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Gehört und Gesehen - H.E.A.T II

13.02.2020H.E.A.T

H.E.A.T

H.E.A.T II

earMusic/ Edel (2020, CD, LP, digital)

Schon mit ihrem Debütalbum „H.E.A.T“ ,aus dem Jahr 2008, hat die gleichnamige Hardrock Band aus dem schwedischen Väsby gezeigt wo ihre musikalische Reise hingehen soll. Sie huldigen den Classic Rockbands wie Foreigner, Whitesnake oder Journey wollen aber gleichzeitig deren Sound in die moderne Zeit transportieren und so junge und ältere Fans für ihre Musik begeistern. Das ist ihnen, zumindest in ihrem Heimatland, auch ganz gut gelungen. Alle ihre bisherigen Alben konnten sich ein Platz in den dortigen Charts sichern. Und auch ihr neues Album „H.E.A.T II“ soll ihre erfolgreiche Geschichte weiterschreiben.

„H.E.A.T II” ist schon ein seltsamer Titel für das bereits sechste Studioalbum der schwedischen Band. Diesen haben H.E.A.T aber natürlich bewusst gewählt, wie sie in der offiziellen Pressemitteilung verraten: „So würde unsere Band klingen, wenn wir unserer erstes Album 2019 herausbringen würden, daher auch der Albumtitel“. Man muss dazu wissen, dass „H.E.A.T II” das erste Album der Band ist, das komplett selbst produziert haben.

Gleich der erste Song des Albums geht ordentlich nach vorne. „Rock Your Body“ ist dabei eher rhythmisch geprägt und ist nicht so melodiös, wie man es sonst von der Band gewohnt ist. Im Allgemeinen laden viele der Songs eher zum tanzen, als zum mitsingen ein. So auch die, vom Blues inspirierten, Hardrock Titel „Victory“ und „Under The Gun“.

Dennoch sind auf dem Album auch wieder die typischen Ohrwürmer mit Melodien zum Mitsingen vertreten. Allem voran sind hier „Come Clean“, „Adrenaline“, „One by One” und „Rise” zu nennen, die allesamt am besten im Gedächtnis bleiben.

Zusätzlich gibt es, wie es sich für ein Classic Rock Album gehört, auch zwei etwas ruhigere Titel. Das ist zum einen „Nothing To Say“, der zunächst mit Keyboard-Klängen und Akustikgitarre startet und sich dann immer mehr zu einer typischen Rockballade entwickelt. Genauso wie „Heaven Must Have Won An Angel” gehört er zu den ruhigeren Songs der Platte.

Insgesamt merkt man, dass H.E.A.T sich mit diesem Album ein Stück weiterentwickelt haben. Insbesondere im Vergleich mit ihren ersten Alben kann man mehr und mehr eine Eigenständigkeit ihres Sounds erkennen. Zwar sind ihre Vorbilder aus den 80ern noch präsent, es zeichnet sich aber mehr denn je ein eigener Stil ab, der mit „H.E.A.T II“ einen vorläufigen Höhepunkt gefunden hat.


Stephan Meßmann
(8 / 10 Pkt.)

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