
Starting Pop im Niedersächsischen Landtag: Frauke Hohberger, Vera Lüdeck und Johanna Andres sind maßgeblich an der Organisation und Durchführung beteiligt.
Musikgeschichte erlebbar machen
Innovative Ausstellung „Starting Pop“ in Hannover
04. Februar 2020, Von: Redaktion, Foto(s): Ina Niemerg
Wie sich die Pop-und Rockmusik in den vergangenen 30 Jahren in Niedersachsen entwickelt hat, das zeigt auf technisch und inhaltlich innovative Weise die Ausstellung „Starting Pop“ in Hannover. Vom 12. März bis zum 2. April lädt „Starting Pop“ im Niedersächsischen Landtag vor allem junge Besucherinnen und Besucher ein, sich interaktiv mit Musikbeispielen, Videos und Fotos mit der niedersächsischen Popmusikgeschichte auseinanderzusetzen. Im Verlauf der rund zweistündigen Führungen können auch eigene Songs mit Musik-Apps erschaffen werden.
Musik hören, sehen und fühlen, das will die Ausstellung „Starting Pop“ von Mitte März bis Anfang April im Niedersächsischen Landtag vermitteln. Die mit Führungen verbundenen Ausstellung ist vor allem für Jugendliche ausgerichtet. Am 13. März, vom 16.-20. März, sowie am 23. und 24. März sind täglich vier Führungen für Schulklassen, Arbeitsgemeinschaften oder Gruppen aus Jugendzentren aus schwierigen sozialen Umfeldern geplant.
Öffentliche Führungen, an denen Einzelpersonen, Familien und kleine Gruppen teilnehmen können sind für den 14., 15. und 19. März, sowie vom 30. März – 2. April möglich.
Interessierte melden sich in der Geschäftsstelle der LAG Rock in Hannover über die E-Mail-Adresse weisser (ät) lagrock.de oder telefonisch unter 0511 – 35 16 09 an. Die Website startingpop.de liefert nähere Informationen zur Ausstellung, die Uhrzeiten der jeweiligen Führungen und über noch freie Termine.
Die Führungen durch die Ausstellung im Niedersächsischen Landtag werden von Musikpädagogen und Musikern begleitet. Smartphones sollten unbedingt mitgeführt werden, da viele Inhalte der Exponate via QR-Code abrufbar sind.
Außerdem gibt es die Möglichkeit, unter Anleitung mit Tablets und mithilfe von Musik-Apps einen eigenen Song zu entwickeln.
„Durch die interaktive Ausstellung möchten wir Jugendliche, die Musik bisher nur konsumieren, zum eigenen Musizieren motivieren. Daher freuen wir uns, wenn sich viele Schulen mit bildungsbenachteiligten Jugendlichen für einen Besuch anmelden“, beschreibt Projektleiterin Vera Lüdeck (Geschäftsführerin der Landesarbeitsgemeinschaft Rock in Niedersachsen e.V.) die Intention.
Den außergewöhnlichen Musikunterricht leitet ein musikalisch und pädagogisch ausgebildetes Team, bestehend aus Frauke Hohberger, Johanna Andres, Tobias Eisermann und Malte Lahrmann.
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