Gehört und Gesehen - Wolverines

21.03.2014I Am The Avalanche

I Am The Avalanche

Wolverines

Rude Records (2014, CD)

Da bleibt alles in der eigenen Hand: I Am The Avalanche haben ihr Album – natürlich – nicht nur selbst geschrieben und aufgenommen, sondern Drummer Brett Romnes hat es auch selbst produziert. So brüsten sich die New Yorker nicht mit einem Produzenten, der schon mit jeglichen Größen der Musikbranche zusammengearbeitet hat. Der neuen Platte „Wolverines“ tut dies aber auch gar keinen Abbruch.

Die Band hat sich bereits 2004 gegründet, nachdem sich die damalige Band von Frontmann Vinnie Caruana auflöste. Das erste, selbstbetitelte Album folgte ein Jahr später, 2005. Für den Nachfolger „Avalanche United“ hat sich die Band ganze sechs Jahre Zeit gelassen. Auf das neue Werk „Wolverines“ mussten die Fans weitere drei Jahre warten.

Mit powervollen und kratzigen Songs preschen die Songs auf „Wolverines“ direkt nach vorne und lädt mit Mitgröhlparts zum Hochstrecken der Punkrockfäuste ein. Mit der prägnanten, rauen Stimme und den typischen Punkrockbeats erinnert der Fünfer an Genrekollegen wie The Lawrence Arms oder den früheren Polar Bear Club.

„Ich denke es ist unser bestdurchdachtes Album, und das, bei dem wir uns am wenigsten gehetzt haben,“ so Sänger Vinnie Caruana. „Es ist das perfekte Album für uns als Band und auch für unsere Fans.“

Gut, der Fairnesshalber muss man natürlich anmerken, dass jedes neue Album in Augen der Band als „perfektes Album“ und „bestes Album, das sie jemals geschrieben haben“ gilt. Ist ja auch verständlich – sonst würde es ja auch gar nicht erst den Weg zu den Hörern finden. Aber mit „Wolverines“ haben I Am The Avalanche tatsächlich ein sehr starkes und powervolles Album geschaffen, das den Punkrock von einer seiner besten Seiten zeigt.


Hanna Rühaak
(8 / 10 Pkt.)

Mehr:
www.iamtheavalanchenyc.com
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