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Rockszene.de Interviews

Konrad Kintscher im Gespräch
Der kju: - Gitarrist über das neue Album und zukünftige Ambitionen
von Frauke Rauner

Konrad Kintscher im Gespräch-Der kju: - Gitarrist über das neue Album und zukünftige AmbitionenDie neue CD „The pieces fit“ (Swellcreek/Soulfood) der seit Ende 1999 überaus aktiven Hannoveraner Alternative/Nu Metal-Band kju: wurde am 18. August veröffentlicht - aufgenommen Ende Februar bis Ende März 2003 im Institut für Wohlklangforschung bei Willi Dammeier.

Frauke Rauner sprach mit Gitarrist Kord Kintscher - über das neue Album, die neue Website sowie über Vergangenheit und Zukunft.

Rockszene.de: Was erwartet ihr von der neuen Platte?

Kord: Wir wollten eine Platte aufnehmen, die uns gefällt. Das ist uns gelungen. Natürlich möchten wir, dass die neue CD viele Leute hören und sie ihnen auch gefällt. Wir möchten uns auch im Raum außerhalb von Niedersachsen einen guten Namen machen. Erste Resonanzen haben wir schon erhalten. In der Visions sind wir auf dem Sampler vertreten. Das ist cool. Weiterhin ist uns wichtig, dass den Leuten, denen unsere erste Platte gefiel, die neue auch bzw. noch mehr zusagt.
Rockszene.de: Was unterscheidet das neue Album vom alten?

Kord: Beim ersten haben wir alle Songs raufgepackt, die wir hatten. Diesmal haben wir uns mehr Gedanken über die Titelauswahl gemacht. Außerdem ist die Produktion fetter und ausgewogener, professioneller also. Wir mögen auf der neuen Platte alle Songs. Bei der alten war es so, das einem der eine Song nicht gefiel und dem anderen wiederum ein anderer nicht. Diesmal sind wir alle einer Meinung.
Natürlich hat sich im Laufe der Zeit auch die Musik verändert. Sie ist vielfältiger, ja eigener geworden. Jeder hat mittlerweile zu sich selbst gefunden und macht sich mehr Gedanken über den Song an sich. Wir machen zwar immer noch Emo-Alternative Rock in Richtung Deftones, aber im eigenen Stil.

Rockszene.de: Gibt es eine Demokratie bei kju: und wie wirkt sich das auf ´s Songwriting und auf die Arbeit im Studio aus?

Kord: Auf jeden Fall gibt es Demokratie. Wenn einer sagt, dass ihm etwas nicht gefällt, wird hin- und herprobiert bis es passt. Im Studio haben wir Schlagzeug, Bass und Gitarre gleichzeitig eingespielt, hauptsächlich um die Lebendigkeit unserer Musik zu wahren.

Rockszene.de: Willi Dammeier und Guido Lukas (Blackmail) standen euch als Produzenten zur Seite. Haben sich die Songs während der Arbeit mit ihnen im Studio noch verändert?

Kord: Im Wesentlichen nicht. Klar, wurden mal Kleinigkeiten an den Gesangslinien geändert. Es wurden jedoch keine Songs gekippt. Zum Schluss kamen dann noch Sachen wir Keyboard- oder Orgelsounds dazu. Die sind aber nur dezent im Hintergrund zu hören.

Rockszene.de: Worauf legt ihr beim Songwriting wert?

Kord: Ein Song ist gut, wenn er berührt, wenn er im Gedächtnis hängen bleibt, wenn alle Musiker zusammen eine Einheit bilden. Das versuchen wir. Und es gelingt mehr und mehr.

Rockszene.de: Fast zeitgleich mit dem neuen Album ging eure Website mit neuem punkig-stylischen Design an den Start.

Kord: Ja, die Website ist seit Juli online. Unser Sänger Tobi ist gelernter Mediengestalter und machte diesen Vorschlag mit dem neuen frischeren Outfit der Seite und uns gefiel diese Veränderung und Weiterentwicklung, die wir ja auch mit der neuen CD zeigen.

Rockszene.de: Und wie geht die Weiterentwicklung weiter?

Kord: Wir haben uns vorgenommen, bis Ende des Jahres sechs neue Songs zu schreiben, viele Gigs zu spielen, vielleicht steht im November sogar eine Tour auch mit einigen Konzerten außerhalb von Deutschland an. Ja, und am Anfang nächsten Jahres wollen wir dann die neuen Songs im Rahmen eines Demos aufnehmen. Vielleicht wird´s auch mehr...

Nächstes Konzert in Hannover: 18. Oktober, Béi Chéz Heinz

Surftipp: http://www.kju-music.de
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