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Wollen mit einem neuen Konzept zeitgemäße Musikkurse anbieten: PPC-Music-Academy-Leiter Robert Mühlbauer und die Dozenten Helge Adam und Roland Loy (v.l.n.r.)

Neue Wege, mit Spaß zu lernen

Ein Besuch bei der PPC Music Academy in Hannover

18.09.2014, Von: Andreas Haug

Seit dem Frühjahr bietet die PPC Music Academy in Hannover ein konzeptionell neuartiges Kursangebot für verschiedene Instrumente. Anders als herkömmlichen Musikschulen setzt man auf inhaltlich geschlossene Kurse in Blockform, die den Teilnehmern oft schnelle Erfolgserlebnisse bescheren und motivieren, autodidaktisch weiterzuarbeiten. Ob Klavier, Gesang, Saxophon, Ukulele, Keyboard-Entertainment, Workshops für Songwriting oder Soundentwicklung für Gitarre, die Angebote richten sich an Anfänger und Fortgeschrittene aller Altersstufen. Wir haben uns bei PPC Music, wo die PPC Music Academy beheimatet ist, mit dem Leiter Robert Mühlbauer und den Dozenten Roland Loy (Gesang) und Helge Adam (Klavier) getroffen.

Vor einiger Zeit hatte Robert Mühlbauer, gemeinsam mit seinem Bruder Alex Geschäftsführer von PPC Music und selbst aktiver Keyboarder die Idee, zeitgemäßen Musikunterricht anzubieten, der sich inhaltlich und von der Konzeption deutlich von dem Angebot herkömmlicher Musikschulen unterscheidet. Musikinstrumente kennenlernen, möglicherweise neu für sich entdecken, Kenntnisse vertiefen, Neues ausprobieren und das in lockerer Runde mit anderen Teilnehmern und erfahrenen Dozenten, die in ihren Feldern arrivierte Profis sind.

Das Ganze über einen zeitlich überschaubaren Rahmen in Kursform, zielgerichtet und inhaltlich flexibel den Bedürfnissen der jeweiligen Gruppe angepasst, das ist die Idee der PPC Music Academy. Zudem sollen Kursteilnehmer schnell konkrete Erfolgserlebnisse spüren, wie unter anderem beim Klavierkurs für Anfänger mit Helge Adam, wo man bereits nach sehr kurzer Zeit einfach Lieder auf dem Instrument begleiten kann.

Instrumentenkurse und Spezialworkshops in zeitlich klaren Blöcken

„Viele Leute haben heute kaum noch die Zeit und Energie ein auf lange Sicht angelegtes Programm einer Musikschule wahrzunehmen. Wir wollen hier etwas Neues anbieten, ein zeitlich überschaubares Kursangebot in Blockform mit insgesamt rund acht bis zehn Stunden. Man bucht bei der PPC Music Academy einen Kurs mit klarem Zeitrahmen, klaren Kosten und mit einem klar definierten Ziel, ohne langfristige Verträge einzugehen“, erklärt Robert Mühlbauer und fügt an: „Alle Kurse sind so angelegt, dass sie eine geschlossene Einheit bilden und die Teilnehmer nach Abschluss autodidaktisch weiterarbeiten können.“

Aktuell werden Kurse in den Bereichen Gesang, Klavier, Improvisationen, Keyboard Masterclass, Saxophon und Ukulele angeboten. Darüber hinaus gibt es Spezialworkshops, die sich teilweise kompakt über ein Wochenende erstrecken, wie etwa der Singer-/Songwriter Kurs mit Heiner Lürig, unter anderem bekannt durch seine langjährige Zusammenarbeit mit Heinz Rudolf Kunze.

„Ein weiterer Spezialworkshop der auf besonderes Interesse stieß, war „Developing Your Guitar Sound“ mit Florian Pöschko. Hier ging es darum, E-Gitarrensounds nach den Wünschen der jeweiligen Gitarristen zu kreieren“, ergänzt Mühlbauer, der auch gern mehr Kurse für das Gitarrenspiel anbieten würde, allerdings habe man hierfür bislang noch nicht das passende Format gefunden, möglicherweise seien hier viele Gitarristen zum Teil bevorzugt bei YouTube & Co. unterwegs, so die Einschätzung des Academy-Leiters, der sich gleichzeitig darüber freut, das etwa Ukulele-Kurse großen Anklang finden, dass derzeit das größte Interesse an den Gesangskursen besteht und dass auch Saxophon-Kurse sehr gut gebucht sind: „Unser nächster Ukulele-Kurs im September ist bereits ausgebucht“, sagt Mühlbauer.

Kurse in kleineren Gruppen

Kurse bei der PPC Music Academy finden in kleineren Gruppen von zumeist vier bis sechs Personen statt, der Singer-/Songwriter Workshop mit Heiner Lürig richtet sich an drei bis fünf Teilnehmer, der eintägige Kurs „Entertainment für Profis“ – Yamaha Keyboard Masterclass mit Dennis Tegeder ist dagegen für acht bis 15 Personen ausgerichtet.

Die Gebühren für mehrtägige Kursblöcke liegen meist zwischen 200,--und 250,--Euro, Unterrichtsmaterial und –bei Bedarf- Leihinstrument inbegriffen. Bis auf das Instrument und das geliehene Equipment, behält der Teilnehmer das Unterrichtsmaterial auch über den Kurs hinaus.

„Für Klavier haben wir ein umfassendes, hochwertiges und nicht ganz günstiges Buch und für den Gesangsworkshop stellen wir einen USB-Stick mit zahlreichen Playbacks zur Verfügung“, erklärt Robert Mühlbauer, der betont, dass man für die PPC Music Academy einiges an Instrumenten und Equipment investiert habe.

Inhalte nach individuellen Wünschen – professionelles Equipment wird gestellt

„Wir haben hier im Haus auch die besten Möglichkeiten“, sagt Gesangsdozent Roland Loy, der bei seinen Kursen bei den Sängerinnen und Sängern auch Impulse freisetzen möchte, das Musikmachen mit lernen und arbeiten zu tun hat.

Wie bei den anderen Kursen stimmen auch bei Roland Loy Teilnehmer und Dozent die konkreten Inhalte während der ersten Stunde ab. „Es gibt keine standardisierten Abläufe wir setzen auf Individualität“, sagt Loy der gleich ein Beispiel parat hat: „Ich hatte mal eine Gruppe, die wollte das das Singen mit Mikrofonen und das Handling mit den Mikros vertiefen, eine andere Gruppe wollte Schwerpunkte bei Chor-und Satzgesang ohne Mikrofone setzten, das haben wir dann umgesetzt. Das Schöne ist auch, dass die Leute sehr aufgeschlossenen sind. Da singt dann der Bluessänger mal Rock oder Pop oder die Popsängerin traut sich mal an Soul, da entsteht innerhalb der Kurse auch oft eine große Eigendynamik und das macht total Spaß. Außerdem hat ein Gesangsblock 5 x 2 Stunden, das heißt, wir haben zwei Stunden am Stück zur Verfügung, wo ich auch mal mit einzelnen Leuten arbeiten kann und wo wir insgesamt eine Menge schaffen.“

Für die Gesangkurse stehen hochwertige Markenmikrofone, Mischpulte, Piano und Playbacks zur Verfügung. „Ich habe da eine Fülle von für die gewerbliche Nutzung autorisierten Playbacks angeschafft. Diese Dateien sind auf einem USB-Stick und während der Kurszeit, bekommen die Sängerinnen und Sänger ein Mikrofon, ein Mischpult und einen Kopfhörer gestellt, mit denen sie daheim zu den Playbacks üben können. Den USB-Stick behalten sie auch nach Kursende“, ergänzt Robert Mühlbauer.

Zu den gängigen Songs, die in den Gesangsworkshops verwendet werden gehören unter anderem „Blowin´ In The Wind“ von Bob Dylan, „With Or Without You“ von U2, „Angels“ von Robbie Williams oder „Still Got The Blues“ von Gary Moore.

Stilistisch flexibel

Neben Rock-und Pop-Klassikern wie diesen kann aber auch an sehr modernen Songs anderer Stilrichtungen gearbeitet werden. „Letztlich ist es unerheblich, ob eine Sängerin oder ein Sänger Pop, Rock, Metal, Punk-Rock, Progressive, Indie-oder Alternativ-Rock singen oder singen will, ich kann den Musikern das technische Know-How vermitteln, wie sie ihre Stimme optimal einsetzen, Töne formen und richtig arbeiten. Jede Stimme ist einzigartig, ich gebe handfeste Informationen, lebendig und gesund zu singen, alles andere kommt vom Sänger oder der Sängerin selbst“, erklärt Roland Loy.

„Rund um unsere Kurse bekommen wir auch viele Wünsche mitgeteilt, es gibt viele Anregungen. Wir haben uns auch schon überlegt, eventuell einen Kurs für Shouting anzubieten“, ergänzt Robert Mühlbauer in diesem Zusammenhang.

Besonders interessant erscheinen auch die Kurse für das Instrument Klavier, vor allem für Anfänger und Seiteneinsteiger, die möglichweise schon seit vielen Jahren ein anderes Instrument spielen und zusätzlich das Klavierspiel erlernen möchten.

Der Dozent für den Bereich Klavier ist Helge Adam. Er bietet Kurse für Anfänger und Fortgeschrittene, darüber hinaus leitet er Kurse im Bereich Jazz-Improvisationen.

„Als Grundlage muss man dabei keine Noten lesen können, das lernen wir im Kurs und ist im Grunde nicht schwieriger als ein Buch zu lesen. Wir beschäftigen uns mit der richtigen Hand-und Körperhaltung und mit ein wenig Musiktheorie. Das Spielen steht aber im Vordergrund und schon sehr schnell, meist schon nach der ersten Unterrichtseinheit, sind viele in der Lage, einfache Stücke zu spielen. Zu Beginn zeige ich, erst einmal, wie man ein paar Sachen auf der Tastatur greift, später kommen dann Noten dazu. Wir machen das nicht stocksteif, wie man sich vielleicht früher Klavierunterricht für Kinder und Jugendliche vorgestellt hat, sondern auf einfache, unterhaltsame Weise“, erklärt Helge Adam, der neben den Grundlagen auf individuelle Wünsche der Kursteilnehmer setzt.

„Neulich hatte ich ein Pärchen, das wollte einen seiner Lieblingshits am Klavier spielen können. Ich habe mir den Song angehört, ein einfaches Arrangement geschrieben und dann haben wir das gemeinsam hinbekommen“, erinnert sich Adam.

Auch Klavier für Anfänger, Seiteneinsteiger, Songwriter oder Gitarristen

Die PPC Music Academy richtet sich dabei gar nicht an eine sehr junge Zielgruppe, wie Kinder, sondern an Musikbegeisterte jeden Alters. „Vor allem Berufstätige oder Musiker mit Familie haben wohl kaum Zeit, ein Instrument wie das Klavier zu erlernen, indem sie sich über einen langen Zeitraum an eine Schule binden und sich dabei einmal wöchentlich zu festgelegten Zeiten für 45 Minuten unterrichten lassen. Das würde viele wohl eher abschrecken. Die meisten können wohl auch kaum ein bis zwei Jahre im Voraus planen. Bei uns suchen sich diese Musikerinnen und Musiker einen zeitlich recht eng definierten Kursblock heraus und sagen sich dann: Den mache ich jetzt mal. Später satteln sie dann vielleicht noch mal drauf, wenn es wieder für sie passt“, erklärt Adam.

Zu den Kursen und deren Umfang stellt der Dozent heraus: „Wir haben eine gesunde und gute Kursstärke und unsere Unterrichtseinheiten betragen jeweils zwei Stunden à 60 Minuten. Ein Kurs erstreckt sich somit über 5 x 120 Minuten. Bis auf die kostenlosen Leihinstrumente für Anfänger, die für das Üben daheim genutzt werden können und nach Kursende zurückgegeben werden müssen, geht das Lernmaterial wie Bücher oder -wie bei Roland Loy- die USB-Sticks mit den Playbacks in den Besitz des Teilnehmers über und sind in den Kursgebühren enthalten.“

Gerade das Klavier hat sich oftmals besonders für Songwriter auch im Bereich Rock und Pop als elementar wichtig entpuppt. Das Instrument bietet beim Schreiben von Songs oft mehr Möglichkeiten als eine Gitarre. Somit können Klavier-Einsteiger-Kurse bei Helge Adam auch für den erfahrenen Gitarristen, Sänger und Songschreiber reiferen Lebensalters eine sinnvolle und lohnenswerte Sache sein.

Kreativität fördern und nicht nach Schema F arbeiten

Für Fortgeschrittene bietet Adam auch Jazz-Improvisationskurse. Es gebe viele Pianisten, die könnten gut spielen, hätten aber keine Erfahrung im Improvisieren, so Adam. „Bei diesen Kursen lernen sie auch, im Zusammenspiel mit anderen auf die Mitmusiker zu hören, Dinge aufzugreifen und sich auch in bestimmten Schemen, wie dem Bluesschema richtig zu orientieren.“

„Wir wollen Kreativität fördern und nicht nach Schema F arbeiten“, sagt Roland Loy und Helge Adam ergänzt: „Wir können mit unseren Angeboten helfen, dass sich die Teilnehmer gezielt weiterentwickeln oder einfach auch mal ein Instrument kennen lernen können und das ohne großen Aufwand oder größere Investitionen.“

Interessierte, die sich nicht sicher sind, wo sie stehen oder welche Kurse in welcher Form für sie die richtigen sind, können sich im Vorfeld von Robert Mühlbauer beraten lassen. Den Leiter der PPC Music Academy erreicht man per E-Mail unter robert.muehlbauer (ät) ppc-music.de oder telefonisch unter 0511 – 67998-0.

Im Herbst 2014 starten viele Kurse Mitte / Ende September oder sind für/ab Oktober terminiert.

INFO-BOX

Links
externer Link www.ppc-music.de/ppc-music-academy
externer Link www.facebook.com/PPCMusicHannover

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