Bildrechte: Leon Schweer

Ottolien freuen sich auf ihren Auftritt am kommenden Sonntag im Rahmen des alternativen Fête-de-la-Musique-Programms beim Open-Air am MusikZentrum Hannover.

Hofkonzerte mit Publikum und digitales Programm

Fête de la Musique am Sonntag mit alternativem Konzept

16. Juni 2020, Von: Redaktion, Foto(s): Leon Schweer

Die Fête de la Musique wie man sie in Hannover kennt, mit fast 2000 Musikerinnen und Musikern die auf rund 40 Bühnen und Spielflächen in der Innen-und Altstadt auftreten, kann in diesem Jahr wegen der Virus-Pandemie nicht in gewohnter Weise stattfinden. Veranstalter, Produktionsteam und Partner haben auf diese Situation reagiert und ein alternatives Konzept erarbeitet, das unter dem Motto „Fête mal anders“ am kommenden Sonntag, 21. Juni, ein großes digitales Programmangebot, Mitmachaktionen und auch ein richtiges Hofkonzert mit mehreren Bands und Solo-Acts vorsieht. Von Pop bis Metal und vor Publikum. Natürlich unter Einhaltung von Hygiene-und Abstandsregeln. Dieser Artikel gibt einen Überblick.

Für Fans der vorwiegend jüngeren hannoverschen Rock-und Popszene, so wie allen nahezu ausgehungerten Freundinnen und Freunden von richtigen Live-Konzerten dürfte die Nachricht für besondere Aufmerksamkeit sorgen, dass auf dem Geländes des MusikZentrums Hannover in der Emil-Meyer-Straße am kommenden Sonntag, 21. Juni, ein Open-Air-Konzert auf die Beine gestellt wird.

Pop, Rap und Metal mit Hygienekonzept und Abstandsregeln

Dieses wird in der Zeit von 11.45 Uhr – 20.30 Uhr auf dem Parkplatz zwischen der Veranstaltungshalle und dem Büro-/Backstagegebäude über eine Open-Air-Bühne gehen. Aus dem Bewerberpool der diesjährigen Fête de la Musique sind sechs Bands und Einzelkünstler eingeladen worden, die jeweils 45-minütige Konzerte spielen werden. Darunter finden sich einige etablierte Namen, die teils über die Grenzen Hannovers bekannt und aktiv sind: 5 Minuten Liebe, Ottolien, Lukas Dolphin, Source Of Rage, Now Or Nellie und Jan Jakob & Band. Ein durchaus breites Programm von Singer-Songwriter-Pop und Rap bis hin zu Metal.

Das Konzert wird unter strengen Hygiene-und Abstandsregeln stattfinden. Bis zu 70 Besucherinnen und Besucher sind pro Konzertslot auf dem Gelände zugelassen und verfolgen die Shows sitzend auf Stühlen.

Nach unseren Informationen gibt es nach jedem Konzert eine entsprechende Pause, Stühle sollen desinfiziert und das Publikum für das nächste Konzert getauscht werden. Interessierte Besucherinnen und Besucher buchen bis zum 20. Juni online über Eventbrite ein kostenloses Ticket, registrieren sich damit namentlich und verbindlich für ein ganz bestimmtes Konzertzeitfenster an diesem Tag. Welcher Act wann spielen soll und weitere Informationen gibt es über diesen Link hier

Ein weiteres Hofkonzert ist auf dem Gelände des großen Sendesaals des NDR am Maschsee geplant. Dort will von 15-16 Uhr die Radiophilharmonie spielen.

Viele digitale Angebote

Insgesamt steht das Konzept „Fête mal anders“ auf sieben Säulen. Vieles findet dabei digital über die Fête-App statt. Alle ursprünglich für den gewohnten Fête-de-la-Musique 2020-Live-Betrieb geplanten Bühnen mit allen Musikerinnen und Musikern die dort hätten auftreten sollen, seien online in der App präsent, außerdem könne man Songs der Künstlerinnen und Künstler in einer Spotify-Playlist zur hannoverschen Fête de la Musique streamen, erklärt Sabine Busmann, Geschäftsführerin vom MusikZentrum Hannover und gleichzeitig Produktionsleiterin der Fête de la Musique.

Zu weiteren Aktionen und Angeboten der Fête de la Musique Hannover in seiner alternativen Ausgabe 2020 gehören ein digitaler Band-Mash-Up von Bands aus Hannover sowie Partner-und UNESCO-City-Of-Music-Städten und eine deutschland-wie europaweite „Singalong“-Aktion.

Den Menschen wieder in die Augen schauen

Ein besonderer Reiz beim „Fête mal anders“ Konzept besteht sicherlich darin, beim Hofkonzert auf dem Gelände des MusikZentrums, nach langer Zeit mal wieder vor real anwesendem Publikum zu spielen. „Mein Bruder und ich haben einige Streaming-Auftritt gehabt, konnten dabei nicht sehen, wie die Leute reagieren“, sagt Leonard Ottolien von der Band Ottolien im Zuge der Programmvorstellung im Rathaus am gestrigen Montag und macht deutlich: „Seit Mitte März können wir nun endlich wieder auf der Bühne stehen und Menschen in die Augen schauen. Wir freuen uns sehr darauf, bei der Fête de la Musique in diesem Rahmen auftreten zu dürfen.“

Etwa 2000-3000 Euro koste die Landeshauptstadt Hannover als Veranstalterin der Fête de la Musique die diesjährige alternative Version, sagt Eventmanager Ralf Sonnenberg auf Nachfrage. „Wir können in diesem Jahr vor allem aus den bestehenden Strukturen unserer Partner schöpfen. Dabei haben wir besonders viel Kreativität vom MusikZentrum Hannover erfahren“, so Sonnenberg.

Oberbürgermeister Belit Onay lobt das Engagement der Kulturschaffenden in der schwierigen Zeit, die Kreativität und auch die Solidarität untereinander und betont: „Die Fête de la Musique ist für uns sehr wichtig, sie ist ein besonderes Highlight für die Landeshauptstadt Hannover.“


INFO-BOX

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