Gehört und Gesehen - Killeralbum

20.08.2011J.B.O.

J.B.O.

Killeralbum

Megapress / Soulfood (2011, CD)

Eine Rezension über ein neues J.B.O. Album ist ja immer so eine Sache. Entweder man steht auf den leicht dumpfen Humor und feiert das ab, oder man findet´s einfach nur doof. Spielen können die Jungs und dass sie musikalisch variabel sind und sich der unterschiedlichsten Musik-Klischees bedienen, muss man auch immer wieder anerkennen.

Optisch und natürlich auch vom Titel her orientiert man sich am „Killers“ Album von Iron Maiden. Das Album startet im Gegensatz dazu jedoch eher rock´n´rollig. Ungewöhnlich auch, dass sich insgesamt nur drei Coverversionen auf dem „Killeralbum“ befinden. Aber die Jungs klären in der Pressinfo auf: Für die anderen gab es keine Genehmigung von Seiten der Urheber.

„Dadadidadadadei“ ist ein schicker Akustiksong der zeigt, dass Gesellschaftskritik auch unterhaltsam sein kann. „Drei Akkorde“ ist für alle Gitarristen ein großer Spaß! Fantastisches Ding. Unterhaltsam ist das neue Album der Franken allemal, auch wenn eine lustige Coverversion mehr wirklich schön gewesen wäre. Die Black Metal Version von „Jenseits von Eden“ ist so eine Nummer. Auch der Disco Hit „Nein Mann“ ist gelungen und funktioniert mit der Stimme von Metal-Queen Doro Pesch wunderbar.

Insgesamt bleibt zwar nicht viel Verwertbares hängen und auch die Witzigkeit der Texte nutzt sich im Laufe der Songs logischerweise etwas ab. Trotzdem ein gelungenes Werk der Erlangener, das viele lustige Momente bereithält.

Fazit: Heavy Metal ist der Doktor!


Jan Hagerodt
(7 / 10 Pkt.)

Mehr:
www.jbo.de

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