Gehört und Gesehen - The Very Best Of

26.11.2010Anne Clark

Anne Clark

The Very Best Of

Virgin / EMI (2010, CD)

Anne Clark zählt seit den frühen 1980er-Jahren zu den herausragenden Künstlerinnen des elektronischen New-Wave/Dark Wave. Ihre Songs zeichnen sich durch ihre Dramaturgie, den charakteristischen prägnanten Sprechgesang und die teilweise schwermütig-melancholische Grundstimmung aus.

Mit Hits wie „Sleeper In Metropolis“ und „Our Darkness“ hat Anne Clark auch richtig groovige Dancefloor-Nummern produziert die noch heute auf den meisten DJ-Play-Listen von New Wave / EBM-Parties stehen.

Begleitend zur aktuellen Europa-Tournee und sicher im Hinblick auf das laufende Weihnachtsgeschäft mit all seinen Best-Of-und Compilation-Veröffentlichungen ist Mitte November das Album „The Very Best Of“ erschienen.

Eine gelungene Werkschau über die populärsten und besten Songs von Anne Clark. Bereits angeführte Hits fehlen ebenso wenig wie das dramatisch-bedrohliche „Killing Time“, „Homecoming“, „The Sitting Room“ oder „Heaven“.

Mit „The Very Best Of“ bekommt man einen guten und relativ umfassenden Überblick über markante Songs aus dem umfangreichen Schaffen von Anne Clark. 15 Songs bilden den regulären Teil des Albums, obendrauf gibt es vier Songs: „Heaven“ in einer Live-Version, einen Remix von „Our Darkness“, eine Extended-Version von „Self-Destruct“ und „Hope Road“. Torsten Schäfer vom Magazin Sonic Seducer hat im Booklet noch Line-Notes beigesteuert.

Wer noch keine Musik dieser außergewöhnlichen Künstlerin sein eigenen nennt, findet mit diesem Album einen sehr guten Einstieg.


Andreas Haug
(8 / 10 Pkt.)

Mehr:
www.anneclark.de
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