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Bildrechte: Pressefreigabe/Apostasy Records

Damnation Defaced sind eine von acht Bands, die am kommenden Samstag beim "Hannover Metalfest" im Béi Chéz Heinz auftreten werden.

Harte Töne schon zur Kaffeezeit

Béi Chéz Heinz lädt zu „Hannover Metalfest“

16. Oktober 2019, Von: Redaktion, Foto(s): Pressefreigabe/ApostasyRecords

Hannover, die nähere Region und ein wenig entferntere Umgebung ist in Sachen harter Rockmusik traditionell stark bis sehr stark aufgestellt. Da gehört auch Metal mit seinen zahlreichen Sub-Genres dazu. Das Béi Chéz Heinz will nach eigenen Worten „der hannoverschen Metal-Kultur ein Denkmal setzen“ und hat im letzten Jahr das „Hannover Metalfest“ als Indoor-Festival ins Leben gerufen. Die Premiere lief vor vollem Haus offenbar sehr erfolgreich, weshalb es nun am kommenden Samstag, dem 19. Oktober in die zweite Runde geht. Das Line-Up ist mit Bands wie unter anderem Damnation Defaced und The Hirsch Effekt sehr namhaft besetzt. Aber auch junge Nachwuchsbands stehen im Line-Up.

Insgesamt acht Bands werden beim „Hannover Metalfest“ in seiner Ausgabe 2019 am kommenden Samstag im Béi Chéz Heinz in Hannover auf der Bühne erwartet. Eine sehr lange Nacht wie bei ähnlichen Themen-Festivals in früheren Jahren in anderen Locations wird es nicht werden, müssen doch um kurz vor Mitternacht die Spuren des zu erwartenden Metal-Abrisses weitestgehend beiseitigt sein, damit die anschließende „90er Trash-Party mit DJane NIC“ reibungslos starten kann.

Den ungeduldigen und besonders neugierigen Metal-Fans könnte das durchaus recht sein, denn das Béi Chéz Heinz öffnet am Samstag bereits um 15.30 Uhr seine Türen zum diesjährigen Indoor-Festival, beinahe zur besten Kaffeezeit. Kaffee und Kuchen sind jedoch nicht explizit im Angebot und es scheint ein guter Tipp für Besucher zu sein, sich rasch mit der ersten Erfrischung an der Theke zu versorgen um sich dann direkt und zügig vor die Bühne zu begeben: Der offizielle Beginn der Metal-Sause ist für 15.45 Uhr angekündigt.

Facettenreich zwischen traditionell und modern

Damnation Defaced aus Celle, Desolation, deren Herkunft in den letzten Jahren zwischen Hannover und Raum Celle schwankte und aktuell mit Haste angegeben wird und Scarnival aus Hannover, zählen zu den langjährig etablierten Szene-Bands des „Hannover Metalfest“.

Mit Stark Strom aus der Wedemark stellt sich eine ganz junge Heavy-Metal-Nachwuchsband dem Publikum vor.

Ein absolut konsequentes, stilistisch eng gefasstes Metal-Festival scheint sich aber nicht abzuzeichnen. Radiant, irgendwo aus Norddeutschland, firmieren unter Melodic-Hard-Rock und Iron & Stone aus Hildesheim unter Heavy-Rock. Mudhead aus Rotenburg/W., Hamburg und Hannover haben sich dem Thrash/Hardcore verschrieben.

The Hirsch Effekt, ein mittlerweile in Hannover sehr prominenter Name, ordnet man gemeinhin auch nicht unbedingt unter Metal ein. Offiziell wird die Musik des Trios unter Art-Core zusammengefasst, dürfte aber aufgrund der teils kompromisslosen Härte und Expressivität auch bei eingeschworenen Metalheads auf Interesse stoßen.

Unterm Strich stellt sich das „Hannover Metalfest“ musikalisch facettenreich zwischen traditionell und modern auf. Karten im Vorverkauf werden über die Plattform tixforgigs.com angeboten, an der Tages-/Abendkasse im Béi Chéz Heinz kosten die Karten laut Veranstalterangaben 26 Euro.


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