Gehört und Gesehen - Scumdogz

15.04.2016Scumdogz

Scumdogz

Scumdogz

7Hard (2016)

Hannover stand auch immer für Hardrock und entsprechende Bands. Die Scumdogz sind so eine Band, die in typischer Riff-Rock-Manier loslegen und geradlinig verhältnismäßig simpel aber wirkungsvoll ihren Stiefel herunterspielen. Hat man schon sehr oft und auch so ähnlich von anderen Bands gehört, ein wohl untrügliches Zeichen, dass harter Rock´n´Roll immer noch vielen Musikern und ihrem Publikum Spaß macht.

In den zwölf Titeln dieses Albums ist so ziemlich alles enthalten, was Riff-Rock und Kick-Ass-Rock´n´Roll im Stil von Bands wie AC/DC oder Motörhead braucht. Treibendes Schlagzeug und kraftvoller Bass, schmutzige, rotzige Gitarren und obendrauf eine tief-rauchig-rostige Stimme.

Musik, wie sie die Scumdogz spielen beschreibt und diskutiert man eigentlich gar nicht so ausführlich, man lässt sie durchlaufen oder lässt es sein. Hardrock und Rock´n´Roll von seiner bodenständigen, verlässlichen Seite, durchschaubar und vorhersehbar.

Diese Form von Rockmusik funktioniert seit Jahrzehnten gut und findet immer wieder Musiker und Bands die sie spielen und Fans, die hören. Darüber reden und schreiben ist Silber, sie einfach auf sich einwirken zu lassen und sie damit auch zuzulassen, ist Gold.

Schon im Opener „Queen Of The Scene“ werden auch textlich Rock´n´Roll-Klischees bedient, harte Alkoholika im Zusammenhang mit einer Frau (hier: Lady) kommen ins Spiel und man weiß, wie der Hase läuft.

Wer mitlaufen möchte, hat hiermit den passenden Soundtrack, alle anderen suchen sich etwas anderes.


Andreas Haug
(5 / 10 Pkt.)

Mehr:
www.scumdogz.de
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