Gehört und Gesehen - same

23.01.2015Kalamata

Kalamata

same

Zygmatron Music (2015, CD)

Stonerrock meets Hildesheim: Die dreiköpfige Band Kalamata veröffentlicht mit „same“ ihr neues Album, das „Soundlandschaften jenseits der Realität“ verspricht. Doch so ganz vermag das Album einen nicht in andere Atmosphären zu schießen.

Ob die Gemeinde Kalamata in Griechenland das bevorzugte Reiseziel der Hildesheimer ist, ist gerade zwar nicht bekannt, aber Stoner ist wohl nicht gerade das, was man als erstes mit dem Land in Verbindung bringt. Doch zumindest ist die Band bereits durch Griechenland getourt.

Generell ist das Genre Stoner so eine Sache für sich – das liebt man oder weiß nicht wirklich etwas damit anzufangen. Wenn dann auch noch wie im Falle von Kalamata auf Gesang verzichtet wird, kann eine Platte zu einer wahren Geduldsprobe werden.

Wer bei seiner Musik auf den Gesang verzichtet, muss sich bewusst sein, dass für den gemeinen Hörer ein wesentliches Element fehlt. Das kann man musikalisch natürlich durchaus wettmachen; dennoch ist die Musik eindeutig etwas für Liebhaber.

Eher schwerfällig wird durch das Album geführt und auch der Abwechslungsreichtum hält sich dezent im Hintergrund. Man wartet auf einen Höhepunkt, doch der bleibt aus. Zurück bleibt eher eine Monotonie und das Gefühl, dass der allerletzte Schliff noch nicht gemacht ist.


Hanna Rühaak
(5 / 10 Pkt.)

Mehr:
www.facebook.com/Kalamataband
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