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Mit ihrem Song „Armed To The Teeth“ schicken Annihilator ein klares Zeichen an Mobber.

Das Karma schlägt zurück

Annihilator schicken klare Botschaft an Mobber

21. Dezember 2019, Von: Redaktion, Foto(s): Kai Swillus

Die kanadische Band Annihilator gehört zu den bekanntesten Vertretern der Thrash Metal-Szene. 1984 hat Jeff Waters die Formation ins Leben gerufen und mit ihr insgesamt sechzehn Studioalben veröffentlicht. Ihr bisher letztes Album „For the Demented“ wurde 2017 veröffentlicht. Daher ist es langsam Zeit für etwas Neues, dachten sich auch Annihilator. Vor kurzem haben sie das Video zum Song „Armed To The Teeth“ online gestellt, das mit einer besonderen Botschaft verbunden ist.

„Armed To The Teeth“ ist bereits der dritte Vorbote des siebzehnten Studioalbums „Ballistic, Sadistic“, das am 24. Januar auf den Markt kommen soll. Schon im Oktober erschien „I Am Warfare“ mit dazugehörigem Lyric Video. Darauf folgte im November „Psycho Ward“. Sowohl die Lyrics, als auch das Video beschäftigten sich mit häuslicher Gewalt und Missbrauch. Musikalisch hat es viele Einflüsse des Metals der 90er Jahre.

Und auch das neue Video zu „Armed To The Teeth“ befasst sich mit Gewalt, wenn auch auf einer anderen Ebene. Im Vordergrund steht das Mobbing und die eventuellen Folgen, wie Jeff Waters herausstellt: „Egal, ob es darum geht, dass ein Musikindustrietrottel einen Künstler schikaniert oder ob ein Kind auf dem Weg von der Schule nach Hause gemobbt wird; Das Karma wird dich einholen und dir ins Gesicht beißen. Irgendwann mal.“

Die zentrale Aussage des Songs ist also, dass man als Mobber immer auf der Hut sein sollte vor möglichen Konsequenzen und seine vermeintlichen Opfer nicht unterschätzen sollte, wie der Annihilator Sänger weiter klarstellt: „Wenn man einen Bären mit einem Stock stupst, jemanden missbraucht oder schikaniert oder ein Lebewesen mit Respektlosigkeit behandelt, sollte man sich darauf einstellen, dass es sich umdrehen und Vergeltungsmaßnahmen ergreifen kann, die weit über das hinausgehen, was man jemals für möglich gehalten hat. Die Vergeltung könnte ballistisch und sadistisch sein.“

Filmisch umgesetzt wird dies im Video mit einer Teenagerin, die auf ihrem Weg von der Schule nach Hause jeden Tag gemobbt wird, bis sie schließlich Kampftechniken trainiert und zum Gegenangriff ausholt. Warum sie gerade diese Story ausgewählt haben, hat Waters ebenfalls erklärt: „Obwohl der Song hart und aggressiv ist, haben wir uns dazu entschlossen einen Teenager zu zeigen, der gemobbt wird. Es ist ein ernstes, allgemein relevantes Thema, das angesprochen werden sollte… und wir fanden es ansprechender, als diesen 53-jährigen Musiker zu zeigen, wie er von jemandem im Musikbusiness fertig gemacht wird.“

„Armed To The Teeth“ und auch die vorher veröffentlichten Songs „I Am Warfare“ sowie „Psycho Ward“ befinden sich allesamt auf ihrem Album „Ballistic, Sadistic“, das am 24. Januar auf den Markt kommen soll und bei dem Jeff Waters als Produzent, Toningenieur und als Mixer mitarbeitete.

Weitere Informationen zu Annihilator, dem Video und ihrer neuen Platte gibt es über die Links in der Infobox.


INFO-BOX

Links
externer Link www.annihilatormetal.com
externer Link www.facebook.com/annihilatorband
externer Link www.facebook.com/Silver.Lining.Music.Ltd

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