Gehört und Gesehen - Space Invader

08.12.2006Seedcake

Seedcake

Space Invader

Demo-Eigenproduktion (2002)

So so, da präsentieren uns die werten Herren von Seedcake also ihre neue EP „Space Invader“. Das Cover ist so hässlich, das es schon wieder gut ist, also geschenkt. Innen die Band, ein gewisser DJ The Fab ist dabei, wir stellen uns also auf blöden NuMetal ein. Doch dem ist nicht so. Was gibt`s also stattdessen auf die Ohren?

Uns erwartet zuvorderst ein quengeliger Gesang, dazu 80er-Synthies von DJ (?!) The Fab. Vom Sound geht`s circa 15 Jahre zurück in die Heimat von Helloween, Whitesnake und Konsorten. Beim zweiten Stück lehnt man sich dank Pianosound bequem an die wohl einzige finnische Pop- Band der Gegewart an, nur weit und breit kein Ville Vallo in Hörweite.

Anschließend ein weiteres überflüssiges „Take On Me“-Cover, das fast so schlecht ist wie die Version der Emil Bulls. Der Gesang ist bei Seedcake zwar nicht so elend hingerappt, man findet auch eine individuelle Melodie, allerdings hat halt nicht jeder den Stimmumfang eines Morten Harket.

Es folgen noch drei weitere Reminiszenzen an Synthie-Rock-Heroen, die hohen Gitarrenbünde und Chorus-/Hall-Effekte- vor unserem inneren Auge sehen wir wallende Pudellocken geschüttelt.

Wer also auf eine Melange aus HIM und den Scorpions abfährt, dem möge man diese CD ans Herz legen, für alle Anderen gilt: einfach mal verzichten...

Mehr Infos unter www.seedcake.de


Timo Senechal
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