Gehört und Gesehen - Tomorrow

21.03.2013Sapiency

Sapiency

Tomorrow

SAOL (2013, CD)

Metalnewcomer aus Frankfurt am Main: Sapiency veröffentlichen mit „Tomorrow“ ihr zweites Album, Genretechnisch lassen sie sich dem Modern Metal/Melodic Death zuordnen – die Musik ist also nichts für sanfte Gemüter. Mit hämmerndem Schlagzeug und druckvollen Gitarren wird der Metal zelebriert.

Der Gesang auf der Platte wird brüderlich geteilt: Lars Bittner ist für den melodischen Gesang zuständig, Krsto Balic für den härteren, aggressiven. Sehr angenehm, da hört sich nichts an wie das Röcheln aus der Hölle.

Das Debütalbum „Fate´s End“ erschien 2010, ein Jahr nach Bandgründung. Seitdem hat sich einiges getan: Sapiency können bereits auf zwei Tourneen zurückblicken sowie auf Supportshows von internationalen Topacts der Szene.

2012 waren sie Teil des 70.000 Tons Of Metal- Festivals – ein Festival, das auf einem Kreuzfahrtschiff stattfindet und Metal ohne Ende unter der warmen Sonne bietet, unter anderem von Acts wie Children Of Bodom, Nightwish und Cannibal Corpse. Und Sapiency waren mittendrin.

Untersparten im Metal gibt es – wie natürlich auch in allen anderen Musikgenres - wie Sand am Meer, Modern Metal impliziert ja bereits, dass sich an etwas Neuem bedient wird. Eine gute Platte für jeden, der auf harten Sound steht, der nicht nur von tiefen Shouts begleitet wird, sondern sich stimmlich auch mal von der sanfteren Seite zeigt.


Hanna Rühaak
(7 / 10 Pkt.)

Mehr:
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