Gehört und Gesehen - King Of Number 33

24.03.2012DeeExpus

DeeExpus

King Of Number 33

earMusic/edel (2012, CD)

Dass Mark Kelly, bekannt als Keyboarder von Marillion überhaupt an Side-Projects bastelt, hatte ich ehrlich gesagt überhaupt nicht mitbekommen. Umso überraschter war ich, dass „King Of Number 33“ schon das zweite Album der Neo-Prog Band ist.

Unter der Federführung durch Andy Ditchfield, zusammen Tony und Steve Wright, John Dawson am Bass und Drummer Henry Rogers präsentiert uns Tastenspezialist Kelly ein schönes Konzeptalbum, das an Projekte wie „Kino“ oder „It Bites“ erinnert. Mussten Mark Kelly´s spektakuläre Synthesizer Läufe in seiner Hauptband Marillion in der letzten Zeit eher sphärischen Sounds und kleinen Verzierungen weichen, so darf sich der Brite auf diesem Album mal wieder austoben.

“Maybe September“ klingt nach alten Marillion Alben, im Stile von „Fugazi“ bis „Misplaced Childhood“ allerdings mit deutlich weniger Kanten. Auf „King Of Number 33“ setzt man vielmehr auf harmonische Aneinanderreihungen von schönen Melodiebögen, die eindrucksvoll vertont werden. Wunderschöne, perlende Gitarrensoli gibt es ebenso wie die typischen Mark-Kelly-Linien, die Stimme von Tony Wright lässt sich einfach nur als „unglaublich angenehm“ beschreiben.

Wer auf „schönen“ Progressive Rock steht wird auf „King Of Number 33“ bestens bedient. Die Kompositionen können schon fast als „romantisch“ bezeichnet werden. Einen bekannten Gastauftritt gibt es auch noch zu vermelden. Nik Kershaw („Wouldn´t It Be Good“) darf beim Song „Memo“ auch mal das Mikro halten.

Fazit: Einfach schöne Musik. Für Fans von Endsiebziger/ Anfang der 80er Jahre Prog-Rock gibt es eine totale Kaufempfehlung!


Jan Hagerodt
(8 / 10 Pkt.)

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