Gehört und Gesehen - The Sadness Of Remembering

22.11.2012YNGVE & The Innocent

YNGVE & The Innocent

The Sadness Of Remembering

Tonetoaster (2012, CD)

Auf dem Debütalbum “The Sadness Of Remembering” der irisch/bitischen Band YNGVE & The Innocent ist zumindest lyrisch alles vorhanden: Songs über betrunkene Säufer und wehmütige, sozialpolitische Themen. Ein bisschen Herzschmerz und Verlust darf natürlich auch nicht fehlen.

Untermalt von Folk-Blues/Americana versprüht die Musik eine angenehme Kneipenatmosphäre. Zur guten alten Gitarrenmusik mit klassischem Piano-Sound passt ein kühles Bier in gemütlicher Runde ganz hervorragend.

Hinter dem auf den ersten Blick zungenbrecherischen Bandnamen Yngve & The Innocent steckt Frontmann Yngve (der Name wird Ingwie ausgesprochen) Wieland mit seiner Band. Geboren ist der Musiker in Deutschland, aufgewachsen aber in Irland, die Band sieht sich selber als Londoner Band.

Seine Wurzeln findet der Sound im Folk-Blues in Tradition von Bob Dylan and The Band und Tom Waits, Inspirationen holt sich die Band aber auch von Bands wie Bright Eyes um Frontmann Connor Oberst.

Bereits in seinen jungen Jahren bekam Yngve eine erste musikalische Ausbildung in Form von wöchentlichen Blues-Sessions mit seinem Vater – und dieser Einfluss ist der Platte eindeutig anzuhören.


Hanna Rühaak
(7 / 10 Pkt.)

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