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North Alone aus Osnabrück entfesselten beim Rock-am-Deister-Festival in Völksen eine Folk-Punk-Party.

Familienfreundlich gerockt

Das Rock- am- Deister-Festival lockt viele Besucher

01. August 2016, Von: Sabrina Kleinertz, Foto(s): Sabrina Kleinertz

Dass ein Festival nicht immer hundert Tausende Besucher braucht um als Erfolg zu gelten, bewies am vergangenen Samstag das Rock- am- Deister-Festival in Völksen bei Hannover. Seit 2010 organisiert der dazugehörige Verein das kleine, aber feine Event, dass mit besonderem Augenmerk auf lokale und stilistisch vielfältige Bands ein besonderes Ausflugsziel für alle Generationen bietet. Im letzten Jahr pausiert; in diesem Jahr umso stärker besucht und mit Liebe zum Detail organisiert, begeisterte das Festival alle Seiten.

„Wir sind kaputt, aber glücklich“, resümiert Julian Baruth, der Vorsitzende des Rock am Deister e.V. lachend. Die Stunden, die es an Vorbereitung und finalem Aufbau gebraucht hätte, könnten er und sein Kollege Mathias Molgedey schon nicht mehr zählen. „Es ist wohl einfacher, die Stunden Schlaf zu zählen, die wir in letzter Zeit bekommen haben – das waren bestimmt nie mehr als fünf“, scherzen die beiden. Einzig der Begriff „Rock“ macht es den Veranstaltern manchmal etwas schwierig. „Das Wort Rock zieht viele Leute an, schreckt gleichzeitig aber auch manche ab“, erklärt Mathias Molgedey, „viele verwechseln Rock mit Heavy. Uns ist aber eine Ausgewogenheit wichtig“
Fotostrecke (5 Bilder) -Foto(s): Sabrina Kleinertz
Der Verzicht auf ausreichende Nachtruhe scheint sich aber nicht nur anhand der Besucherzahlen gelohnt zu haben. Auch Bands und Solokünstler genießen die entspannte Atmosphäre zwischen grünen Liegewiesen, Sandflächen und der Haupt- und Nebenbühne. „Hier ist einfach alles dabei“, erklärt Jarys von der Band Passepartout, „es ist ein Familienfest. Das liebe ich am meisten daran.“

Auch das diesjährige Line-Up unterstützte die Vielfältigkeit des Festivals. Nachdem Maciek am späten Nachmittag als Opener eröffnete, folgten Driven by Clockwork. Die ersten Tanzschritte wurden in der Mittagsonne getan, Danny Latendorf und Jeremy Bro sorgten für Singer-Songwirter-Qualitäten, bevor Sound Discount mit Funk und Soul; Passepartout mit Rap auf Deutsch und Französisch den Besuchern einheizten. North Alone sang sich energiegeladen und mit voller Bandbesetzung in die Herzen und Füße der tanzenden Menge, bis C for Caroline den musikalisch gelungenen Abschluss des eintägigen Festivals bot.

Beim Resümieren des sommerlichen Musik-Events sind sich Veranstalter wie auch Musiker einig. „Wenn die Besucher ein Grinsen im Gesicht haben und im nächsten Jahr gerne wieder kommen ist es für uns ein Erfolg“, meint Julian Baruth. Der Applaus der rund 500 großen und kleinen Besucher gibt ihm Recht und auch die Musiker berichten begeistert. „Es hat sehr viel Spaß gemacht und war sehr unkompliziert“, freut sich Jeremy Bro, „man fühlt sich hier sehr aufgehoben und es ist wirklich familiär.“

INFO-BOX

Links
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