27.01.2011

2010 war laut, 2011 wird lauter

Ein Interview mit Carolin und Daniela von Planet Emily

von Andreas Haug

- Im Jahr 2010 sorgte die junge Rock-Pop-Band Planet Emily aus Hannover deutschlandweit für Furore. Mit ihrem Debütalbum "10000 Volt" tourten Planet Emily kreuz und quer durch die Republik, spielten mit sehr viel Leidenschaft und Energie ihre Shows. Zu den Höhepunkten zählten gemeinsame Konzerte mit Livingston, Sunrise Avenue oder PUR, die jeweils vor mehreren Tausend Besuchern über die Bühne gingen. Weitere Höhepunkte markierten ein Auftritt bei "The Dome" in Düsseldorf und zahlreiche weitere TV-und Radiotermine.

"2010 war laut, 2011 wird lauter" ist die aktuelle Devise bei Planet Emily.Derzeit arbeitet die Band an neuen Songs für das zweite Album. Am 24.Januar schauten Sängerin Carolin Schmieding und Schlagzeugerin Daniela Liesche bei Rockszene.de zu einem ausführlichen Interview vorbei. In Zeiten, in denen sich Interviews mit Bands des ÷fteren zu einem antrainierten stereotypen Promotion-Frage-und-Antwort-Spiel entwickeln, war es mehr als unterhaltsam und erfrischend, zwei bodenständige, authentische Musikerinnen zum Gespräch zu treffen, die offen und ungeschminkt gesagt haben, was Sache in ihrer Band und Drumherum war und istÖ

Rockszene.de:
Gestern habe ich ein kurzes Video von euch gesehen. Dreiviertel von Planet Emily sitzen im Proberaum und verspeisen genüsslich Pizza direkt aus dem Pappkarton. Ein Viertel filmt. Pizza wird bei vielen professionellen Bands als "No-Go" auf den Bühnenanweisungen vermerkt. Bekennt ihr euch mit dieser Aktion jetzt als echte bodenständige Punk-Rock / Rock¥n¥Roll Band und macht ihr im Proberaum derzeit sonst noch was aufler Pizza zu essen?

Carolin (lacht):
In unserem Proberaum und rundherum gibt es sonst nichts zu essen. Der Raum liegt echt im Niemandsland, in einem Industriegebiet und da wir im Moment ganz viel im Proberaum arbeiten, Songs schreiben und ausprobieren und auch mal essen müssen, haben wir mal fix einen Bringdienst beordertÖ

Daniela:
Sonst essen wir auch lieber so was wie Scampi-Spiefle, aber die gab¥s nicht. Nein, in erster Linie schreiben wir neue Songs für das nächste Album und kommen da gut voran.

Rockszene.de:
Wie viele neue Songs sind schon fertig?

Carolin (überlegt und zählt):
Acht oder neun sind es bis jetzt, die praktisch soweit stehen, dass sie aufnahmebereit sind

Rockszene.de:
Wie klingen die neuen Songs, gerade auch im Vergleich zu denen, die man bisher von euch kennt?

Carolin:
Sie klingen, wie wir live sind. Wesentlich rockiger als auf dem ersten Album, aber auch schöne Rock-Pop-Balladen sind dabei, sie klingen jetzt nach Planet Emily, wirklich nach uns, weil wir die Songs dieses Mal komplett selbst schreiben. Insgesamt ist das Material etwas reifer und erwachsener, was sich auch in den Texten widerspiegelt

Daniela:
"Verpiss dich" und "Scheiflegal" haben wir jetzt mal aus unserem Wortschatz gestrichen. Wir lassen uns auch sehr inspirieren, probieren alles Mögliche aus, sind bei der Entwicklung der Ideen und Songs völlig offen. Es gibt da zunächst gar keine Tabus. Wir spielen, was uns einfällt. Neulich ist uns aufgefallen, dass ein Song sogar einen 6/8tel-Takt hat. Solche Grooves hat es bei uns früher nicht gegeben.

Carolin:
Auch Dance-und Elektroeinflüsse hört man raus, teilweise sind auch leichte orchestrale Arrangements dabei. Es ist sehr spannend und aufregend, mal sehen, wo die Reise hingeht.

Rockszene.de:
Euer aktueller Slogan, den man auf eurer Website und einem neuen Bandfoto entdeckt, liest sich so: "2010 war laut, 2011 wird lauter". Wollt ihr jetzt Motörhead Konkurrenz machen und müssen Konzertbesucher ab sofort mit professionellem Gehörschutz vor der Bühne aufschlagen?

Daniela:
Ja, auf jeden Fall (lacht). Wir wollen an 2010 anknüpfen aber 2011 noch wesentlich mehr erreichen, besonders was die neuen Songs und das neue Album angeht. Wir sind aktiv, machen jetzt alles in Eigenregie, wir entscheiden jetzt als Band, welche Songs zu uns passen, welche Songs später auf die Platte sollen, wie die Bühnenshow aussehen soll, wie wir auf Fotos rüberkommen. Wir nehmen uns jetzt die Freiheit, als Band das zu machen, was wir wollen und machen nicht unbedingt das, was andere Leute meinen, was gut für uns wäre.

Rockszene.de:
War das bisher so? Gab es Leute, die eure Entwicklung und die Musik mehr oder weniger gesteuert haben?

Daniela:
Ja, was das erste Album angeht, hat unser Produzenten natürlich viel Einfluss genommen. Viele Songs sind damals in Zusammenarbeit mit verschiedenen Songwritern entstanden oder wurden von denen komplett geschrieben und arrangiert, da hatten wir natürlich nicht so die Hand drauf, das ist inzwischen definitiv anders. Die neuen Songs sind 100% Planet Emily, sind von uns und wie sie klingen sollen, entscheiden wir allein als Band.

Carolin:
Darüber sind wir auch sehr glücklich. Unsere Songs sind so vielseitig, das steht auch für Planet Emily. Es macht Spafl, ohne Zwang drauflos zu komponieren, auch wenn man natürlich aufpassen muss, dass man bei den vielen unterschiedlichen Einflüssen und Ideen nicht den Faden verliert und die Kontraste nicht zu krass sind, aber ich denke, das wird am Ende nicht passieren.

Daniela:
Wir machen jetzt auch nicht plötzlich Metal oder so. Es bleibt bei deutschsprachigem Rock-Pop mit eingängigen Melodien.

Carolin:
Wir sind quasi Verfechter der einfachen, eingängigen Musik.

Rockszene.de:
Könnt ihr schon was zum Zeitplan sagen: Wann kommt das Album? Gibt es wieder eine Single?

Daniela:
Die Single steht im Prinzip schon fest. Das Wann, mit wem und das Wie sind noch offen.

Rockszene.de:
Was heiflt das konkret?

Daniela:
Wir konzentrieren uns derzeit auf¥s Songwriting, verhandeln aber auch viel mit verschiedenen potenziellen Partnern und Produzenten. Wir wissen noch nicht mit wem und wo wir die Songs aufnehmen und wann und wie sie veröffentlicht werden. Das ist wirklich noch offen. Es geht zum Beispiel auch um die Konditionen, die Frage, zu welchen Bedingungen die Zusammenarbeit, die Promotionaktivitäten und alles Drumherum laufen sollen.

Carolin:
Wir möchten natürlich, dass alles möglichst schnell über die Bühne geht, damit wir 2011 keine Zeit verlieren. Wie Daniela schon sagte, wir verhandeln die Verträge neu, das Konzept steht zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht wirklich. Wir wollen halt mehr in Eigenregie machen, auch den oder die Produzenten selbst auswählen. Wir sind in unserem Team jetzt auf Augenhöhe angekommen und das wird auch akzeptiert und macht richtig Spafl.

Rockszene.de:
Könnt ihr denn schon sagen, wie die Single heiflt, wenn sie schon feststeht?

Daniela:
Dir könnten wir das natürlich sagen, aber das ist wohl noch zu früh, damit offiziell an die ÷ffentlichkeit zu gehen (schmunzelt)

Carolin:
Eigentlich haben viele der neuen Songs echtes Single-Potenzial, wenn ich mir das recht überlegeÖ

Daniela:
Wir haben uns fast schon überlegt, dass wir gar kein Album machen und nur noch Singles herausbringen, die dann Hits werden. Das wäre mal was anderes. (lacht)

Rockszene.de:
In eurer neuen Bandinfo ist zu Planet Emily zu lesen: "Der Stil ist unverwechselbar und die Bühnenpräsenz sucht ihres Gleichen" Was die Songs und deren Machart auf dem Debütalbum und die auch die Live-Shows angeht, sehen viele einen starken Bezug zu etwa Silbermond und deren 2004er-Debüt "Verschwende deine Zeit"Ö

Carolin:
Wirklich, findest du? Ich finde das eigentlich gar nicht so, auch wenn ich das schon von vielen anderen Leuten ähnlich gehört habe. Aber wir sind mit unserer Musik schon anders als Silbermond.

Daniela:
Silbermond? Fände ich schön. Ich hätte es super gefunden, wenn unser erstes Album so gut geklungen hätte, wie das erste Silbermond-Album. Ehrlich gesagt bin ich mit dem Sound unserer ersten Platte gar nicht so zufrieden. Für mich klingt das alles doch ein bisschen sehr schlageresk. Aber klar, den Vergleich zu Silbermond ziehen viele, ich finde das gut, ja, finde ich gut.

Rockszene.de:
Aber was macht euch im Vergleich zu anderen Bands unverwechselbar, was ist das Besondere an Planet Emily? Bislang hatte ich den Eindruck, dass sich eure Musik und euer Songwriting an Standards orientiert, mit denen schon viele junge Rock-Pop-Bands Erfolg hatten. Das meiste von euch klingt doch sehr vertrautÖ

Carolin:
Hm, ich denke dass beispielsweise Bands wie Silbermond oder Revolverheld inzwischen schon etwas gediegener klingen. Die sind schon etwas älter, soll heiflen reifer, geworden. Ich meine, wir sind da schon noch jünger, frischer. Und da sind ja noch unsere beiden charismatischen Kerle Lennart und Timo (lacht).

Daniela:
Was bei uns wahrscheinlich anders als bei einigen anderen Bands ist, ist, dass wir alle Songs gemeinsam schreiben. Alle vier Bandmitglieder sind am Songwriting beteiligt, so, dass es am Ende ein Planet- Emily- Song und kein Carolin-Schmieding-, Timo-Kahl-, Lennart-Baetge- oder Daniela-Liesche-Song ist. Die Beschreibung in der neuen Bandinfo passt auch eher zu den neuen Songs, da sind in den Arrangements auch spezielle Gitarrenpickings, die man bei anderen so in der Form auch nicht unbedingt hört, wie ich finde.

Carolin:
Wir sind als Band eine Einheit und keine Band mit Sängerin oder eine Sängerin mit Band. Uns ist es auch wichtig, als Band weiterzukommen. Es gibt bei uns zum Beispiel keinen Chef, keine Chefin oder einen Bandleader. Wir schreiben gemeinsam und wir treffen auch alle Entscheidungen zu Viert. Auflerdem haben wir mit Daniela eine Frau am Schlagzeug, die richtig gut ist und das haben auch nicht so viele andere Bands im Rock-Pop-Bereich und da sind wir auch echt stolz drauf.

Daniela:
Finde ich gut!

Rockszene.de:
Nachdem ihr im letzten Jahr viele gröflere Shows vor jeweils mehreren Tausend Besuchern gespielt habt, unter anderem als support von PUR, bei "The Dome" in Düsseldorf oder im Rahmen der Rewe-Family-Tour mit Livingston und Sunrise Avenue, startet ihr ins Jahr 2011 mit einem Konzert im Meisenfrei Bremen, einem Club der sich als "Insel des Blues & Rock¥n¥Roll im Meer der Diskotheken" bezeichnet. Im Anschluss ist dann unter anderem ein Akustik Konzert in einer kleinen Bier-und Cocktailbar in Lügde bei Bad Pyrmont angekündigt. Wie passt das ins Bild, zu eurem bisherigen Karriere-Weg? Passt das überhaupt?

Daniela:
Wir haben kein Problem damit, auch mal wieder runterzukommen und in kleineren Clubs zu spielen, denn das macht auch richtig viel Spafl. Wir können hier auch neue Songs ausprobieren und testen, wie die ankommen, bevor wir sie gleich mehreren Tausend Leuten um die Ohren pfeffern. Ich finde, grofle Bühnen haben auch immer schnell etwas Unpersönliches.

Carolin:
Wir lieben gerade die persönliche Atmosphäre in den Clubs, den engen Kontakt zum Publikum. Dabei ist es gar nicht entscheidend, dass viele Leute da sind. Wir spielen auch gern vor 10 oder 20 Leuten, wenn die Stimmung okay istÖ

Daniela:
Im Meisenfrei in Bremen spielen wir, weil wir schon mal dort gespielt haben, als wir in Bremen waren. Man könnte sonst meinen, dass wir eher im Tower spielen würden, aber das Meisenfrei hat Spafl gemacht und hat uns am Anfang unterstützt und deshalb spielen wir jetzt wieder dort.

Carolin:
Eigentlich ist das eher ein Club mit Stammbands, viel Blues, Rock, Rock¥n¥Roll und Cover. Aber als wir das letzte Mal im Meisenfrei waren, war der Club gerammelt voll und die Stimmung groflartig. Jetzt hat uns der Veranstalter angefragt, ob wir nochmal spielen möchten und da haben wir natürlich zugesagt.

Rockszene.de:
Ihr seid als Band so sehr aktiv, wart im letzten Jahr gefühlt fast immer irgendwo auf der Bühne, seid kreuz und quer durch Deutschland getourt. Macht ihr auch noch was Anderes und bleibt dafür überhaupt noch Zeit?

Daniela:
Aufler Timo, der jetzt arbeitet, sind wir alle irgendwie am Studieren. Da sind wir teilweise auch wirklich stark eingespannt. Lernen, Klausuren schreiben, Vorlesungen besuchen. Das ist manchmal schon heftig. Deshalb haben wir jetzt im Januar auch nicht live gespielt. Aber man lernt auch zu lernen.

Rockszene.de:
Man lernt zu lernen?

Daniela:
Ja, zwischendurch. Manchmal sitzen wir im Tourbus und jeder hat ein Buch in der Hand und lernt, auch im Backstage schaut man mal in die Bücher. Da hat jeder von uns sein eigenes System.

Carolin:
Ich glaube, wir haben alle auch noch irgendwelche Hobbies. Ich gehe gerne mal reiten oder laufe, wie neulich, mit Bekannten ¥ne Runde um den Maschsee, aber wenn eine Bandprobe ansteht, hat die natürlich Priorität, das ist ganz klar. Aber ich halte es für wichtig, was in der Hinterhand zu haben, wenn es mit der Musik nicht klappt, deshalb studieren wir auch ernsthaft. Sonst steht nachher im Lebenslauf: "3 Jahre Musik gemacht und sonst nix".

Daniela:
Ich denke, wir sind alle realistisch unterwegs. Wäre natürlich schon schön, wenn jemand morgen ein Angebot machen würde, das uns 10 Millionen Euro garantiert, dass wir von der Musik leben könnten, das fände ich richtig gut. Aber das jemand mal eben 10 Millionen Euro oder auch mehr oder weniger raustut, ist, glaube ich, nicht realistisch.

Rockszene.de:
In vier Jahren Planet Emily seid ihr ja schon viel herumkommen und habt auch viel erlebt. Was waren eure bislang schönsten Erlebnisse und was eure schlimmsten Erfahrungen? Ich schlage vor, ihr beginnt mit den schönen ErlebnissenÖ

Carolin:
Oh, da war so viel Schönes: "The Dome", die Tour mit Sunrise Avenue und Livingston. Livingston, die Jungs sind super. Ja und dann die vielen Augenblicke und Dinge, die wir das erste Mal erleben durften wie den ersten Video-Dreh, das erste Fotoshooting, das war schon toll. Aber auch ganz spezielle Konzerte, eines, da waren nur 10 Leute, aber das war dermaflen schön. Wo war denn das noch gleichÖ.? (Überlegt)

Daniela:
Ich fand Hamburg geil, vor fünf Leuten (grinst)

Carolin:
Als wir in Hameln den PUR-support gespielt haben, vor vielen Tausend Menschen, haben wir gleich am Tag darauf nochmal auf dieser Bühne gespielt. Da waren dann natürlich nicht so viele Leute, wie beim PUR-Konzert, das war ein Kinderfest, aber das hat soviel Spafl gemacht dort zu spielen. Wir haben ein zweistündiges Akustik-Konzert gespielt.

Daniela:
Ja und die Leute sind zwei Stunden vor der Bühne stehen geblieben und haben uns zugehört und gefeiertÖ

Carolin:
Öim Regen! Schön ist auch der Zusammenhalt in der Band und wie sich das entwickelt hat. Ganz zu Anfang waren wir vier Leute, jetzt sind wir wie eine Familie. Wir kennen uns gut, alles ist so vertraut. Das passt einfach alles zusammen.

Daniela:
Wir wissen auch, wie wir gut miteinander umgehen. Man weifl auch mal, wann man die Fresse halten sollte und wann nicht (schmunzelt).

Rockszene.de:
Und eure bislang schlimmste Erfahrung?

Carolin:
Halle 7, ganz klar Halle 7

Daniela:
Ja, Halle 7 in Bremen.

Rockszene.de:
Die Stadthalle in Bremen und dort die Halle7?

Daniela:
Ja genau. Es war Freimarkt und in Halle 7, die mit vielen Tausend Leuten gefüllt war. Da sollte so eine Art After-Freimarkt-Party stattfinden und anfangs war auch alles tollÖ

Carolin:
Als wir dort ankamen, war das der Hammer. Tolles Catering, toller Backstage, sogar mit Duschen und allem Drum und Dran.

Daniela:
Aber dann ging es los. Stichwort Soundcheck. Wir haben uns aufgebaut und da war ein Tonmann, der wirkte doch sehr unerfahren, der war vielleicht "geschätzt- 15, hatte ein riesiges Mischpult und drehte da an den Knöpfen überall ein bisschen rum. Die Kanalleiste hat er, wie sonst eigentlich üblich, überhaupt nicht beschriftet. Wir fragten ihn, ob er denn nicht mal die Kanäle beschriften möchte um zuordnen zu können, auf welchem Kanal welches Instrument liegt, aber er meinte: "Nö, nö, das brauche ich nicht, ich mache das mal so."

Carolin:
Und beim Auftritt haben wir uns gehört, aber das Publikum uns nicht. Kein einziger Song kam richtig durch. Dadurch haben wir auch gar keine Resonanzen erhalten, das war richtig doof.

Daniela:
Dabei hatte uns der Veranstalter so angekündigt: "Besser als Juli" und dann das. Wir haben gespielt und es gab keinen Applaus, denn uns konnte ja niemand hören. Auflerdem waren die meisten Leute in der Halle total betrunken und wollten eigentlich Micky Krause hören. Auch der DJ hat vorher so Schlagerzeugs gespielt, statt das Publikum mal ein bisschen mit Musik einzustimmen, die unserer nahe kommt.

Carolin:
Wir haben das Konzert dann vorzeitig beendet, die Setlist mal eben von zehn auf fünf Songs gekürzt. Das hat keinen Sinn mehr gemacht.

Daniela:
Der Veranstalter meinte dann sogar noch, wir hätten uns gut geschlagen. Andere Bands hätte man auf solchen Parties früher meist mit Dosen beworfen. Wir haben uns gesagt: "Einfach lächeln".

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