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Am 23. Oktober kommt das fünfte Studioalbum der isländischen Indie-Rockband Mammút auf den Markt.

Frische Klänge aus Island

Mammút präsentieren „Ride the Fire“

07. Oktober 2020, Von: Redaktion, Foto(s): Saga Sig

Es mag vielleicht an der besonderen Lage der Insel liegen, dass die Musik aus Island etwas Spezielles mit sich bringt. Man denke nur an Künstler wie Sigur Rós, Jónsi und vor allem auch Björk, die mit ihrer Musik regelmäßig die Grenzen der Genres verschwimmen lassen. Gleichzeitig verkörpern ihre Songs was typisch isländisches, das allerdings schwer zu beschreiben ist. Ähnlich ist es auch mit der Indie-Rockband Mammút. Das Quintett aus Reykjavík bringt am 23. Oktober sein fünftes Studioalbum „Ride the Fire“ auf den Markt.

Die isländische Indie-Rockband Mammút ist 2004 aus dem Trio ROK hervorgegangen und besteht zurzeit aus Katrína Mogensen (Gesang), Arnar Pétursson (Gitarre), Alexandra Baldursdóttir (Gitarre), Vilborg Ása Dýradóttir (Bass) und Andri Bjartur Jakobsson (Schlagzeug). Zusammen machen sie Musik, die sich in den Bereichen Indie-Rock, Post-Punk und Alternative Rock bewegt, aber generell einen sehr experimentellen Ansatz hat.

Insgesamt haben sie bisher vier Studioalben veröffentlicht. Ihr bisher letztes Album „Kinder Versions“ (2017) wurde 2018 bei den „Icelandic Music Awards“ als „Best album of the year“ ausgezeichnet. Und auch in den Kategorien „Best song of the year“ und „Vocalist of the year“ konnten sie eine Trophäe mitnehmen.

Beflügelt von diesem Erfolg machten sich Mammút an die Arbeit für ihre kommende Platte „Ride the Fire“. Aufgenommen wurden die zehn neuen Songs des Albums zwischen August und September 2019 in London und auf Island. Gemischt wurde es von keinem Geringeren als Sam Slater, der mit der Oscar-Preisträgerin Hildur Guðnadóttir den „Joker"- Soundtrack und die „Tschernobyl"-Partituren produzierte. Und auch für das Mastering konnten sie mit Mandy Parnell prominente Unterstützung bekommen. Die britische Toningenieurin saß unter anderem schon für Sigur Rós, Björk und Brain Eno an den Reglern.

Zusammen mit dem Produzenten Árni Hjörvar entstanden so zehn Songs, die für Mammút eine „klangliche und philosophische Wende“ darstellen sollen, heißt es in der offiziellen Pressemitteilung. Inhaltlich dreht sich ihr neues Album um persönliche Mythologie, Religion und Verspieltheit, wie Vilborg Ása Dýradóttir erklärt: „Astrologie und Religion sind eine Möglichkeit für Erwachsene, mit Bildern zu spielen und sie aufzubauen. Wir haben über Zauberei und Zauber nachgedacht und unsere eigenen Geschichten geschrieben. Wir haben gespielt".

Auch wenn „Ride the Fire“ erst am 23. Oktober auf den Markt kommt, kann man schon jetzt einen guten Eindruck von ihrem musikalischen Spiel bekommen. Vor kurzem haben Mammút nämlich bereits die vierte Single „Pow Pow" ausgekoppelt. Zuvor stellten sie „Prince", „Sun and Me" und „Fire" online.

Mehr Informationen zu Mammút und ihrem kommenden Album „Ride the Fire“ gibt es über die Links in der Infobox.


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