Bildrechte: Virginia Turbett

Ende März 1987 kam das Prince Album „Sign O`The Times“ auf den Markt.

63 neue Tracks und ein Konzertmitschnitt

Neue Version von Prince` „Sign O`The Times“

26. September 2020, Von: Redaktion, Foto(s): Virginia Turbett

Seit 2018 ist es die Aufgabe der Organisation The Prince Estate das musikalische Erbe des Ausnahmekünstlers Prince zu verwalten. Immer wieder forschen sie in seinem großen Fundus nach bisher unveröffentlichten Songs, besonderen Ereignissen und neuen Möglichkeiten seine Musik am Leben zu erhalten. Ihr neuestes Projekt ist eine Super Deluxe Edition des 1987 veröffentlichten Albums „Sign O`The Times“, die gestern auf den Markt kam. Begleitet wird die Veröffentlichung von einem Konzertmitschnitt, den man kostenlos bei YouTube sehen kann.

Prince galt schon immer als einer der kreativsten Köpfe seiner Zeit. Auch wenn vielleicht nicht alle seiner Songs heutzutage als Meisterleistung angesehen werden, schaffte er es jedoch einen enormen Fundus an Musik zu kreieren, der nicht nur seine Karriere bestimmte, sondern auch andere Künstler beeinflusste. Die besten Beispiele dafür sind wohl die Songs „Manic Monday“ von The Bangles oder „Nothing Compares to You“ von Sinead O`Connor, die beide aus der Feder von Prince stammen.

Bei dem großen kreativen Output, den Prince hatte, ist es auch kein Wunder, dass auch vier Jahre nach seinem Tod immer wieder unveröffentlichte Songs auftauchen, die in regelmäßigen Abständen durch The Prince Estate an die Öffentlichkeit geraten. Doch mit dem neuesten Projekt der Organisation zur Verwaltung seines Erbes werden neue Maßstäbe gesetzt.

Die Super Deluxe Edition des Ende März 1987 veröffentlichten Albums „Sign O`The Times“ enthält sage und schreibe 63 Songs, die vorher unveröffentlicht waren. Darunter befinden sich 45 Studioaufnahmen aus den Prince Archiven, sowie 18 Livetracks eines Konzerts, das am 20. Juni im niederländischen Utrecht stattfand.

Die 45 Songs aus den Archiven teilen sich wiederum in zwei Kategorien auf. Zum einen gibt es andere Versionen bereits bekannter Titel, wie zum Beispiel „The Ballad Of Dorothy Parker (With Horns)“ aber auch komplett neue Songs. Ein Highlight dürfte „Can I Play With U?“ sein, das Prince damals zusammen mit Miles Davis aufnahm.

Insgesamt besteht die Super Deluxe Version von „Sign O`The Times“ aus zwei CDs mit dem originalen Album, einer CD mit Single Mixes und Edits, drei CDs mit Studioaufnahmen aus den Prince-Archiven, 2 CDs mit dem Live-Mitschnitt aus Utrecht, sowie einer DVD eines Konzert im Paisley Park, das am 31. Dezember 1987 stattfand. Das Box-Set wird aber auch als LP-Version angeboten. Gerade für Hardcore-Fans von Prince dürfte diese Veröffentlichung also eine Menge an Material bieten, mit dem sie sich eine lange Zeit beschäftigen können.

Wem dies ein bisschen zu viel Prince ist, sich aber trotzdem mit dem Künstler beschäftigen möchte, der kann sich das Paisley Park Konzert vom 31. Dezember 1987 auch auf YouTube kostenlos in voller Länge ansehen.

Mehr Informationen zu Prince und der Super Deluxe Version von „Sign O`The Times“ gibt es über die Links in der Infobox.


INFO-BOX

Links
externer Link www.prince.com
externer Link www.facebook.com/prince

Tools
Drucken Artikel drucken (PDF) An Redaktion E-Mail an Redaktion


Ähnliche Artikel

, Foto(s): Saga SigFrische Klänge aus Island
Mammút präsentieren „Ride the Fire“

07.10.2020, Von: Redaktion, Foto(s): Saga Sig

 


, Foto(s): Pressefreigabe/PIASSong zugunsten von „Black Lives Matter“
Sinéad O´Connor meldet sich mit Video-Single zurück

06.10.2020, Von: Redaktion, Foto(s): Pressefreigabe/PIAS

 


, Foto(s): Krisztian MiklosVom Flüchtling zum Musikstar
Dokumentation beleuchtet die Flucht von Leslie Mandoki

01.08.2020, Von: Redaktion, Foto(s): Krisztian Miklos

 


, Foto(s): E. AltankhuyagDrei Akustikversionen und drei Duette
The Hu veröffentlichen Debütalbum als Deluxe Version

07.07.2020, Von: Redaktion, Foto(s): E. Altankhuyag

 


, Foto(s): Axel HerzigRegionale Unterstützung
The Esprits und Passepartout bei Autokonzerten

10.06.2020, Von: Redaktion, Foto(s): Axel Herzig

 




Zur Startseite