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Hat seine rund dreijährige Existenzkrise überwunden. Greg Holden stellt derzeit sein neues Album "World War Me" vor und erzählt die Geschichte dazu.

Raus aus der Existenzkrise

Greg Holden´s Geschichte zu „World War Me“

13. April 2019, Von: Redaktion, Foto(s): Pressefreigabe/Netinfect

In seiner 14-jährigen Karriere hat der ursprünglich aus Schottland stammende Musiker Greg Holden schon jede Menge Höhen und Tiefen erlebt. Nach populären und erfolgreichen Songs und Alben verlor der in den USA lebende Sänger, Gitarrist, Pianist und Songschreiber im Jahr 2016 seinen Plattendeal bei Warner Bros Records und fand sich dann in einer Sinn-und Existenzkrise wieder, die sich für ihn auch noch über die Jahre 2017 und 2018 erstreckten. Nun hat er sich daraus mit seinem kürzlich erschienen, selbst aufgenommenen Album „World War Me“ wieder hinaus manövriert und erzählt seine Geschichte, wie alles gekommen war und zusammenhängt.

Der heute 36-jährige Folk-/Acoustic-Rock-Musiker Greg Holden hat vieles gewagt, einiges gewonnen aber auch verloren. Der gebürtige Schotte lebt seit geraumer Zeit in den USA, zog wegen seines Plattenvertrages und seiner Karriere von New York nach Los Angeles. Dort flog ihm dann alles um die Ohren, wie er es in seiner aktuellen Biografie selbst und ungeschminkt schildert.

Das Major Label Warner Bros Records habe ihn 2016 rausgeschmissen und nun war guter Rat offensichtlich teuer, zumal Holden den politischen Wechsel in den USA mit der Übernahme der Präsidentschaft durch Donald Trump und die damit einhergehenden Veränderungen im Land sehr negativ erlebte, was dem Befinden des Künstlers nicht sehr zuträglich war. Während seiner Sinn-und Existenzkrise, die sich von 2016 über 2017 und 2018 erstreckte, wurde er zum Schreiben vieler Songs inspiriert, auch um Wut und Frustrationen rauszulassen. Das Album „World War Me“ entstand.

Im Krieg mit sich selbst

Er habe sich buchstäblich im Krieg mit sich selbst befunden, so Greg Holden. Bis auf den Song „On The Run“ hat Holden sein komplettes Album im Alleingang aufgenommen. Produziert hat der Musiker in seinem Homestudio in Los Angeles. Der Verlust des Plattenvertrags mit dem Gefühl, im Ergebnis ein „entäuschendes Signing“ gewesen zu sein, wie es Holden ausdrückt, nagte offenbar schwer an ihm.

Schwer zu erklären, warum der Künstler anscheinend nicht so „funktionierte“, wie man es erwartet hatte. Bis dahin konnte Greg Holden jedoch durchaus Erfolge verbuchen, vor allem half seine Musik, anderen Menschen zu helfen. Sein Song „The Lost Boy“ wurde als Charity-Song verwendet und brachte dem Roten Kreuz rund 80.000 US-Dollar ein, die einen kleinen Teil dazu beigetragen haben, Schulen in Afrika zu bauen. Für die Organisation „Everyone Is Gay“, die die Jugendarbeit der LGBTQ-Gemeinschaft unterstützt schrieb er den Song „Boys In The Streets“.

Außerdem ist Greg Holden Co-Autor des Songs „Home“, der Debüt-Single von Phillip Phillips, dem Gewinner von American Idol des Jahres 2012.

Als Greg Holden 2016 grübelte und sinnierte, kam er für sich zu der Erkenntnis, dass er seine bislang besten und erfolgreichsten Songs aus einem ganz besonderen Grund geschrieben hatte oder dass die Songs letztlich aus einem bestimmten Grund genutzt wurden. Sie entstanden, lt. Holden, nicht mit dem Gedanken, wie oft sie sich verkaufen oder wie viele Spotify-Klicks  sie generieren würden.

Die Idee zu seinem neuen Album sei ihm am Tag nach Donald Trumps Wahl zum US-Präsidenten gekommen. Song für Song entstand inspiriert von den darauf folgenden Ereignissen und vor allem gravierenden meist negativen Veränderungen in der Politik und Gesellschaft.

Im Mai Konzerte in Deutschland

„Ich bin unglaublich stolz darauf, was ich während der Arbeiten an diesem Album in persönlicher Hinsicht erreicht habe.“, sagt Greg Holden. „Mal davon abgesehen, dass ich heute immer noch ein klischeebehafteter, männlicher Singer/Songwriter bin, bin ich davon überzeugt, dass sich auch das Publikum in „World War Me“ wiederfindet.“, fügt der Musiker an.

„World War Me“ ist Ende März über BMG in den Handel gekommen. In Deutschland wird Greg Holden im Mai auf Tournee gehen. Sein einziges Konzert in Norddeutschland ist für den 19. Mai im Nochtspeicher in Hamburg geplant.

 


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