Gehört und Gesehen - Wolves Are Not Common In Society Nowadays

31.07.2012Golden Reef

Golden Reef

Wolves Are Not Common In Society Nowadays

Eigenproduktion (2011, CD)

Vier junge Männer aus dem Nirgendwo im Westen Österreichs (um genau zu sein aus Vorarlberg) , die weder der neueste Hype aus England, noch die Hipster aus New York oder das Produkt des Geldes eines Plattenlabels sein wollen sondern der Meinung sind, dass ein guter Song immer noch aus Schweiß, Hirn und Herz bestehen sollte – handgemachte Gitarrenmusik eben. Klingt sympathisch. Und diese Sympathie hört man auch ihrem neusten Werk „Wolves Are Not Common In Society Nowadays“ an, das mittlerweile dritte Studioalbum der Band.

Besonders die Stimme des Sängers Christoph Comper sticht beim Hören der Platte sofort heraus. So eigen und rau, mit viel Wiedererkennungswert. Eine ganz außergewöhnliche aber angenehme Stimme, die jedem Song viel Charakter verleiht. Die Melodien sind eher ruhig, nichts überraschendes, aber diese Stimme verleitet einfach dazu, immer und immer weiter zu hören. Schnell nehmen auch die ruhigeren Melodien mehr an Fahrt auf. Ansonsten setzt die Band auf den typischen Indie-Stil: Gängige Gitarrenmusik, melodiös aber recht glattpoliert ohne wirkliche Ecken und Kanten. Aber trotzdem authentisch.

Inzwischen werden Golden Reef schon als die „Kings Of Leon“ Österreichs gehandelt. Bleibt zu hoffen, dass sie sich trotzdem an ihre guten Vorsätze halten und auch weiterhin ihren ganz eigenen Stil auf die nächste Platte und die Bühnen bringen.


Hanna Rühaak
(8 / 10 Pkt.)

Mehr:
www.goldenreef.at
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