Gehört und Gesehen - Opus

05.09.2013Schiller

Schiller

Opus

We Love Music (2013, CD)

Das ist doch wirklich ein interessanter Mix: Elektro meets Klassik. Passt nicht? Der Berliner Schiller beweist das Gegenteil. Bereits seit Jahren mach Schiller erfolgreich elektronische Musik, mit „Opus“ veröffentlicht er sein mittlerweile achtes Studioalbum. Schiller wurde 1998 als Musikprojekt von Christopher von Deylen und Mirko von Schlieffen ins Leben gerufen, Club-orientiert, elektronisch aber dabei trotzdem sanft und melodiebetont. 1999 erschien das erste Album „Zeitgeist“, das es bis auf Platz 22 der deutschen Charts schaffte. Fünf Jahre nach Gründung stieg Mitgründer Mirko von Schlieffen aus dem Projekt aus und Christopher von Deylen machte alleine weiter.

Nachfolgeralbum „Weltreise“ erreichte hingegen den obersten Rang der deutschen Charts, auf dem er seine Eindrücke und Erlebnisse einer Reise von London nach Peking, die er 2000 zusammen mit seinem Vater machte, verarbeitet.

Ziel für „Opus“ war es, ein rein instrumentelles Album zu produzieren. Doch von dieser Idee kam der schnell ab, als er die Möglichkeit hatte, die Sopranistin Anna Netrebko für das Album zu gewinnen.

Mit „Opus“ veröffentlicht der Wahlberliner nun sein mittlerweile achtes Album und scheint es zu schaffen, sich immer wieder neu zu erfinden. Sein neustes Werk zieht einen jedenfalls schnell in seinen Bann und die Stimme von Sopranistin Anna Netrebko geht durch den ganzen Körper. „Opus“ ist auf jeden Fall ein Album, das nicht zum „nebenbei Hören“ gedacht ist.


Hanna Rühaak
(7 / 10 Pkt.)

Mehr:
www.schillermusic.com
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