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Am 7. Februar veröffentlichen Sepultura ihr neues Album „Quadra“.

Die vier Seiten des Metals

Sepultura erklären ihr Albumkonzept

11. Januar 2020, Von: Redaktion, Foto(s): King.Ink Promotion/ Pressefreigabe

Seit 1984 steht die brasilianische Band Sepultura für eine Mischung aus Thrash Metal, Death Metal und Groove Metal. Besonders in den 90ern konnten sie damit große Erfolge feiern und zählen auch heute noch zu den Musikgrößen ihres Landes. Drei Jahre nach ihrem letztem Studioalbum „Machine Messiah“ steht nur ihr neuestes Werk in den Startlöchern. „Quadra“, so der Titel soll am 7. Februar auf den Markt kommen. Welches Konzept hinter dem neuen Album steckt haben sie in einem Video erklärt.

Vor Kurzem haben Sepultura ein Video veröffentlicht, in dem ihr Frontmann Derrick Leon Green und ihr Gitarrist Andreas Kisser die Überlegungen zu ihrem kommenden Album „Quadra“ vorstellen. Zunächst erklärt Kisser den Aufbau des Albums so: „Seit dem ersten Tag hatten wir eine geometrische Aufteilung des Albums. Wir wollten zwölf Songs in vier Teile aufteilen, wie bei einer Doppel-LP mit den Seiten A, B, C, und D.“

Mit dieser Struktur im Kopf, die zwischendurch „auch ein bisschen verwirrend war“, wie Kisser anmerkt, haben sie sich an das Schreiben der Songs gemacht. Die Seite A der Platte soll sich insbesondere mit dem „Trash-Sound der alten Sepultura Songs“ beschäftigen. Wohingegen die zweite Seite sich eher an die, mit vielen Perkussion Sounds gespickten Songs anlehen, wie man sie zum Beispiel auf dem Album „Roots“ finden kann. Im allgemeinen sollen sie sich also dem Genre Groove Metal annähern.

Für Seite C hatte die Band den Instrumentalsong „Iceberg Dances“, von ihrem letzten Album „Machine Messiah“, im Kopf. Die vierte und damit letzte Seite soll langsamer und mit mehr Melodie versehen werden, als die Songs zuvor. Zusätzlich haben Sepultura für einen der letzen Tracks die Sängerin Emmily Barreto eingeladen, die ansonsten mit ihrer Band Far from Alaska unterwegs ist.

Als Produzent haben Sepultura, wie schon beim Album zuvor, den Schweden Jens Borgen engagiert. Er hat „Quadra“ nicht nur den finalen Schliff verpasst, sondern war auch an der Entstehung der Songs direkt beteiligt. So sorgte er unter anderem dafür, dass die Band mit einem echten Chor arbeiten konnte und nicht auf irgendwelche Samples zurückgreifen musste.

Der Chor ist unter anderem in ihrem Song „Isolation“ zu hören, den sie bereits im November letzten Jahres veröffentlichten. Das komplette Ergebnis ihrer Überlegungen kann man ab dem 7. Februar hören. Dann erscheint „Quadra“ als CD, Doppel-CD, digital, als Earbook, sowie als Doppel-LP in verschiedenen Ausführungen.

Mehr Informationen zu Sepultura und ihrem neuen Album gibt es über die Links in der Infobox.


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