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Waxahatchee haben gestern ihr Album „Saint Cloud“ veröffentlicht.

„Ein äußerst unsentimentales Liebeslied“

Waxahatchee präsentieren „Saint Cloud“

28. März 2020, Von: Redaktion, Foto(s): Molly Matalon

Der Kopf hinter der US-amerikanischen Indie-Rock Band Waxahatchee ist die Singer-Songwriterin Katie Crutchfield. Sie gründete das Projekt 2010 in Birmingham, Alabama und konnte mit ihm vor allem Kritiker und Fans des Folks von sich überzeugen. Gestern kam ihr fünftes Studioalbum „Saint Cloud“ auf den Markt, das im Sommer auf einer Tour präsentiert werden soll.

Die ersten musikalischen Gehversuche machte Katie Crutchfield zusammen mit ihrer Zwillingsschwester Allison. 2007 gründeten sie die Pop Punk Band P.S. Eliot, die bis 2011 existierte und 2016 ihr Comeback gab. Ein Grund für ihre damalige Trennung war auch das zu dieser Zeit gerade Waxahatchee in den Startlöchern stand und für Katie Crutchfield Vorrang hatte.

Die Entscheidung, sich auf das neue Projekt zu konzentrieren, sollte sich im Nachhinein als richtige Wahl herauszustellen. Mit Waxahatchee schaffte sie es zweimal in die Charts ihres Heimatlandes, was ihr mit der vorherigen Band nicht gelang. Die beiden Alben „Ivy Tripp“ und „Out in the Storm“ konnten sich jeweils den neunten Platz in den US Folk Charts sichern. Damit waren sie die bisher erfolgreichsten Alben ihrer Karriere.

Schenkt man der US Ausgabe des Rolling Stone Glauben, soll das allerneuste Album „Saint Cloud“ jedoch „das beste Album in Crutchfields Laufbahn“ sein. Im Mittelpunkt ihrer Musik, die sich verschiedener Genres wie Folk, Indie und Rock bedient, stehen vor allem die Texte, mit denen sie Geschichten erzählen möchte.

Dies gilt natürlich auch für den Song „Can’t Do Much“ zu dem sie kürzlich ein Video veröffentlicht hat und den sie wie folgt beschreibt: „Es soll ein äußerst unsentimentales Liebeslied sein, ein Liebeslied mit einer starken Dosis Realität. Es wurde schon früh in einer Beziehung geschrieben, in der die Gefühle sehr intensiv waren, aber auch Angst oder Besorgnis mich davon abhielten, mich noch völlig darin zu entspannen. Ein bisschen wie "Es ist ärgerlich, dass ich dich so sehr liebe" - total unromantisch, was es für mich wirklich romantisch macht."

Insgesamt enthält das gestern erschienene Album „Saint Cloud“ elf Songs, die „unmittelbar nach ihrem Entschluss nüchtern zu werden entstanden“ sind, so kann man es in der offiziellen Pressemitteilung lesen. Daher behandeln sie „mit schonungsloser Ehrlichkeit das Thema Sucht in all seinen (negativen) Begleiterscheinungen“, kann man weiter lesen.

Die Songs vom neuen Album möchten Waxahatchee auch auf einer Tour präsentieren, die sie im Sommer nach Deutschland führen soll. Am 10. Juli ist ein Konzert im Cafe Glocksee geplant.

Mehr Informationen zu Waxahatchee, dem neuen Album und der Tour es über die Links in der Infobox.


INFO-BOX

Links
externer Link www.waxahatchee.com
externer Link www.facebook.com/waxahatchee
externer Link www.cafe-glocksee.de

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