Gehört und Gesehen - Salvation

19.09.2014Obey The Brave

Obey The Brave

Salvation

Epitaph Records (2014, CD)

Mit „Salvation“ veröffentlicht die Metalcoreband Obey The Brave ihr zweites Studioalbum – und das in wohlgemerkt erst zwei Jahren Bandbestehen. Stilistisch bleiben sich die Kanadier treu und setzen weiterhin auf treibende Beats und düstere Growls, sowohl auf Englisch als auch auf Französisch.

„Salvation repräsentiert uns exakt als Menschen, sowohl lyrisch als auch musikalisch“, so Frontmann Alex Erian. „Wir haben uns etwas mehr vom Punkrock beeinflussen lassen, auch von etwas mehr Hardcore. Tief innen haben wir aber immer noch Elemente des Metal. Wir sehen uns selbst als Metalcore-Band. Wir sind in der Hardcore- und Punkrock-Szene aufgewachsen und genießen dies alles.“

Und diesen Einfluss hört man dem Album auch an. Generell haben die Shouts hier eindeutig die Überhand, cleaner Gesang ist auf „Salvation“ eher rar. Das unterstreicht den Hardcore-Charakter noch einmal zusätzlich, ohne für eine Metalcore-Band zu überladen zu wirken, denn melodiöse Instrumentalparts gleichen dies wieder aus.

Wie auch auf „Young Blood“ shouten Obey The Brave auch auf „Salvation“ einen Song aus Französisch: „C´est La Vie“. Diese Mal allerdings nicht dabei: Ein Gastsänger. Haben sich Obey The Brave für ihr Debüt noch Cancer Bats-Sänger Liam Cormier – ebenfalls aus Kanada – ins Boot geholt, bestreiten Obey The Brave den Weg auf ihrem neuen Album ganz alleine.

Und das sehr erfolgreich, denn das neue Album kann sich sehen lassen und zeigt sich als starker Nachfolger ihres ebenfalls starken Debüt. Mehr noch: Auf „Salvation“ haben sich Obey The Brave noch einmal gesteigert und legen noch eine Schippe drauf.


Hanna Rühaak
(8 / 10 Pkt.)

Mehr:
www.facebook.com/obeythebrave
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