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Gern im Dunkeln: Die Melodic-Death-Metal-Band Insomnium spielt im Dezember in Hannover im Capitol

Headbangen und weinen gleichzeitig

Insomnium mit starker Unterstützung im Capitol

18. November 2019, Von: Redaktion, Foto(s): Jussi Ratilainen

Für Melodic-Death-Metal-Fans könnte das bevorstehende Konzert der Bands Insomnium und The Black Dahlia Murder am 10. Dezember im Capitol den Stellenwert eines ultimativen Genre-Gipfeltreffens am Übergang vom Herbst zum nahenden Winter in Hannover haben. Dass sich zu diesen Bands noch die Thrash-Metal-Band Stam1na gesellt, sollte den Abend zusätzlich rund machen. Die Show als Metal-Paket zu verstehen wäre indes falsch, es ist ein Konzert von Insomnium, die ihr neues Album„Heart Like A Grave“ live vorstellen und mit The Black Dahlia Murder und Stam1na voraussichtlich sehr starke Unterstützung im Vorprogramm haben werden.

Als die 1997 in Finnland gegründeten Insomnium im September den Titelsong ihres neuen Albums „Heart Like A Grave“ als Video-Single präsentierten, kommentierte User Ali Rock auf YouTube: „When you are headbanging and crying at the same time“. Damit dürfte er den Nagel auf den Kopf getroffen haben, nicht nur, was diesen einen Song angeht. Direkt zum Clip geht es über diesen Link

Insomnium verstehen sich durchaus als dunkle, teils düstere wie melancholische Band. Hört man das Album „Heart Like A Grave“ in seiner Gesamtheit und lässt es einfach mal auf sich wirken, dann spürt man die ungeheure Wucht und Kraft, mit der die Finnen zu Werke gehen. Den bevorstehenden Winter vor dem geistigen Auge, fühlt sich schon der Opener „Wail Of The North“ wie eine alles verschlingende Schneewalze an, eine mächtige Lawine, unter der sogar der Berg einbricht deren Hang sie hinunter rollt.

In den Augen der Band ist „Heart Like A Grave“ das bislang am besten klingende Insomnium-Album überhaupt, das darüber hinaus das gesamte Spektrum der Gefühle der Menschen in Finnland abdecke, von Verzweiflung bis zum Bedauern, wird die Band zitiert. Die gemeinsame Tour mit der seit vielen Jahren etablierten und auch populären US-Melodic-Death-Metal-Band The Black Dahlia Murder und den finnischen Kollegen von Stam1na sieht das Insomnium-Umfeld als „truly killer package“.

Düster, hart, aber auch voller Licht

Nun ist der Winter, wie ihn Insomnium musikalisch einläuten, nicht nur dunkel, düster, eiskalt und unter dem Strich hart, sondern auch voller Licht. Es gibt eine Reihe von Songs mit hochmelodiösen, weit tragenden Gitarrensoli, wie etwa in „Neverland“. Da reißt ein ums andere Mal der Himmel auf, die Wärme des gleißenden Sonnenlichts bricht den Schnee und da spürt man die Energie, die einen nahezu abheben lässt, wie in dem Sog eines Ufos, das nah über der Erde schwebt.

Dass Insomnium sehr viel Talent haben, Musik für eher mit melancholisch besetzten Jahreszeiten dramaturgisch eindrucksvoll in Szene zu setzen, hatte die Band zuletzt 2016 mit ihrem Konzeptalbum „Winter´s Gate“ gezeigt. Hört man sich die Band stilistisch genauer an, findet man auch einige rhythmische und melodische Elemente, wie man sie auch dem Progressive-Metal gut kennt.

Sollte die in diesem Jahr mit dem dritten Gitarristen Jani Liimatainen personell verstärkte Band diese Kraft und Wucht ihres aktuellen Albums auch live auf die Bühne bringen können, dann sollten die Shows eine ganz besondere intensive, emotionale packende Erfahrung für das Publikum werden.

Ähnlich positiv aufgeregt wie Insomnium sind im Vorfeld der Konzerte The Black Dahlia Murder, die sich sehr geehrt fühlen, von Insomnium eingeladen worden zu sein. Eine perfekt passende Gelegenheit in diesem Winter neue Fans zu erreichen, wie die US-Band betont.

Für das Konzert von Insomnium, The Black Dahlia Murder und Stam1na am Dienstag, dem 10. Dezember im Capitol in Hannover sind noch Karten im Vorverkauf erhältlich. Weitere Infos und Tickets gibt es auch beim örtlichen Veranstalter Hannover Concerts.


INFO-BOX

Links
externer Link www.insomnium.net
externer Link www.facebook.com/theblackdahliamurderofficial
externer Link www.facebook.com/Stam1naOfficial
externer Link www.hannover-concerts.de

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