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Emotionale, leidenschaftliche Musik mit Energie: The Deadnotes touren in den kommenden Tagen und Wochen mit ihrem zweiten Album "Courage".

Mut beweisen und andere ermutigen

The Deadnotes mit „Courage“ unterwegs

26. Februar 2020, Von: Redaktion, Foto(s): Ilkay Karakurt

Überraschend international klingt die 2011 in Freiburg im Breisgau gegründete Indie-Punk-Emo-Rock-Band The Deadnotes auf ihrem zweiten Album „Courage“, das seit wenigen Tagen auf dem Markt ist. Eingängige Hymnen und komplexe Songs, die das junge Trio mit viel Emotionen, Energie und Leidenschaft präsentiert, prägen „Courage“. Am morgigen Donnerstag starten The Deadnotes eine ausgedehnte Tour durch Deutschland, Frankreich und Großbritannien. Konzerte gibt es unter anderem in Bremen und Münster. Im Mai spielt die Band beim diesjährigen B58 Fest in Braunschweig. Hannover steht indes –durchaus überraschend- nicht auf dem Tourplan.

The Deadnotes sind eine bemerkenswerte Band, die sich von vielen anderen Gruppen Deutschlands unterscheidet, vor allem dadurch, dass sie mit ihren Musikern im Alter von 23 Jahren erstaunlich weit ist. 2011 im südwestdeutschen Freiburg gegründet hat sie bereits über 500 Konzerte in 25 europäischen Ländern gespielt und kürzlich ihr zweites Album „Courage“ veröffentlicht.

Dem Trio um Sänger und Gitarrist Darius Lohmöller, Schlagzeuger Yannic Arens und Bassist Jakob Walheim kann ein internationaler Sound und große Eigenständigkeit bescheinigt werden. The Deadnotes klingen kaum nach einer Band aus Deutschland. Ein bisschen britisch, ein bisschen amerikanisch, musikalisch verbinden sich Indie-Rock, Pop, Emo-Rock mit einer leichten Punk-Note. Das alles voller Emotionen und Leidenschaft, großen Sounds und Melodien sowie einer gehörigen Portion von dem was man „Kick“ nennen kann.

Bereits Ende letzten Jahres lenkte man mit der Video-Single „Hopeless Romantic“ die Aufmerksamkeit auf das Album.

Aufgenommen wurden die zehn Songs auf „Courage“ in mehreren Sessions von Bob Cooper in Leeds, die Mischung übernahm US-Produzent Beau Burchell.

„Du bist gut wie du bist“

Inhaltlich dreht sich vieles –wie der Album-Titel schon andeutet – um Mut und darum andere zu ermutigen. Dies sei aktuell wichtig, meint die Band, die dafür plädiert sich „gerade zu machen“: „Die Welt und die politische Landschaft können so unglaublich ernüchternd und niederschmetternd sein. Gerade deshalb ist es jetzt wichtig, den ganzen Ärger und den Frust in Taten zu verwandeln, die das Leben für uns alle besser machen.“

In ihren Songs beschäftigen sich The Deadnotes ferner mit Konsumkritik, zwischenmenschlichen Beziehungen und thematisieren Schönheitsideale und Geschlechtergleichberechtigung. Botschaften sind Schlussfolgerungen wie diese: „Du bist gut wie du bist“ oder „Es ist okay, nicht perfekt zu sein“.

In Bremen, Münster und beim B58 Fest in Braunschweig

Das Trio kümmert sich augenscheinlich weitgehend selbst um seine Geschicke: „Courage“ ist auf dem bandeigenen Label 22Lives Records erschienen, das Booking liegt in der eigenen Hand und auch das Artwork für das Album entstand in Eigenregie. In diesem Zusammenhang gibt es einen Hannover-Bezug. Die auf dem Frontcover abgebildete Treppe ist die, die von der Expo-Plaza über eine Brücke zur Endhaltestelle der Stadtbahn führt.

Am morgigen Donnerstag, 27. Februar, starten The Deadnotes ihre Tournee im Druckluft in Oberhausen, am Freitag, 28. Februar geht es nach Bremen in den Tower, am 29. Februar steht eine Show in Münster in der Sputnikhalle im Kalender. Das sind aktuell auch die für Fans und Interessierte aus Hannover und der Region geografisch wohl noch günstig gelegenen Städte, in denen die Band im Verlauf der Tour auftritt.

Darüber hinaus spielen The Deadnotes am Samstag, dem 23. Mai im Rahmen des diesjährigen B58 Festes in Braunschweig.


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