Bildrechte: Sven Sindt

Mit ihrem neuen Album "Runway Markings" eher im Westcoast-Gewand: Die Band Okta Logue spielt am 20. November in Hannover im LUX.

Neue Klänge voller Leichtigkeit

Okta Logue stellen „Runway Markings“ im LUX vor

12. November 2019, Von: Redaktion, Foto(s): Sven Sindt

Wenn die aus dem Raum Darmstadt und Frankfurt stammende Band Okta Logue in der kommenden Woche Mittwoch, dem 20. November, in Hannover im LUX auftritt, wird sie sicher zahlreiche Songs aus ihrem in diesem Jahr erschienenen vierten Album „Runway Markings“ vorstellen. Mit dieser Platte hat das Quartett einen deutlichen Wandel in puncto Stilistik und Sound vollzogen. Weg vom psychedelischen Rocksound der späten Sechziger und frühen Siebziger, hin zu leichteren Westcoast-Klängen. Für Freunde handgemachter, auf Traditionen basierender gefühlsbetonter Rockmusik dürfte die Band weiterhin ein guter Tipp sein, eben nur in deutlich anderer Ausrichtung.

„Den Retro-Käfig verlassen“ lautete die Überschrift eines am 4. Juni dieses Jahres veröffentlichten Artikels in der Online-Ausgabe der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ) zum neuen Okta-Logue-Album „Runway Markings“. Mit den zwölf Songs verabschiedet sich die Band vom psychedelischen teils harten Sound früherer Jahre, den viele mit dem der frühen Pink Floyd und ähnlichen Bands assoziierten. Als sich Okta Logue im Anschluss an einen Hannover-Gig 2013 beim Ruby Tuesday in der Glocksee im Februar 2014 im LUX vorstellten, war die Atmosphäre noch voll auf „Retro“.

Nicht nur was Sounds und Arrangements anging, die stark an die späten Sechziger und frühen Siebziger erinnerten, auch die Musiker waren ähnlich gekleidet wie ihre Kollegen 45, 50 Jahre zuvor. Selbst der Tontechniker am Mischpult verrichtete seine Arbeit in einem dunkelbrauen Cordanzug mit weißem Hemd und einer weinroten Fliege um den Kragen (Wir berichteten seinerzeit).

Diese Zeiten sind offensichtlich inzwischen mehr oder weniger passé, Okta Logue orientieren sich mit ihrem aktuellen Album deutlich am sehr entspannten Westcoast-Sound, allerdings auch teils deutlichen Referenzen aus früheren Jahren, etwa aus den späten Siebzigern.

Bands wie Steely Dan oder mit etwas Fantasie auch Peter Frampton, Grateful Dead oder die Eagles schimmern zeitweilig fein durch. E-Piano, Orgel, cleane, perlende Gitarrensoli vermischt mit Wah-Wah-Sounds, warmer Gesang, alles sehr sorgfältig platziert und arrangiert sind charakteristisch für die neuen Okta Logue auf „Runway Markings“. Eigentlich könnte man diese Kombination auch schon wieder als „retro“ bezeichnen, wären da nicht auch einige Elemente aus dem Indie-Pop-Rock aus dem Hier und Jetzt, die das Bild von Okta Logue komplett machen.

Zuletzt hatte die Band vor einiger Zeit ein Video zum Song „River Street“ veröffentlicht. Direkt zum Clip geht es über diesen Link
Im Verlauf ihrer aktuellen Deutschland-Tour spielen Okta Logue in der nächsten Woche Mittwoch, 20. November, in Hannover im LUX. Musikalische Unterstützung gibt es im Vorprogramm von Suzan Köcher´s Suprafon. Karten sind weiterhin im Vorverkauf erhältlich. Weitere Infos und Tickets gibt es auch über den örtlichen Veranstalter Living Concerts.


INFO-BOX

Links
externer Link www.okatlogue.com
externer Link www.facebook.com/suzankoecher
externer Link www.livingconcerts.de
externer Link www.lux-linden.de

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