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CD-Kritik-Detail
Uberkid-Uberkid (EP)

Uberkid

Uberkid (EP)

(Eigenproduktion, 2008)


Es ist doch immer wieder schön von alten Bekannten zu hören. Der Rezensent erinnert sich noch daran, zu Songs wie etwa „Victim“ im Musikzentrum gemosht zu haben. Sechs, sieben Jahre wird das her sein. Da hieß diese Band noch Out Of Tune, die sich bereits 1997 gründete. 2002 gab sie sich den Namen Score Set At Zero. Diesmal belässt sie es bei einem Wort: Uberkid.

Ruhiger sind die Jungs mit dem Alter nicht geworden. Ihre ersten drei Demosongs sind jedoch ausgefeilter und ein wenig differenzierter. Das wichtigste zuerst: Sänger Floweeh MC hat das Schreien nicht verlernt. Das Singen auch nicht. Uberkid spielen den Screamo mit einem feinen Gefühl für die wichtigen melodischen Flächen, die immer wieder von aggressiven Attacken unterbrochen werden. Es sind Songs, die Slipknot auf ihrem neuen Album sicherlich gerne gehabt hätten. Songs, die eine jugendliche Frische ausstrahlen. Hier wurden keine Kompromisse gemacht und hier hat sich auch niemand hingesetzt und stundenlang gegrübelt. Sie wirken so, als hätte die Band einfach drauflos gespielt und einfach so etwas Gutes geschaffen. Das zeichnet viele der wirklich guten Songs aus. Wir sind gespannt darauf, mehr zu hören.

Noch eine gute Nachricht zum Schluss: Alle drei Songs können auf der MySpace-Seite der Band gehört werden. Am besten anklicken und den ganzen Tag laufen lassen. Gibt Energie! www.uberkid.de

Tobias Lehmann
(02.10.2008)

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