderen gesellschaftlichen Akteuren, um die Aspekte ihrer Agenda zu reflektieren: Aus Perspektive der „Fridays for Future“ - Bewegung wird die Auseinandersetzung mit dem systematischen Kollaps musikalisch anmutig untermalt oder bizarr nachgezeichnet - auch um unsinnige Gegensprecher stroboskopartig zu zersetzen.“

Im Herbst möchten The Hirsch Effekt ihr Album auch live präsentieren. Dazu sind insgesamt dreizehn Konzerte geplant. Darunter befindet sich auch eine Show am 31. Oktober im Béi Chéz Heinz.

Mehr Informationen zu The Hirsch Effekt und ihrem neuen Album „Kollaps“ gibt es über die Links in der Infobox.


INFO-BOX

Links
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externer Link www.facebook.com/thehirscheffekt
externer Link www.beichezheinz.de

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