Gehört und Gesehen - Anastasia

13.08.2012Dead Can Dance

Dead Can Dance

Anastasia

PIAS Germany (2012, CD)

Dead Can Dance um Lisa Gerrard und Brendan Perry ist eine künstlerisch durchaus sehr spezielle und besondere Band. Man mischt in den Kompositionen Pop, 80er-Wave, Gothic und Weltmusik, setzt auf Intensität und schafft eine mitunter angenehm dunkle Atmosphäre. Die Songs auf „Anastasis“ könnten wie für große epische Filmdramen gemacht sein und trotz, oder gerade wegen der dunklen, ruhigen Grundstimmung ist das Ganze von einer geheimnisvollen Schönheit geprägt.

Dead Can Dance gründeten sich bereits 1981, im Jahr 1998 löste sich die Band zunächst auf. „Anatasis“ ist das erste Studioalbum seit 16 Jahren und dass Dead Can Dance auf ihr Publikum auch heute noch einen starken Zauber auszuüben vermögen zeigt, dass die für den Herbst 2012 gebuchte Deutschland-Tour bereits nach kurzer Zeit ausverkauft war.

Wem womöglich Bands wie The Cure geläufiger sein sollten als Dead Can Dance: Wer The-Cure -Songs im Stile von „Plainsong“ (Album „Disintegration“) mag, dürfte an diesem neuen Dead-Can-Dance-Album seine besondere Freude haben.


Andreas Haug
(8 / 10 Pkt.)

Mehr:
www.deadcandance.com
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