Nach dem Radio21 Hannover Rockt Spezial im März, findet das vierte "reguläre" Hannover Rockt-Festival wiederum im Pavillion am Raschplatz statt.
14 Bands, stilistisch zwischen Wave-Gothic und Punkrock angesiedelt präsentierten sich am Wochenende 4. und 5. Oktober dem Publikum. Neben den Bands aus der Region Hannover hatten die Veranstalter mit QNTAL und The Wohlstandskinder erstmals zwei Headliner im Boot, die sich in ganz Deutschland großer Beliebtheit erfreuen.
Der erste Abend war geprägt von Gothic und Wave-Rock. Wie es gelaufen ist ? Frauke Rauner hat sich bei Besuchern und Beteiligten umgehört:
Achim Brandau (Veranstalter "Hannover Rockt"):
Das ist ja nun, abgesehen von "Hannover rockt spezial", schon das vierte "Hannover rockt" und die Stimmung ist wie immer total gut. Die Idee dieser Veranstaltungsreihe ist, ein Forum hauptsächlich für die Regionalszene zu schaffen, Bands aus ganz unterschiedlichen Genres zu präsentieren, Bands, die mir persönlich auch sehr zusagen.
Ich gehe also zu Konzerten, höre Bands und schlage einige für "Hannover rockt" vor. Es ist spannend, dass es immer wieder neue interessante Bands in Hannover gibt, die Leben in die ganze Geschichte bringen. Ein Beispiel dafür ist die Gruppe Lem.
Ich hoffe, dass alle Beteiligten heute und morgen Abend hier im Pavillon eine schöne Party feiern.
Das nächste "Hannover rockt spezial" wird im März wieder hier im Pavillon stattfinden - die zweite Spezialveranstaltung in Zusammenarbeit mit Radio 21, bei der Coverbands spielen.
Helga und Lisa:
Wir wollten mal gucken, was hier heute los ist. Wir interessieren uns für Musik und Nachwuchsbands. In den O-Keller gehen wir gelegentlich, um Bands zu hören und zu sehen. Qntal machen Musik, die uns gefällt. Wir hören gerne Pop, Rock und Gothic. Lem waren auch sehr gut. Und vom Rest des Abends lassen wir uns überraschen.
Marlies und Alex:
Wir sind wegen Qntal hier. Wir haben die Band schon live beziehungsweise auf CD erlebt. Ansonsten besuchen wir eher EBM- oder auch Gothic-Konzerte. Auf DJ Kai Hawaii sind wir gespannt. Morgen Abend sind wir ganz bestimmt nicht hier. Das ist nicht unsere Musikrichtung.
Wir sind zwar interessiert an der Nachwuchsmusikszene, aber nicht an dem Pop-Rockbereich. Alles was kommerziell ist, ist ja sowieso mehr oder minder schlecht.
Michael, Alex und Carsten:
Wir sind gekommen, um Prayers For Rain zu hören und in diesem Zusammenhang um der alten Zeiten willen. Wir bewegen uns seit 15 Jahren in dieser Szene, sind deshalb auch gespannt auf Ari Hawaii und Band.
Der morgige Abend interessiert uns nicht, zu punkig. Heute wollen wir feiern, Cure-Songs hören, genießen und uns an "damals" erinnern. Von Lem waren wir sehr positiv überrascht. Gute Band.
Morten (Sänger von Lem):
Es war toll, auf so einer großen Bühne zu spielen. Nur, dass die halbe Bühne mit Sponsoren-Banner abgehängt war, ist doch sehr unsensibel den Musikern gegenüber.
Achim Brandau hat klasse Arbeit geleistet. Er hat alles sehr gut organisiert. Wir hätten natürlich gerne länger als 40 Minuten gespielt. Die Idee, bekannte Bands als Headliner spielen zu lassen, ist toll. Auch jeden Konzertabend unter einem bestimmten Motto laufen zu lassen, finde ich gut.
Es war für uns interessant, mit den Gothic-Bands zusammenzuspielen. Somit waren wir ja heute Abend eher die Popper. Im Rockbereich werden wir ja mehr in die düstere Mystic-Ecke geschickt.
Christian (Basser von Lem):
Ja, es war spannend vor einem Dark-Wave-Publikum zu spielen. Und wir sind gut angekommen.