Gehört und Gesehen - Headbangboing

11.10.2007J.B.O.

J.B.O.

Headbangboing

Megapress / Soulfood (2007)

Ein neues Album von den Spaß-Metallern von J.B.O., der Band, die der Lengende nach 1989 am Biertresen im E-Werk Erlangen gegründet wurde, von den „E-Werk-Abhängern“ (Medieninfo) Vito C. und Hannes Holzmann.

Nun ist es wohl eine Grundsatzfrage, ob man sich mit solchen Spaß-Projekten generell anfreunden kann oder nicht. J.B.O. kommen auf ihrer aktuellen Platte abwechslungsreich und spritzig- witzig rüber und zeigen einigen Kollegen aus dem Musikgeschäft die lange Nase. Das alles zwischen Pop, Schlager, Reggae und Rock´n Roll, bedarfsweise in ein leichtes oder schweres Metal-Gewand gekleidet. Wir sind Helden beispielsweise werden in „Oaaargh!“ gegrüßt, an Harpo (70er-Jahre-Hit „Movie Star“) wird in „Musiker“ auf besondere Art und Weise erinnert. Bands wie Oomph! waren ziemlich eindeutig Inspirationsquelle für „Acht“ und auch das 39 Sekunden andauernde Soundgewitter in „Slipknotubbies“ müsste vielen richtig viel Spaß und Freude bereiten. Im November und Dezember stellen die herrlich durchgeknallten J.B.O. „Headbangboing“ im Rahmen einer Tour durch die größeren Clubs der Republik vor, trink-und feierwütige Fans dürften scharenweise zu den Shows strömen.

Wem J.B.O. zu banal und ihr Entertainment-Ansatz zu ausgelutscht erscheint, dem mag das Motto des hannoverschen Blub-Blub-Clubs weiterhelfen: „Nicht lachen ist auch keine Lösung“.

www.jbo.de


Andreas Haug
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