Bildrechte: Pressefreigabe/FleetUnion

Die junge, aus Naumburg stammende Band Die Streber, gab die Fake-Newcomer JungeScheißePunx und mimte in zwei Videos zur aktuellen Punk-Musik von Madsen.

JungeScheißePunx, Die Streber und Madsen

Geheimnis um Aufmerksamkeit für eine Band gelüftet

15. Oktober 2020, Von: Redaktion, Foto(s): Pressefreigabe/FleetUnion

Die Indie-Rock-Band Madsen begegnet der für viele unerträglichen Corona-Zeit mit spaßigen Aktionen, die an gute alte Schülerstreiche erinnern. Zunächst hat die Band relativ spontan ein Punkrock-Album mit dem Titel „Na gut dann nicht“ veröffentlicht. Diese Aktion kann man noch als halbwegs seriös einstufen. Dann betrat im Sommer aber noch die blutjunge Punkband JungeScheißePunx die Bildfläche und veröffentlichte zwei Musikvideos, sammelte Abonnenten und Likes für teils reichlich lustige Posts auf Instagram. Diese Band ist jedoch ein einziger Fake. Dahinter stecken Madsen und die Schülerband Die Streber aus Naumburg.

Das Ganze war offensichtlich als Experiment gedacht. Madsen nahmen zwei Songs auf und veröffentlichten diese unter dem Namen einer bis dato noch völlig unbekannten und in Wahrheit fiktiven Band: JungeScheißePunx. Die Idee für diesen Namen hatte übrigens Benjamin von Stuckrad-Barre, ein Freund von Madsen. Man bastelte einen Instagram-Account, den, nach eigener Aussage, zeitweise Sebastian Madsen mit Antworten und Posts betreute und drehte zwei Videos, in denen eine blutjunge Band zu sehen ist. Diese junge Band gibt es aber wirklich, nennt sich im wirklichen Leben Die Streber, besteht aus jungen Musikern und einer Musikerin im Alter von 15-16 Jahren und stammt aus Naumburg.

„Was würde passieren, wenn jemand diese Lieder hört und die gar nicht mit Madsen in Verbindung bringt?“, fragten sich die Indie-Rocker aus dem Wendland. Auf jeden Fall gab es einiges an Aufmerksamkeit für die vermeintlichen Newcomer JungeScheißePunx, darunter auch von Medien. Die Anzahl der kurzfristig generierten Video-Clicks (mehr als 5000 allein für den Clip zu „Alte Weiße Männer“), die Anzahl der Social-Media-Abonnenten, Likes und Video-Views kann man schon als Erfolg verbuchen.

Das erste Video zum Song „Alte Weiße Männer“ erreicht man über diesen Link. Für den Dreh zum zweiten Clip für den Song „Der größte anzunehmende Unfall“ erhielten JungeScheißePunx dann noch Unterstützung von der Band Montreal als featuring Artists. Zu diesem Video kommt man über diesen Link.

Die reale junge Band Die Streber wollen Madsen weiterhin unterstützen und fördern und vielleicht sogar mal ein gemeinsames Konzert spielen, wenn das mal wieder möglich sein sollte. Das sagte Johannes Madsen in einem Aufklärungsvideo zu der ganzen Aktion, das man hier findet.


INFO-BOX

Links
externer Link www.instagram.com/jungescheissepunx_band
externer Link www.facebook.com/diestreberband
externer Link www.facebook.com/Madsenmusik

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