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Festivals, wie auf diesem Bild die N-Joy Starshow in diesem Jahr auf der Expo Plaza in Hannover, sind für Musikliebhaber im Sommer ein absolutes Muss. Doch ob einen Tag oder eine ganze Woche: Gute Vorbereitung ist die halbe Miete!

Kein Sommer ohne Festivals

Was man zum (Über-)leben brauchen kann

11.07.2014, Von: Hanna Rühaak, Foto: Axel Herzig, Pressefreigabe

Halbzeit! Und damit ist nicht etwa ein Spiel der momentan laufenden Fußball-WM in Brasilien gemeint, in deren Rahmen am Wochenende im Finale die beste Mannschaft gekürt wird, sondern eine für Musikliebhaber viel schönere Zeit: Die Festival-Saison! Momentan vergeht gefühlt kein Wochenende, an dem kein Festival stattfindet. Je nach Wetterlage und Länge des Festivals muss man für diesen Spaß allerdings gut gewappnet sein, damit aus der Festivalfreude kein -leid wird und ausgelassen gefeiert werden kann. Wir geben Tipps für das (Über-)leben auf Festivals.

Spätestens wenn man mit Ohropax in den Ohren im Schlafsack in seinem Zelt liegt, um bloß dem Krach der anderen Besucher zu entgehen, die anscheinend ein ganzes Wochenende ohne Schlaf auskommen und gegrübelt wird, ob die tauben Füße wohl mittlerweile abgestorben sind, da die Temperaturen in der Nacht in Belgien auf dem Groezrock bis auf Minusgrade hinuntergeklettert sind, fragt man sich unweigerlich: Hätte man damit nicht eigentlich rechnen können, nein, sogar rechnen müssen?

Die Antwort ist ganz klar: Ja, hätte man. Vorbereitung ist die halbe Miete und das gilt auch für Festivals. Leider wird man dadurch meist nicht viel schlauer, denn auch bei sommerlichen Temperaturen darf die Planung nicht außer Acht gelassen werden, damit man beispielsweise nicht mit dem schlimmsten Sonnenbrand seines Lebens nach Hause fährt – was auch passieren kann, wenn man sich durch einen bewölkten Himmel in Sicherheit wägt.

Doch was sollte das „Festival Survivalpack“ denn nun alles enthalten? An oberster Stelle stehen wohl oben erwähnte Ohropax, sofern man denn wenigstens ein paar Stündchen Schlaf erhaschen will und eine gute Sonnencreme, um dem ebenfalls oben genannten Leid zu entkommen. Obligatorische Utensilien sind natürlich Zelt, Schlafsack und Luftmatratze. Doch auch Gürtel- oder Brusttaschen sind praktisch, vor allem, um seine Wertsachen (die natürlich so weit es geht Zuhause gelassen werden sollten) sicher zu verstauen. Auch Turnbeutel, als Rucksack getragen, sind beliebtes Modeaccessoire, ebenso wie Tagesrucksäcke.

Petrus, sei uns gnädig!

Bei viel Sonne ist neben der Sonnencreme auch eine Sonnenbrille ein absolutes Muss sowie lockere, luftdurchlässige Kleidung, damit man nach der Tanzeinlage zur Show seiner Lieblingsband nicht aussieht, wie frisch aus dem Pool entstiegen. Vor allem für Mädchen bieten sich Kleider an, die nicht nur hübsch aussehen, sondern auch für frischen Wind sorgen – im wahrsten Sinne des Wortes. Online-Anbieter wie beispielsweise Zalando bieten hierfür einen umfassenden Katalog, der sogar eigens für sommerliche Outfits ausgelegt ist. Im Zalando-Festival-Guide findet man vor allem auch Termine, Tipps und Infos zu ausgesuchten Festivals in ganz Europa.In Deutschland etwa zu den noch bevorstehenden Festivals wie dem Melt! (18. bis 20. Juli), dem Wacken Open Air (31. Juli bis 02. August) und dem Berlin Festival (5. bis 7. September)

Doch nicht immer hat Wettergott Petrus ein Nachsehen mit den Festivalbesuchern und die Veranstaltung fällt sprichwörtlich ins Wasser. Bei heißen Temperaturen sind Regenschauer eine nette Abkühlung, bei Dauerregen allerdings kein Spaß. Wichtig ist es auf jeden Fall, im Vorfeld den Wetterbericht zu checken, um nachher nicht wie ein begossener Pudel dazustehen und jegliche Freude zu verlieren. Regenjacke oder Regencape und Schirme sind natürlich auch ein absolutes Muss.

Immer mit der Ruhe

Auch die Frage des eigenen Stils ist auf einem Festival nicht ganz unwichtig – dennoch ist es vor allem für die Morgenstunden angenehm, sich eine Jogginghose und ein Sweatshirt oder ein leichtes Sommershirt überzustreifen, um erstmal richtig wach zu werden und den vorherigen Festivaltag in Ruhe bei einer Tasse Kaffee und einer Dose Ravioli Revue passieren zu lassen.

Um Stress nicht nur am Morgen sondern auch während des ganzen Festivals nicht aufkommen zu lassen, ist es praktisch, sich den Zeitplan der Bands bereits im Vorfeld auszudrucken und sich die Bands zu markieren, die man nicht verpassen möchte. So kann alles weitere drumherum geplant werden: Essenspausen, das kühle Bier mit den Freunden und die Auszeit im Zelt oder auf der Festivalwiese.

Festivals sind ein großer Spaß – ohne Frage. Und mit der richtigen Vorbereitung ist man für jede Situation und Wetterlage gewappnet. Auf eine weitere feucht-fröhliche und sonnige Festival-Saison 2014!

INFO-BOX

Links
externer Link www.zalando.de/festival-guide
externer Link www.vainstream.com
externer Link www.groezrock.be

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