Gehört und Gesehen - Transitions

21.03.2013Johnossi

Johnossi

Transitions

Universal Music (2013, CD)

Johnossi laden zum Träumen ein: „Transitions“ ist das vierte Studioalbum des schwedischen Duos John Engelbert und Oskar Bonde. Die Platte erinnert ein wenig an Coldplay: sehnsüchtige Melodien, theatralische Tastentöne, dazu der leicht raue Gesang, der sogar ein bisschen nach Ozzy Osbourne in einer ruhigen Minute klingt, wenn er gerade mal keiner Fledermaus versehentlich den Kopf abbeißt.

Die erste Singleauskopplung „Gone Forever“ ist ein gutes Beispiel dafür, was auf dem Album passiert – melodisch, sehnsüchtig, mitreißend. Der Sound wurde um ein weiteres Instrument erweitert: Das Keyboard. Das ist auch immer sehr präsent, aber ganz ohne zu aufdringlich oder gar billig zu wirken, so wie es oft der Fall ist.

Mit abwechslungs- und einfallsreichen Melodien trumpfen die Schweden mit diesem Album eindeutig auf. Und die Geschichte hinter „Transitions“ ist auch eine nette: Es geht um das Ausschöpfen des eigenen Potenzials, um das persönliche Vorankommen und – als Duo wohl besonders wichtig – um die Freundschaft zueinander.

Mit den drei Vorgängeralben haben sich Johnossi bereits eine beachtliche Fanbase erarbeitet. Das neue Album wurde im September 2012 in den Rixmixningsverket-Studio von ABBA-Legende Benny Andersson in Stockholm aufgenommen.

„Transition“ klingt nach Wunderkerzen und Gänsehaut und danach, dass selbst in einer großen Arena ein Gefühl der Intimität zustande gebracht werden kann. Und das soll den Herren mal so schnell einer nachmachen.


Hanna Rühaak
(9 / 10 Pkt.)

Mehr:
www.johnossi.com
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