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Elektronisch-experimentell und im weitesten Sinn noch Popmusik: Thom York stellt sein neues Solo-Album "Anima" vor.

Elektronisch-experimentelle Entdeckungen

Thom Yorke stellt Solo-Werk „Anima“ vor

01. Juli 2019, Von: Redaktion, Foto(s): Alex Lake

Thom Yorke ist ein sehr vielseitiger, teils eigenwilliger Sänger und Künstler. Einer größeren Öffentlichkeit ist er als Sänger und kreativer Kopf der Rockband Radiohead ein Begriff, die aber auch schon gern progressiv agiert und experimentelle Elemente in ihre Songs einfließen lässt. Solo probiert Yorke dann noch mehr aus, entfernt sich sehr weit von dem, was man als vordergründig gefällig oder massentauglich bezeichnen kann, was sein neues Solo-Album „Anima“ offenbart. Hier geht es um spezielle elektronische Musik als besondere Kunstform. Morgen und übermorgen will der Künstler in Köln und Frankfurt auftreten.

Wer gern auf musikalische Entdeckungsreise geht, es mit elektronisch-experimentellen Sounds hält, die sich im weitesten Sinn gerade noch so im Pop-Kosmos bewegen, für den könnte das neue Solo-Album von Radiohead-Frontmann Thom Yorke einiges zu bieten haben. Neun Songs hat der Musiker für „Anima“ geschrieben, die allesamt von Nigel Godrich produziert wurden. Seit dem vergangenen Donnerstag steht „Anima“ auf digitalen Plattformen zum Download oder als Stream zur Verfügung. Ähnlich wie bei Radiohead kommt Yorkes Solo-Album in physischer Form, also als Vinyl-Schallplatte und CD einige Zeit später auf den Markt. Geplanter Veröffentlichungstermin ist hier der 19. Juli.

Gleichnamiger Film mit drei Tracks auf Netflix

Ebenfalls am vergangenen Donnerstag ist auf Netflix der Kurzfilm „Anima“ des preisgekrönten Regisseurs Paul Thomas Anderson erschienen. Der 14 Minuten kurze Film enthält Songs aus Thom Yorkes neuem Album.

Wenn am 19. Juli die physische Album-Version erhältlich sein wird, wird auch eine orangefarbene Vinyl-Fassung als Deluxe Edition angeboten. Diese enthält auch ein 40-seitiges Artbook mit Songtexten und Bleistiftzeichnungen von Stanley Donwood und Tarik Barri.

Das macht einen ziemlich exklusiven und auch vielversprechenden Eindruck und auch auf der Bühne ist Thom Yorke alles andere als inflationär präsent. Sein neues Album will er in Deutschland bei lediglich zwei Konzerten, am morgigen Dienstag, 2. Juli, im Kölner Palladium und am Mittwoch, 3. Juli, in der Frankfurter Jahrhunderthalle live vorstellen.


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