Gehört und Gesehen - Welcome To My Wasteland

10.08.20173rd Grade Burn

3rd Grade Burn

Welcome To My Wasteland

7hard/membran entertainment group (2017, CD)

Ein heftiges Paket aus Groove-Metal mit Hardcore-Einflüssen liefert das Escheder-Trio 3rd Grade Burn mit ihrem ersten professionell produzierten Studioalbum „Welcome To My Wasteland“. Inspiriert vom Nu-Metal der späten 90er Jahre, präsentiert die Band um Sänger und Gitarrist Daniel Stallauke, Bassist Falk Thiedemann und Drummer Gregor Heise ein Gewitter aus dynamisch-groovigem Metal mit rollenden Rhythmen, schnörkellosen Shouts und donnerndem Bass.

Schritt eins: Bereits der Aufmacher „First Step“ zieht den Hörer mit mysteriösen Didgeridoo-Klängen in den Bann, bevor 3rd Grade Burn mit ihrer musikalischen Dampfwalze lospreschen und keine Zeit zum Durchatmen lassen.

Schritt zwei: Öl ins Feuer gießen: Besonders Songs wie „Psycho“, „Whore“ und „Get Up“ zeichnen ein Bild von einer moshenden Meute, die unerbittlich zum Beat auf und ab springt.

Auch, wenn „Whore“ textlich wie ein Schlag mit einem stumpfen Vorschlaghammer wirkt, bieten Songs wie „Believe“ mehr Futter zum Nachdenken.

Die Einflüsse von Bands wie Korn, Sepultura, Ektomorf und Soulfly verarbeitet das Metal-Trio um den ehemaligen Fire In Fairyland-Bassisten Falk Thiedemann auf ihre eigene Weise.

Ihre 20-jährige Bühnenerfahrung hört man der Band an. Auch die Zusammenarbeit mit Produzent Hannes „Hann/Jo“ Huke im Institut für Wohlklangforschung, wo bereits mit Künstlern wie Dimmu Borgir und Guano Apes zusammen gearbeitet wurde, hat der Band gut getan.

Schritt drei: Nachladen und abfeuern: 3rd Grade Burn zeigen keine Anzeichen von Schwäche. Das Feuer in ihnen lodert bis zum letzten Song.


Lisa Eimermacher
(7 / 10 Pkt.)

Mehr:
www.3rdgradeburn.com
www.facebook.com/3rdgradeburn
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