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Besondere Szene und Kulisse: Für ihren Live-Video nutzen die Band Kyonic und die Ton-, Licht und Video-Crew den Zuschauerraum des MusikZentrums.

Gruppen-Performance

Ein Blick hinter die Kulissen eines Live-Video-Drehs

24.07.2017, Von: Lisa Eimermacher, Foto(s): Lisa Eimermacher

Gut produzierte Videos können aufstrebenden Bands durchaus Türen im Musikgeschäft öffnen. Live-Videos geben besonders Konzertveranstaltern einen ersten Eindruck. Das Spitzenförderprojekt „Planet Video“ der Landesarbeitsgemeinschaft Rock in Niedersachsen (kurz LAG Rock) bietet jungen Bands Unterstützung in der Umsetzung von Live-Videos, speziell für den Einsatz beim Konzertbooking. Ein halbes Jahr lang gibt es individuelle musikalische und strategische Coaching-Unterstützung zur Vorbereitung auf ein abschließendes Studiokonzert, das audiovisuell von Technikern des MusikZentrums Hannover und d-zentral in Szene gesetzt wird. Wir blickten beim zweitägigen Live-Dreh der Metal- und Rockband Kyonic hinter die Kulissen.

Die Ausgangsfrage lautet: Was passiert eigentlich hinter den Kulissen eines „Planet Video“-Live-Drehs und wie laufen die Vorbereitungen dazu ab?

Kyonic ist eine der auserwählten Band, die im Zeitraum Herbst 2016 bis Frühjahr 2017 180 Tage intensives Bandcoaching hinter sich gebracht hat. Auf die ambitionierte Rock- und Progressive-Metal-Band aus Niedersachsen wartet die Produktion eines professionellen Live-Videos. Dafür hat sich die Band vorgenommen, ein Set aus sieben Songs in einer Live-Session mit anwesendem Publikum in der Halle des MusikZentrums aufzunehmen. Inspirieren ließen sich Sänger und Gitarrist Ngoc, Bassist Filip, Schlagzeuger Marcel und Gitarrist Thanh unter anderem von der US-amerikanischen Metal-Band Trivium, die ein ähnliches Konzept in den „Chapman Studios“ umsetzte.

Besondere Herausforderung: Individuelle Sound- und Lichtinstallation

Die besondere Herausforderung für alle Beteiligten: Die Live-Session im MusikZentrum soll nicht auf der Bühne, sondern davor, ebenerdig im Zuschauerraum stattfinden, mit geladenen Gästen. Das bedeutet: Individueller Aufbau einer Spielszene und eine ebenso individuelle Installation der Sound- und Lichtanlage unter der Voraussetzung, dass das Konzert technisch einwandfrei vom Tonstudio- und Videoteam aufgezeichnet werden kann.

Es ist 9:30 Uhr am Freitag, den 19. Mai. Vera Lüdeck, die Geschäftsführerin der LAG Rock und Leiterin des Projekts, hat alle Beteiligten zum letzten Besprechungstermin eingeladen. Jeder hat einen Stapel des Konzeptvorschlags für das Video, den die Band angefertigt hat, vor sich liegen. Darin zu sehen sind der geplante Setaufbau und Screenshots von Referenzvideos bekannter Bands wie beispielsweise Triviums „Watch The World Burn“, einer Live-Performance in den Chapman Studios, die als Orientierung für die gewünschte Kameraführung, Farbgebung des Lichts und Nebelmenge dienen sollen.

Details und mögliche Tücken: Ein Planungs-Treffen mit allen Beteiligten

Die drei Tage, an denen die Vorbereitungen und der Dreh stattfinden sollen, sind exakt durchgeplant. Am Freitag, den 26. Mai, soll der Aufbau des Lichts und der Tontechnik für den Live-Sound in der Halle des MusikZentrums stattfinden, einer professionellen Konzertspielstätte, die auch von zahlreichen nationalen und internationalen Bands für ihre Tourneeshows in Hannover gebucht wird. Im Fall des „Planet Video“Live-Drehs müssen jedoch komplett neue technische Voraussetzungen geschaffen werden.

Am Samstag, den 27. Mai, sollen dann die Techniker des Tonstudios, die Band und die Kameraleute hinzustoßen. Nach einem Soundcheck ist eine erste Probe mit Videoaufzeichnung vorgesehen, die am Ende dieses zweiten Tages gesichtet werden sollen, um noch nötigenfalls Verbesserungen vorzunehmen.

Am Sonntag, dem 28. Mai, soll es nach einer Vorbesprechung eine Generalprobe geben. Danach ist eine Feedbackrunde der Beteiligten angedacht.

Gegen Nachmittag, so die Planungen, soll das Live-Publikum eintreffen, das sich aus Freunden und Bekannten der Band zusammensetzt. An das leibliche Wohl der Beteiligten wird auch gedacht; es soll gegrillt werden. Für die Organisation zuständig ist vor allem Mireya, die von allen liebevoll als „Orga-Fee“ bezeichnet wird.

Für 17 Uhr soll der erste Durchlauf des Drehs terminiert sein. Eine halbe Stunde wird dafür angesetzt, das Set von Kyonic besteht aus sieben Songs. Nach einer kurzen Pause zum Durchatmen das Ganze dann nochmal. Erneut dieselben sieben Songs. Die besten Aufnahmen sollen am Ende verwendet werden. Soweit der Plan.

Gerade wird in der Runde darüber diskutiert, wie das Publikum richtig positioniert werden soll, damit das Live-Konzert gut besucht aussieht. „Optimal wären 50 bis 60 Besucher“, sagt Sänger Ngoc. Zwischen 30 und 40 Zuschauer sei eher realistisch, wirft jemand ein. Der Plan ist, noch einmal Bekannte und potenzielle Metal-Freunde zu mobilisieren.

Ein weiterer Diskussionspunkt ist die Kameraplatzierung. Wer steht wo, wo befindet sich die Band, wo die Kameraleute, an welcher Stelle das Licht? Außerdem wird sich darauf geeinigt, keine Getränke während des Videodrehs auszuschenken. Es sollen weder alkoholische Getränke in den Vordergrund gerückt werden, noch indirekt Werbung gemacht werden.

Bedingung für die Teilnahme am Videodreh für jeden aus dem Publikum und alle Mitglieder der Crew ist es, eine Einverständniserklärung zu unterschreiben, in der zugestimmt wird, dass man gefilmt werden und jenes Material veröffentlicht werden dürfe. Es gibt eine Menge zu beachten und der Dreh hat noch nicht einmal begonnen.

Tag 1: Es geht endlich los

Freitag, 26. Mai, Mittagszeit. Die Aufbauarbeiten haben begonnen. Durch die Lautsprecher in der Veranstaltungshalle des MusikZentrums tönt Musik, Metal wird abgelöst von entspanntem Rock. Entspannt ist auch die Arbeitsatmosphäre. Veranstaltungstechnikerin (VT) Vivienne war bereits fleißig und hat den Großteil der Lichtanlage im Zentrum der Halle des MusikZentrums aufgebaut. Die vier Lampen formen ein Viereck auf dem Boden.

Jens, ebenfalls VT, hat soeben ein Stromkabel für die Lampe oben auf der Empore beim Tonpult verlegt. „Damit Licht und Ton getrennt sind“, erklärt er. Jens ist allerdings nur heute am Aufbau beteiligt. Nun muss die Lampe auf dem Stativ von Vivienne und Jens richtig eingestellt werden, während d-zentral-Kameramann Daniel die Lage checkt und sich bei Vivienne erkundigt, was er zu beachten hat und auf welches Licht er und seine Kollegen sich letztendlich einstellen müssen.

„Ich muss nur wissen, wo ihr steht“, sagt Vivienne. „Moment, ich hole kurz einen Kameraplan“, erwidert Daniel. Gemeinsam besprechen die beiden kurz den Aufstellungsplan. Anschließend widmet sich Vivienne dem Aufbau der Floorspots.
Vorschau Bild 1Vorschau Bild 2Vorschau Bild 3Fotostrecke (5 Bilder) -Foto(s): Lisa Eimermacher
Geplant ist, dass sich die Bandmitglieder beim Auftritt in quadratischer Formation gegenüberstehen. Das heißt, Sänger und Gitarrist Ngoc blickt in Richtung Drummer Marcel, während sich Gitarrist Thanh und Bassist Filip ansehen. In der Mitte und an den Seiten sind sogenannte Riser aufgebaut, insgesamt drei Podeste, welche die Musiker in ihre Performance einbeziehen können. Die Band steht außerhalb der Kabel und Lampen. Die sognannten „Washer“, die hier im Viereck stehen, leuchten schräg gegenüber und so bekommt jeder ein bisschen Licht ab. Am Drehtag, am Sonntag, wird die Band von Publikum umgeben sein, im Halbkreis um die Band positioniert, um eine Live-Atmosphäre zu schaffen. Das Ganze wird von vier Kameraleuten von d-zentral gefilmt.

Welche Herausforderungen gibt es eigentlich bei solch einem speziellen Aufbau?

„Ja, die Band will von allem etwas haben. Sie wollen diesen runden Aufbau haben, was für mich schon mal ziemlich schwierig ist, weil ich das ganze Licht nach unten packen muss“, erklärt Lichttechnikerin Vivienne. „Und dann war es ja auch noch so, dass die Tonstudioleute gesagt haben: `Nee, das muss hier alles separat aufgenommen werden und das muss hier zugemacht werden [die Bühne muss mit einem Vorhang zugehangen werden]`. Also ich habe hier gar kein Licht von der Bühne, was ich benutzen kann. Das bedeutet, ich muss alles nach vorne bringen. Das heißt für mich: Kabellage, Stolperfallen, die man auch im Dunkeln nicht gerade gut sieht. Aber fett wird’s trotzdem, auf jeden Fall!“, lacht die 26-jährige Veranstaltungstechnikerin.

Vivienne ist zufrieden, „wenn ich es wirklich schaffe, die Musik so visuell zu unterstützen, wie sie es verdient. Ich habe da auch schon einen sehr hohen Anspruch an mich selbst. Ich mag die Jungs [der Band] auch total, ich mag die Musik auch. Das, was die Jungs empfinden, versuche ich im Licht widerzuspiegeln. Das ist die schönste Aufgabe, auf die ich mich am meisten freue“, lächelt sie.

„Wir pfuschen uns schon alle gegenseitig rein, deshalb wird es sehr spannend“

David, ebenfalls Veranstaltungstechniker, ist für den Live-Sound zuständig und erklärt sein Vorgehen: „Wir haben das Mischpult für die Mixe und die Aufnahme aufgebaut. Da bin ich gerade noch am Verkabeln, dass auch alles soweit funktioniert“. Alles scheint soweit rund zu laufen. Vorerst.

„Das ist gar nicht gut“, David legt die Stirn in Falten. „Das Netzteil für den Kopfhörerverstärker ist tot. Ich geh mal kurz im Lager gucken, ob wir da noch ein anderes haben“.

„Wir haben gerade probiert, es zu reparieren, es hat direkt die nächste Sicherung durchgebrannt“, berichtet der 22-Jährige. „Das heißt, da ist ein interner Fehler. Das kann man leider nur noch wegschmeißen. Wir werden nichts machen können. Wir haben jetzt nur noch vier In-Ear-Outputs. Aber so ist das halt. Wir haben ein sehr begrenztes Budget. Das heißt, wir arbeiten mit dem Stoff, der hier ist. Und das ist nun mal auch oft altes Equipment, das schon eine gute Lebenszeit hinter sich hat“, berichtet David.

Also heißt es: einfach weitermachen. Vivienne ist derzeit am Programmieren des Lichtpults. „Ich habe noch eine Szene zu Hause, die werde ich morgen noch aufs Pult laden und dann schauen, ob ich die so benutzen kann“, erzählt David. „Szenen sind die kompletten gespeicherten Einstellungen des Mischpultes, für eine Szene sozusagen“, erklärt er.

Welchen Herausforderungen muss sich David als Live-Techniker stellen?

„In diesem Fall zum Beispiel stellt die Beschallung eine Herausforderung dar. Die wollen zum Beispiel eine Beschallungsanlage für die Stimmen, damit die Leute, die dann im Publikum stehen werden, auch etwas hören“, räumt David ein. „Das ist alles ein Kompromiss, im Grunde genommen. Weil es ja eine Live-Soundaufnahme werden soll. Der Live-Sound geht dann zurück in die Mikrofone und dann hat man viel Übersprechungen. Im technischem Sinne, versuchen wir dann, solche Sachen zu minimieren und die [im Tonstudio] versuchen natürlich, den besten Sound rauszuholen“, erklärt er.

„Wir pfuschen uns schon alle gegenseitig rein, deshalb wird es sehr spannend“, fügt Vivienne lachend hinzu.

Tag 2: Es bleibt spannend

Die Sonne scheint, die Band ist da, auf das Schlagzeug wurden neue Felle gezogen, der Soundcheck kann beginnen. Kaya und Jannis aus dem Tonstudio haben ihren Platz am Mischpult und dem zugehörigen Laptop eingenommen. „Ganzes Drumset mit der tiefsten Tom!“, ruft David.

Schlagzeuger Marcel beginnt, auf sein Instrument einzuschlagen. „Hier sind noch ganz schön viele Obertöne“, meint Tontechniker Jannis. „Ich weiß nicht, es hat mir vorher besser gefallen. Die Snare ist noch nicht so geil“, wendet er sich an Kaya und David. Dann gibt er Marcel die nächste Anweisung: „Einmal die Tom, bitte!“

„Vergiss die Tom, das Fell hat sich gelöst“, unterbricht ihn David. Grund dafür ist vermutlich die Hitze in der Halle. Kurzerhand wird Tontechniker Thomas, der erst vor Kurzem die neuen Felle auf das Schlagzeug aufgezogen hat, kontaktiert. Wenig später ist er zur Stelle und kümmert er sich um das Problem.

Anschließend folgt der Soundcheck für den Bass, die Gitarren und den Gesang. Während sich Jannis, Kaya und David untereinander auf den perfekten Ton einigen, richtet sich Sänger Ngoc lachend an seinen Bruder Thanh: „Wie lange die diskutieren, ne“.

„Also wegen der Zeit: d-zentral hat jetzt alles gemacht, also habt ihr jetzt noch eineinhalb Stunden zum Soundcheck“, gibt „Planet Video“-Projekt-Chefcoach Leon durch, der Kyonic in den vergangenen Monaten künstlerisch-musikalisch betreut hat und hier rund um den Dreh die künstlerische Leitung übernimmt, den Gesamtüberblick behält.

Aber wie genau funktioniert das am Ende eigentlich mit der Aufnahme?

„Wir machen ein Mehrspur-Recording“, erzählt Jannis. „Wir haben etwa 30 oder 29 Spuren. Jede einzelne hat ein einzelnes Instrument, sei es jetzt vom Schlagzeug, was ungefähr elf Kanäle hat, und dann kommen Gitarren, Bass und Gesang. Alles wird separat aufgenommen und am Ende können wir dann alles zusammen bearbeiten, sodass es zu einem Mix wird“, sagt der 22-Jährige.

Kaya ergänzt: „Wir nehmen das halt auf und David ist vor allen Dingen dafür zuständig, das auf die Kopfhörer der Musiker zu geben und für d-zentral und halt auf die Lautsprecher. Also er ist für die Beschallung zuständig und wir für die Aufnahme“.

Unterdessen warten die Kameramänner Dennis Julien, DJ genannt, Lukas, Daniel und Dennis von d-zentral auf ihren Einsatz. Bei einem Testdurchlauf machen sie erste Aufnahmen der Bandperformance.

Tag 3: Showtime

Nach einer kurzen Vorbesprechung findet gegen Mittag die Generalprobe statt. Dennis und Daniel von d-zentral sind zuversichtlich.

„Nachdem wir gestern schon mal geübt hatten und uns die Bilder mit Kyonic angeguckt haben am Rechner auf dem großen Bildschirm, war die Generalprobe vom Bildlichen her dann auch das, was sie [die Band] haben wollen“, berichtet Daniel. „Das war für uns auch viel besser, dadurch, dass wir das schon einmal gemacht hatten und dann eher wussten, was wir machen müssen, wie wir uns bewegen müssen mit dem Licht und allem, war es alles viel eingespielter. Deshalb war die Generalprobe dann auch besser als die Probe gestern, weil wir genau wussten, wie wir schwenken müssen, wie viel Platz wir haben. Den Bereich haben wir uns auch abgeklebt, dass das Publikum uns nicht in die Quere kommt“, resümiert der 22-Jährige, der sich im zweiten Lehrjahr in der Ausbildung zum Mediengestalter Bild und Ton befindet.

„Was halt auch super gut war, dass Leon uns per Funk erklärt hat, was als nächstes passieren wird, weil die Band ja wirklich komplett durchchoreografiert ist und so eine Art Skript hat“, fügt Dennis bei. „Und dann kann er uns per Funk sagen `Hey, gleich gibt es ein Gitarrensolo auf dem Riser` und dann kann ich mich darauf einstellen, gehe hin auf die richtige Position und hab dann das Bild, was ich brauche. Das war echt gut. Gestern noch nicht und heute war es super gut“.

Volle Konzentration, es darf nichts schiefgehen

Auf den eigentlichen Dreh freuen sich die beiden ganz besonders. „Letztendlich geht es bei diesen zwei Tagen Arbeit nur um diese zweimal 30 Minuten“, bemerkt Dennis. „Im Vorfeld haben wir eher wenig zu tun. Wir müssen gucken, dass die Kameras richtig eingestellt sind, damit das alles passt und die Kameraparameter alle richtig sind. Währenddessen haben wir viel gewartet. Aber während dieser 30 Minuten ist es dann entscheidend. Dann ist Showtime“.

„Da ist dann volle Konzentration gefragt. Da darf dann auch eigentlich nichts schiefgehen“, beteuert Daniel.

„Ansonsten haben wir halt die Arbeit im Nachhinein“, meint Dennis. „Wir müssen das Material schneiden, wenn die anderen schon fertig sind. Ich denke, das Video wird so in einem Monat fertig sein. Aber wenn ich mich da ernsthaft dransetzten würde, könnte ich damit auch in ein paar Tagen durch sein. Mit Änderungswünschen der Band und allem drum und dran. Der Ton muss ja auch gemischt werden. Das machen die Tonjungs, die geben uns dann den fertigen Sound. Das ist `ne ganz coole Kooperation“, sagt der 23-Jährige.

Gegen 15 Uhr darf außer den Tontechnikern und dem Schlagzeuger niemand die Halle betreten. Dreißig Minuten lang werden Samples vom Schlagzeug genommen. Dies sind Audioaufnahmen einzelner Töne, mit denen im Nachhinein, falls nötig, nicht getroffene Töne korrigiert werden können.

Unterdessen trifft nach und nach das Publikum ein. Die Band begrüßt eifrig Familie, Freunde und Fans, die zur Unterstützung angereist sind. „Nehmt euch vor der Show auch unbedingt ein bisschen Zeit für euch selbst zum Runterkommen“, rät Projektleiterin Vera.

Trotz all des Rummels nehmen sich die vier Metaller allerdings noch vor, ihre speziell angefertigten Hemden zu bügeln. So viel Zeit muss sein.

Kurz vor 16 Uhr strömen dann alle in die Halle. Das Publikum wird um die Band herum verteilt. Menschen, die knallbunte T-Shirts tragen, werden in die hinteren Reihen verbannt. Das hier ist schließlich Metal.

Vera und Leon machen letzte Ansagen für das Publikum und bedanken sich noch einmal herzlich bei jedem einzelnen Helfer. Alle sind startbereit. Endlich ist er da, der Moment, auf den alle die letzten Tage und Wochen hingearbeitet haben. Es ist Showtime.

Aufregung und Adrenalin liegen in der Luft. Die Energie verbreitet sich wie ein Lauffeuer. Kyonic animiert das Publikum. Hinter den Kulissen trägt jeder seinen Teil dazu bei. Schließlich ist es eine Gruppen-Performance. Denn das ist am Ende der entscheidende Punkt: Das Zusammenspiel aller Beteiligten läuft wie ein gut geölter Motor - wie geschmiert.

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