Gehört und Gesehen - Roots And Branches

15.02.2013Robin Trower

Robin Trower

Roots And Branches

Manhattan Records / Soulfood (2013, CD)

Die musikalischen Anfänge und Wurzeln des britischen Gitarristen Robin Trower reichen bis tief in die 1960er hinein. Bekannt wurde Trower mit der Band The Paramounts und später mit Procul Harum („A Whiter Shade Of Pale“), der er von 1967 bis 1971 angehörte. Fortan widmete er sich seiner Solo-Karriere.

Das aktuelle Album „Root And Branches“ enthält elf Songs, allesamt Trower´s Interpretationen von Blues-und Rockklassikern, vornehmlich aus den Sechzigern. Song wie „Hound Dog“, „Little Red Rooster“, „Shape Of Things To Come“, „Born Under A Bad Sign“ oder „The Thrill Is Gone“ wurden schon von vielen, teils sehr berühmten Musikern und Bands gecovert, Robin Trower´s Ziel sei es gewesen, sich „so weit wie möglich von den Originalen zu entfernen“, wie er in der dem Album beiliegenden Medieninformation zitiert wird.

Dies ist dem Musiker, der als einer der meistgeschätzten Altmeister der britischen Rockmusik gilt, vollends gelungen. Nicht zuletzt durch sein sehr geschmackvolles, gefühlvolles und präsentes Gitarrenspiel und seinen intensiven Gesang, entlockt er den wahrlich sehr abgehangenen Kompositionen neue Facetten und haucht ihnen neues Leben ein.

Nun mag man es nicht als besonders originell ansehen, ein reines Cover-Album zu präsentieren, zumal mit Songs, die mitunter fast unzählig oft interpretiert wurden, Robin Trower macht diese Songs, in der Art und Weise wie er sie mit seiner Band spielt, aber fast schon zu seinen eigenen.

Wer gern Blues-Gitarrensoli lauscht, für den hält dieses Album zudem viele Leckerbissen bereit.


Andreas Haug
(7 / 10 Pkt.)

Mehr:
www.trowerpower.com
© Copyright: Dieser Text ist urheberrechtlich geschützt. Weitere Infos + Nutzungsbedingungen im Impressum
Zur Übersicht Zur Startseite