Gehört und Gesehen - Sonorous

10.07.2015All I Die For

All I Die For

Sonorous

Eigenvertrieb (2015, CD)

Startschuss für die hannoversche Djent/Metalband All I Die For: In neuer Besetzung hat sich die Band im vergangenen Jahr dazu entschieden, da weiter zu machen, wo sie 2009 aufgehört hat. Dabei herausgekommen sind nicht nur einige Shows wie beispielsweise mit A Traitor Like Judas oder anstehende Gigs neben Bands wie His Statue Falls und Vitja im Rahmen des Break Your Face XXL, sondern auch das Debüt „Sonorous“

Mit "New Hope, New Beginning" haben All I Die For bereits im Vorfeld einen ersten Einblick in das neue Album gegeben, umgesetzt wurde die Platte komplett in Eigenregie, zählt zwölf Songs und 42 Minuten.

Auf der Platte dominiert eindeutig der Metaleinfluss, die Songs kommen düster und druckvoll daher. Typisch für das Genre wird häufig vom Djent – also dem harten, dumpf angeschlagenen Akkord – Gebrauch gemacht. Die einzelnen Komponenten wirken teilweise noch etwas holprig, die Anschläge kommen scheinbar noch nicht ganz locker aus dem Handgelenk.

Es scheint, als müssten sich All I Die For noch etwas finden und ihrer Musik einen eigenen Stempel aufsetzen, um wirklich aus der großen Masse an Bands in diesem Genre hervorzustechen. Aber wie sagt man so schön: Aller Anfang ist schwer und für den Beginn einer vielleicht langen Reihe von Veröffentlichungen haben All I Die For einen passablen Start hingeschmettert.


Hanna Rühaak
(6 / 10 Pkt.)

Mehr:
www.facebook.com/allidiefor
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