AnzeigeAnzeige AnzeigeAnzeige
Rockszene.de Interviews

„Es ist seltsam, dass ich den Untergang Amerikas erlebe.“
Sparta-Sänger Jim Ward spricht nicht nur über Musik
Von Daniel Junker

„Es ist seltsam, dass ich den Untergang Amerikas erlebe.“-Sparta-Sänger Jim Ward spricht nicht nur über MusikDie Texaner Sparta spielten am vergangenen Donnerstag zusammen mit Ash und den Donnas im Rahmen der Jägermeister Rock:Liga auf dem Faust Gelände. So geschlossen wie die Band in der 60er-Jahre-Halle auftrat war sie jedoch nicht immer: Nach dem überraschenden Split der Ausnahme-Punkband At the Drive-In aus El Paso im Jahr 2001 gründete ihr damaliger Bassist Jim Ward mit seinen Kollegen Paul Hinojos (Gitarre) und Tony Hajjar (Schlagzeug) die Band Sparta, während die verbliebenen At-the-Drive-In-Mitglieder Omar Rodriguez-Lopez und Cedric Bixler-Zavala die Frickelband The Mars Volta ins Leben riefen.

Ward wechselte bei Sparta an die Gitarre. Gleichzeitig übernahm er erstmals den Job als Sänger. Matt Miller machte das Line-Up komplett und füllte den vakanten Posten am Bass. Im Jahr 2002 erschien Spartas Debütalbum "Wiretap Scars", ihr zweites Werk „Porcelain“ fand 2004 auf den Weg in die Plattenläden.
Paul Hinojos verließ 2005 die Band. Er stieg kurz darauf ausgerechnet bei The Mars Volta ein – und besetzte dort den Part des verstorbenen Jeremy Ward, ein Cousin Jim Wards. Keeley Davis ersetzte den Gitarristen, er bedient seit 2006 die sechs Saiten bei Sparta. Im gleichen Jahr erschien das dritte und aktuelle Album „Threes“ in den Vereinigten Staaten. In Europa kam es erst ein knappes halbes Jahr später auf den Markt.
Rockszene.de-Autor Daniel Junker unterhielt sich mit Jim Ward über Gegenwärtiges, Zurückliegendes und Zukünftiges.

Rockszene.de: Jim, wie waren die Tage auf der Jägermeister Rock:Liga-Tour?

Jim Ward:
Die waren wirklich gut. Wir hatten eine Menge Spaß mit Ash und den Donnas.

Rockszene.de:
Und wie findest Du das Konzept dieser Tour?

Jim Ward:
Ich finde es ziemlich gut. Es gibt jedem Besucher die Möglichkeit, drei sehr gute Bands für zehn Euro zu sehen. Ich denke, das ist eine gute Sache, zumindest bis zur Abstimmung. Aber die ist mir ziemlich egal.

Rockszene.de:
Ihr wart dieses Jahr auf dem Highfield- und dem Area4-Festival. Auf dem Highfield in der Nacht auf der Zeltbühne, auf dem Area4 bei Tageslicht auf der Hauptbühne. Inwiefern hat sich das für Euch unterschieden?

Jim Ward:
Im Zelt haben wir als Headliner auf der Bühne gestanden, das war großartig, eine der besten Shows überhaupt. Das Publikum war super, wir waren gut. Aber manchmal ist es auch gut, tagsüber auf großen Bühnen zu spielen, vor Leuten, die noch nie von dir gehört haben. Ich mag aber lieber die Shows mit unseren Fans, wo die Leute unsere Songs kennen. Ich spiele lieber in dunklen, verrauchten Clubs. Ich weiß nicht, wie es ist, vor 200 000 Leuten zu spielen, das muss unglaublich sein, aber so viele Fans hatte ich noch nie (lacht). Vielleicht ist das die schönste Sache der Welt, aber das hier ist meine Welt.

Rockszene.de:
Euer letztes Album „Threes“ wurde in Europa ein halbes Jahr später veröffentlicht als in den Staaten. Was war das Problem?

Jim Ward:
Das Problem war, dass wir auf einem amerikanisches Label waren, das mit uns herum experimentiert hat. Und das hat nicht wirklich gut funktioniert. Wir haben sechs Monate lang keinen Vertriebsdeal bekommen. Das, was sie uns angeboten haben, war nicht das Richtige für uns. Wir wollten das richtige Label finden, und die haben uns Labels angeboten, die Teeniekram wie Hilary Duff herausbringen (Hilary Duff: Teenie-Star auf den Spuren von Britney Spears und Christina Aguilera, Anm. d. Verf.). Wer immer Hilary-Duff-Platten in Europa rausbringt, der weiß auf jeden Fall nicht, was er mit uns anfangen soll. Aber „Anti“ (Sub-Label von Epitaph, in Europa für Sparta zuständig, Anm. d. Verf.) weiß, was es mit uns anfangen soll. Wir mussten eben erst mal die richtige Quelle finden. Ich wünschte, es wäre von Anfang an besser gelaufen, aber was willst Du machen?

Rockszene.de:
Vielleicht war es aber doch nicht so schlecht für Euch. So konntet ihr Euch mit der Promotion für das Album auf die Staaten konzentrieren...

Jim Ward:
Es war in Ordnung. Eine Menge unserer Fans haben die Platte importiert. Deswegen hat „Anti“ jetzt aber das Problem, den Europäern die Platte zu verkaufen, weil jeder sie schon hat.

Rockszene.de:
Im Jahr 2005 hättest Du die Band fast aufgelöst. Was war der Grund?

Jim Ward:
Ich war einfach ausgebrannt. Ich habe angefangen, Musik zu machen, weil ich es liebe. Ich mag es, Musik mit anderen Leuten zu teilen. Der soziale Aspekt des Musikmachens ist für mich ein wichtiger Teil. Ich muss glauben können, dass das, was ich mache, das Richtige ist. In dieser Zeit hatte ich das nicht mehr geglaubt. Ich wollte einfach nur einen normalen Job, jeden Tag zur Arbeit gehen. Es kam der Punkt, wo die Songs mir nichts mehr bedeutet haben. Es war so wie: Ich muss jetzt diesen Song nochmal spielen, ich muss jenen Song nochmal spielen...
Es gibt nicht genug Geld auf der Welt, um diesen Job so zu machen. Niemals. Der einzige Grund, warum man das macht, ist, weil man es mehr liebt als alles andere auf der Welt. Du reist die ganze Zeit, du vermisst Leute. Du brennst aus und zerstörst dich, weil du liebst, was du tust. Ohne Leidenschaft ist das alles nichts wert. Deshalb wollte ich damals aufhören. Ich wollte kein Fake sein. Die einzige, was ich wirklich habe, und was man mir nicht wegnehmen kann, ist Integrität. Ich habe musikalisch niemals etwas aus den falschen Gründen gemacht. Ich war da immer sehr ehrlich. An dem Tag, an dem ich nicht ehrlich bin, werde ich sagen: Ich gehe nach Hause. Ich habe lieber meine Ehre als eine Band.

Rockszene.de:
Wie lange hat diese Zeit gedauert?

Jim Ward:
Ein paar Monate. Ich bin einfach nach Hause gefahren und habe mich rebootet. So cheesy wie das klingt, ich wollte einfach nur nach Hause und den Blumen beim Wachsen zuschauen. Ich hatte mir ein Haus gekauft, es aber niemals genossen, weil ich immer nur eine Woche zu Hause war. Dann musste ich wieder irgendwelche Sachen machen und mein Zuhause verlassen, andauernd, wirklich andauernd. Das war damals das erst Mal, dass ich nach Hause kam. Und ich hatte nichts zu tun, ich habe nur rumgehangen. Das war fantastisch. Ich wünschte, ich wäre unendlich reich, dann könnte ich immer nur rumhängen. Aber ich muss halt arbeiten... (lacht).

Rockszene.de:
Und wie war diese Zeit für die Band? Das war für die Anderen ja bestimmt keine leichte Situation.

Jim Ward:
Nein, es war schlimm. Wir haben ja auch ein Mitglied dabei verloren (Gitarrist Paul Hinojos wechselte zu The Mars Volta, Anm. d. Verf.). Das war zu dieser Zeit. Aber es ist gut so, manchmal muss man eben gehen. Jeder muss die Chance haben aufzuhören um zu hinterfragen: Ist das hier wirklich das, was ich tun will?

Rockszene.de:
Wie war es für dich, als Paul die Band verlassen hat?

Jim Ward:
Er hat mich angerufen und gesagt, dass er die Band verlässt, und ich habe gesagt: Okay. Ich wusste damals nicht, ob ich je einen neuen Song schreiben werde, also war es mir egal, ob er bleibt oder aussteigt. Und wie gesagt: Wenn jemand kommen oder gehen möchte, egal bei welchem Projekt, stört mich das nicht. Denn ich habe kein wirkliches Ziel. Mein einziges Ziel ist es, Songs zu schreiben. Sprüche wie „Don’t fuck up the Band“ interessieren mich nicht. Diese Band hat ihr eigenes Leben, und es geht weiter, egal ob wir jetzt jeden Tag des Jahres auf Tour sind oder nicht.

Die Sache ist ja die, ich scheiße darauf, ob ich berühmt bin. Ich kann nicht auf Tour gehen, nur um größer zu werden. Nach diesen Regeln kann ich nicht leben. Ich kann nicht, ich will nicht, ich hasse das. Nichts bringt mich mehr auf die Palme als so ein Leben. Die Musik ist seit langem meine Welt, und wenn ich damit unzufrieden bin, ist es für mich umso schmerzlicher. Als Paul uns verlassen hat, habe ich ihm gesagt: Wenn es das ist, was du tun musst... Ich würde nie jemanden bitten zu bleiben, wenn er damit unglücklich ist. Das ist es nicht wert. Ich schätze mal, dass das für ihn in Ordnung ist. Wir sprechen über diese Geschichte nicht mehr.

Rockszene.de:
Ist die Tatsache, dass du jedem selbst überlässt, was er tun will, auch ein Grund dafür, dass du gerade eine Solo-Platte machst?

Jim Ward:
Das ist nicht wirklich ein Grund. Der einzige Grund den ich dafür habe ist, dass ich Songs schreiben möchte. Und ich möchte nicht immer im selben Raum mit den gleichen Leuten schreiben. Ich denke, dass jeder so fühlt. Jeder von uns macht gerade seinen eigenen Kram. Das von den anderen kommt etwas später raus. Ich bin gerade dabei, mein Material fertig zu stellen.

Rockszene.de:
Wann werden deine Sachen erscheinen?

Jim Ward:
Sleeper Car kommt im März raus. Das ist eine country-ähnliche Band, die ich noch habe. Sie ist um einiges sanfter. Und meine Solo-Platte wird etwa in einem Monat erscheinen, Es ist nur eine EP mit fünf Stücken, aber es wird damit weitergehen. Es ist ein Teil einer Serie, die ich weiter machen werde. Vielleicht werde ich sie nur auf die Website stellen, und die Leute können sie sich nehmen. Ich bin mir noch nicht sicher, was ich damit machen werde. Es ist einfach eine Chance für mich, Musik mit meinen Freunden zu spielen und Songs zu schreiben. Ich kümmere mich nicht um das Business.

Rockszene.de:
Die Songs hast schon aufgenommen, oder?

Jim Ward:
Ja, die fünf Songs für die EP. Die kommen auf meinem Label raus. Sleeper Car kommt im März ebenfalls auf meinem Label raus. Ich denke, wir werden damit auch touren. Und hoffentlich kommen wir auch nach Europa. Sleeper Car ist eine komplett neue Welt für mich. Obwohl es ziemlicher Punkrock im Geiste ist, ist es nicht wirklich Punkrock im Sound. Wir müssen Bands finden, mit denen wir spielen können, das wird sehr interessant. Mit der Band Wilco wäre das fantastisch, das wäre mein Traum.
Sleeper Car ist eine schöne Abwechslung zu unserem Sound, ganz anders. Ich muss viel ausprobieren in dieser Band, und es eröffnet mir die Möglichkeit, mehr zu experimentieren herauszufinden und zu schreiben. Und das nimmt gleichzeitig den Druck von mir, bei Sparta zu sein. Es wird auch unsere nächste Platte größer und besser und interessanter zu machen.

Rockszene.de:
Meiner Ansicht nach war „Threes“ melodiöser, melancholischer und dunkler als die ersten beiden Platten „Wiretap Scars“ und „Porcelain“. War das geplant oder ein längerer Prozess?

Jim Ward:
Das war ein Prozess, während wir die Platte geschrieben und aufgenommen haben. Diese Platte ist eine Art Therapie-Platte, die uns durch die harte Zeit gebracht hat, die wir mit dieser Band hatten. Wir hätten uns fast aufgelöst, dann kam Keeley Davis zu uns. Er hat eine andere Atmosphäre und einen anderen Sound in die Band gebracht. Und das war auch gut so. Ich weiß nicht, wann wir anfangen werden, für die nächste Platte zu schreiben, aber ich denke, dass wir davon profitieren werden. Wir werden uns aber Zeit nehmen. Es ist sehr wichtig zu leben, um eine Platte zu machen, und nicht direkt von einer Tour wiederzukommen und ins Studio zu gehen. Ich habe aufgehört, auf Tour zu schreiben, denn das einzige, was man dort mitbekommt sind Busse und Flugzeuge und Lieferwagen und Buh-Rufe (lacht). Man muss auch mal nach Hause kommen und ein bisschen runter kommen.

Rockszene.de:
Dem entnehme ich, dass Du noch nicht weißt, wie die nächste Platte klingen wird?

Jim Ward:
Nein, nicht wirklich. Ich hoffe, dass sie ganz anders wird.

Rockszene.de:
Und du weißt wahrscheinlich auch noch nicht, wann ihr die nächste Platte machen werdet?

Jim Ward:
Nein, wir haben bisher noch keinen Plan. Ich denke, dass wir uns Zeit lassen werden. Das wird ein fortlaufender Prozess sein. Wir werden erst einmal so lange eine Auszeit nehmen wie wir brauchen und erst dann eine neue Platte machen. Vielleicht wird es auch noch ein paar Jahre dauern. Ich weiß es nicht, ich kann das noch nicht sagen.

Rockszene.de:
Aber es wird eine weitere Platte geben?

Jim Ward:
Ja, ich gehe davon aus. Das ist der Plan, so wie ich ihn kenne (lacht).

Rockszene.de:
Welche Band würdest du unseren Lesern empfehlen?

Jim Ward:
Meine Nummer-Eins-Band, die ich den Leuten empfehlen würde, ist Attack in Black aus Kanada. Die sind super, sie haben die Perfekte Mischung aus Punkrock, Country, Americana und Soul. Die sind einfach gut. Sie erinnern mich an The Band, die damals mit Bob Dylan gespielt haben. Ich bin im Augenblick ein großer Fan von denen. Es gibt auch noch ein paar Bands aus El Paso, auf die ich ein Auge geworfen habe, aber ich möchte, dass sie erst noch ein bisschen wachsen, bevor ich über sie rede. Ich möchte die Leute nicht auf eine Gruppe aufmerksam machen, nur weil sie einen guten Song hat, und dann wird sie nachher schrecklich. Da warte ich lieber noch ein bisschen. Aber Attack in Black ist definitiv die Band, die man auschecken sollte. Ganz sicher.

Rockszene.de:
Auf dem Cover von „Threes“ sieht man den Umriss eines Menschen, auf den man Messer geworfen hat. Auf wen würdest du im Moment am liebsten Messer werfen?

Jim Ward:
(lacht) Meinst du einen von meinen Jungs oder irgendjemanden auf der Welt?

Rockszene.de:
Natürlich meine ich keinen aus deiner Band...

Jim Ward:
Ich glaube ja immer noch an das Gute im Menschen. Aber ich denke, dass wohl jeder eine Person hat, die dafür in Frage kommt. Und ich denke, es ist leicht, jemanden wie George Bush zu hassen. Es ist leicht, ihn zu hassen, weil er den bescheuerten Teil von Amerika widerspiegelt. Aber jedes Land, jede Gemeinschaft hat ihren bescheuerten Teil. Unglücklicherweise ist unserer so abscheulich und bedrückend für die Welt. Er ist einer der Menschen, die ich am wenigsten mag, aber ich glaube nicht, dass ich jemals ein Messer auf ihn werfen würde. Aber ich würde ihm gerne mal eine kräftige Ohrfeige verpassen.

Rockszene.de:
Im nächsten Jahr habt ihr in den Staaten Präsidentschaftswahlen. Was versprichst du dir davon?

Jim Ward:
Ich weiß es wirklich nicht. Es ist schon seltsam, dass ich während meines Lebens den Untergang Amerikas erlebe. Ich finde, dass Amerika eines der schönsten Länder der Welt ist, ich liebe es. Ich komme nicht aus einer reichen Familie, aber ich konnte durch die Welt reisen und tausende von Leuten und hunderte Orte sehen. Ich glaube, dass ich gesegnet bin mit diesem Leben. Und vielleicht ist einer der Gründe dafür, dass ich dieses Leben führen kann der, dass ich Amerikaner bin. Aber es sieht im Moment so aus, dass das alles den Bach runtergeht, und das ziemlich schnell. Wir werden sehen, ob jemand kommt und das ändern kann, aber ich habe nicht das Gefühl.

Wir und die ganze Gesellschaft sollten uns mal ein bisschen zurücklehnen und relaxen. Wir müssen nicht die Nummer Eins mit der größten und besten Polizeimacht der Welt zu sein, wir sollten uns einfach darauf konzentrieren, ein Land zu sein und uns etwas mehr um uns selbst kümmern. Ich glaube nicht, dass das bei der Wahl im nächsten Jahr sehr gut laufen wird. Ich weiß nicht, was der Unterschied zwischen diesen ganzen Politikern sein soll. Es dreht sich sehr viel ums Geld, es geht sehr viel um die eigenen Interessen.

In den Sechzigern hatte John F. Kennedy Paritäten im Weißen Haus, er sorgte dafür, dass dort ein gleichmäßiges Verhältnis zwischen Demokraten und Republikanern, Künstlern und Schriftstellern herrschte, mit umstrittenen Leuten. Denn er dachte, wenn alle zusammen in einem Raum sitzen, miteinander sprechen und diskutieren, würde das einen positiv Wechsel nach sich ziehen. Aber heute gibt es im Weißen Haus keine Künstler mehr. Vielleicht gibt es da noch ein paar Bluegrass-Leute aus Nashville oder so, für den Fall, dass Queen Elisabeth mal rüber kommt. Dann spielt da eben eine nationale Bluegrass-Band. Es geht nur noch ums Geld verdienen. Du brauchst halt das Geld, um ein Ticket in die Politik zu bekommen. Und so lange sich das nicht ändert, glaube ich nicht, dass es für uns noch Hoffnung gibt. Denn die Leute werden danach gewählt, wieviel Geld sie machen können. Aber es gibt beim Geldverdienen eben keine Seele. Und ich denke, Ehrlichkeit in der Politik gibt es nur mit Seele. Aber so ist es halt nicht mehr.
Es ist traurig, wie die Leute Amerika heute sehen. Es ist enttäuschend für mich zu sehen, wie die Leute hier auf Amerika schauen. Sie sehen nur die negativen Dinge. Sie sehen, dass wir laut sind, dass wir als Land immer noch aggressiv sind. Es ist schwer für die Leute sich vorzustellen, dass viele von uns nicht so sind. Viele sind vielleicht nicht weniger laut, aber klüger (lacht).

Rockszene.de:
Ich denke schon, dass das auch hier einige Leute wissen.

Jim Ward:
(lacht) Das hoffe ich.

Rockszene.de:
Wo wirst du Sylvester verbringen?

Jim Ward:
Im Moment sieht es so aus, dass ich zu Hause seine werde. Hoffe ich zumindest. Das wäre schön.

Sparta im Netz:
www.spartamusic.com
zurück