Gehört und Gesehen - Ice On Fire

31.05.2013GFF

GFF

Ice On Fire

Green Bomb Records (2013, CD)

Kalifornischer Flair in Regensburg: GFF sind zwar in deutschen Gefilden Zuhause, reihen sich aber in die Reihen des kalifornischen Skatepunk/Punkrocks ein. Mit „Ice On Fire“ veröffentlicht das Quartett ihr sechstes Studioalbum.

Als Vergleich werden gerne Bands wie Bad Religion, Donots, NOFX und Green Day herangezogen und dieser Vergleich ist auch gar nicht so abwegig. Einerseits erinnern die Song sehr an Genrekollegen, andererseits kann man das Rad in dieser Musikrichtung natürlich nicht neu erfinden.

Ob es nun gut ist, so stark nach anderen Bands zu klingen oder nicht, kann man so oder so sehen. Einige Parts erinnern allerdings schon gefährlich stark an Punkrockgrößen jenseits des Teiches.

Nach ein paar Songs wird man tatsächlich das Gefühl nicht los, dass es sich hier um eine bunte Mischung oben genannter Bands handelt. Auch die Stimme von Sänger Tom kommt bekannt vor, den ist diese typische Punkrockstimme, die hervorragend zu schnelleren Beats passt.

Für die Aufnahmen von „Ice On Fire“ reisten GFF extra nach Los Angeles, Kalifornien - dorthin, wo die Pop Punk- und Punkrock-Szene quasi beheimatet ist. „In den Validus Recording Studios hatten wir Ryan Greene an unserer Seite“, erzählt Tom. „Für uns ist er DER Godfather des typischen Cali-Punkrock-Sounds der Neunzigerjahre.“ Ryan Greene ist seines Zeichens Gründer der Validus Recording Studios und hat bereits mit Musikgrößen wie NOFX, Alice Cooper und Jay-Z zusammengearbeitet.

Fazit: Gutes Punkrockalbum, bei dem man sich ein Spaß daraus machen könnte, andere Bands herauszuhören. Aber wie gesagt: man kann das Rad nun einmal nicht neu erfinden.


Hanna Rühaak
(7 / 10 Pkt.)

Mehr:
www.gffband.com
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