Gehört und Gesehen - Hay, Hay, Make A Wish And Turn Away

13.09.2012Norman

Norman

Hay, Hay, Make A Wish And Turn Away

Timber Carnival Records (2012, CD)

Die Band Norman, die 2004 von Sänger Eric Nordby als Soloprojekt ins Leben gerufen wurde, besteht mittlerweile aus insgesamt fünf Mitgliedern und ist in Oregon im Nordwesten der USA beheimatet. Und ihre Herkunft hört man den Songs auch an: teilweise ein leichter Hauch von Western und einer Brise American Spirit.

Fängt das Album sehr verträumt, fast melancholisch mit sanftem Gitarrenzupfen, herzzerreißender Geige und durchdringendem Gesang an, geht es deutlich rockig weiter. Aber so einfach lässt sich die neue Platte der Musiker nicht beschreiben. Da wird sich mal hier, mal dort in verschiedenen Genres bedient, mal ruhig und nachdenklich, mal deutlich rockig, groovig und in schnellem Tempo. Abgerundet wird der Sound von der ausdrucksstarken Stimme des Sängers Eric, der mit viel wiedererkennungswert den Songs zusätzlichen Charakter einhaucht.

Rockig, poppig, im Country-Style oder in feinster Folk-Pop-Manier: Norman lassen sich nicht so einfach in eine Schublade stecken. Da wird auch schon einmal die Mundharmonika ausgepackt. „Norman vertonen Landschaften, denn Norman kommen aus Oregon im Nordwesten der USA, wo es eigentlich nicht mehr zu bieten gibt, als einfach nur Landschaften.“ heißt es. Ganz richtig geht es aber auch weiter „Was heißt hier eigentlich „nur“?“.


Hanna Rühaak
(7 / 10 Pkt.)

Mehr:
www.normansongs.com
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