Alternatives Europa-Musikprogramm statt ESC

Raab plant Contest, ARD sendet „Europe Shine A Light“

01. April 2020, Von: Redaktion

Mitte März wurde der für den 16. Mai in Rotterdam geplante Eurovision Song Contest (ESC) aufgrund der Entwicklung der Corona-Pandemie abgesagt. Ganz ohne europäische Musik soll der Abend des 16. Mai jedoch nicht vorübergehen. Am gestrigen Dienstag wurde bekannt, dass Stefan Raab auf dem TV-Sender ProSieben einen „neuen, freien europäischen Song Contest“ produzieren und präsentieren will. Gleichzeitig schließt sich die ARD anderen europäischen Sendeanstalten an und zeigt die europaweite Musikshow „Europe Shine A Light“. Unterdessen nominieren bereits jetzt viele Länder ihre Kandidaten für den ESC 2021.

Wenn man nicht von ungelegten Eiern sprechen will, dann vielleicht von noch nicht ausgebrüteten. Während am Samstag, dem 16. Mai der diesjährige ESC in der niederländischen Metropole Rotterdamm nicht stattfinden kann, soll auf zwei Sendern des Deutschen Fernsehens ein musikalisches Alternativprogramm mit Künstlerinnen und Künstlern aus vielen Ländern Europas geben.

Noch recht vage erscheint die Idee von Stefan Raab, seines Zeichens über viele Jahre ESC-Spezialist und Talent-Entdecker, am 16. Mai einen „Free European Song Contest“ auf seinem langjährigen Haussender ProSieben zu präsentieren. Musik verbinde besonders in schwierigen Zeiten Menschen, wird Raab zitiert, der den 16. Mai auf ProSieben als „Geburtsstunde eines neuen, freien europäischen Songwettbewerbs“ sieht. Der Sender unterstützt die Idee mit Begeisterung. Wie das Ganze konkret von Statten gehen und trotz aktueller Einschränkungen produziert werden soll, ist derzeit noch nicht bekannt.

Europäische TV-Show in der ARD ohne Wettbewerbscharakter

Zeitgleich am Samstagabendabend, 16. Mai, will die ARD die europaweite Musikshow „Europe Shine A Light“ ausstrahlen. Mehrere europäische Sendeanstalten wollen sich zusammenschließen und die Musikerinnen und Musiker feiern, die beim ESC in Rotterdam aufgetreten werden. Die Musikshow soll allerdings nicht als Contest mit einem Votingverfahren laufen. Gegenüber dem Portal DWDL.de äußerte sich ARD-Unterhaltungskoordinator Thomas Schreiber dahingehend, dass Europa an diesem Abend zusammengebracht werden soll, Fans sollen nicht allein gelassen und den Künstlerinnen und Künstlern eine Plattform gegeben werden.

Unterdessen haben einige ESC-Teilnehmerländer ihre für dieses Jahr nominierten Kandidaten gleich für den ESC 2021 bestätigt. Wo dieser stattfindet ist noch nicht bekannt, durchaus denkbar ist, dass erneut das Ahoy in Rotterdam Austragungsort sein könnte.

Übermorgen, am 3. April startet auf dem internationalen YouTube-Kanal von eurovision.tv eine Streamingreihe mit Musikern, die in früheren Jahren am ESC teilgenommen hatten. Los geht es mit Ryan O´Shaughnessy, der 2018 für Irland angetreten war. In den kommenden Wochen soll es jeden Freitag entsprechende Streams geben.


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