Gehört und Gesehen - Alive At Last

10.01.2013Alive At Last

Alive At Last

Alive At Last

Eigenproduktion (2013, CD)

Seit 2006 besteht die vierköpfige Band aus Alfeld bereits, die sich auf den Namen Alive At Last getauft hat. Drei Jahre hat es gebraucht, bis die erste EP veröffentlicht wurde: Anchors Aweigh! heißt das gute Stück. Wiederum drei Jahre später – vielleicht weil aller guter Dinge drei sind – melden sich die Jungs mit ihrem nächsten Streich zurück, dieses Mal wurde das Werk ganz einfach selbstbetitelt. Im November wurde bereits ein Video zur Single „Burn The Bridges“ veröffentlicht, gleich zu Beginn des neuen Jahres folgt nun das komplette Album.

Alive At Last bewegt sich irgendwo zwischen Emocore und Screamo, durch die sanfte Stimme von Sänger Seb und den eingängigen Melodien werden Abstecher in die Pop Punk Richtung eingeschlagen. Teilweise erinnern die vier Alfelder an die Lost Prophets und Fall Out Boy, wenn man denn Vergleiche ziehen will.

Vor allem die Stimme haucht der Musik ordentlich Emo-Charakter ein – aber das nicht im negativen Sinne. Unterbrochen wird sie ab und zu von ein paar sparsam eingesetzten Shouts. Die Melodien fallen da deutlich härter aus. Da geht es schon eher Richtung Hardcore und Metal.

„Alive At Last“ hat die Band bereits im März 2012 gemeinsam mit Sascha Hörold aufgenommen, der unter anderem beispielsweise Fanny Van Dannen produzierte. Das Besondere hierbei: die Arbeit wurde via Livestream übertragen, über 1000 Zuschauer verfolgten die Aufnahme. Schön authentisch – sie wie das Album auch.


Hanna Rühaak
(7 / 10 Pkt.)

Mehr:
www.aliveatlast.de

Weitere oder ähnliche CD/DVD-Besprechungen:
Alive At Last - Anchors Aweigh (2009)
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